Die Deutschen Personennamen/053: Unterschied zwischen den Versionen
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ein entlegenes Tal. Abgesehen von den Zusammensetzungen finden sich in Ritters Lexikon 10 Winkel, 7 Winkl, 4 Winklern (bei den Winklern), im Unterschiede von den vielen Reit und Reut heißt eins Reit lm Winkel, mehrere Orte heißen Krähwinkel, das zuerst Jean Paul und Kotzebue als verächtliche Bezeichnung der Kleinstadt brauchen. Roseggers Waldschulmeister kommt nach Winkelsteg, ursprünglich heißt die Gegend das Winkel (S.54. 139, auch in Schlesien ist das Wort Neutrum), der Gastwirt heißt der Winkelwirt, die Bewohner die Winkelwäldler, Winkelegger (S.122. 149) oder auch die Winkler (S. 136). In den Winkeln der Stadt wohnt der Kleinkrämer, und auch dieser heißt danach der Winkler (S.80). | |||
Solche Namen mit Präpositionen zusammengesetzt sind im Tell die Namen der Bauern: {{Sperrschrift|Arnold von Melchtal}} (derVater heißt Heinrich von der Halden), Klaus von der Flüe (Fels), Struth von Winkelried, Jost von Weiler, Hans ans der Mauer, weil sein Haus wahrscheinlich auf einer wie eine Mauer aufsteigenden Felswand stand, Burkhart am Bühel, Jörg im Hofe. | |||
Heutige Namen der Art sind: {{Sperrschrift|vorm Walde}}, Im-hof, Am-rain, Auff'm Ort, aus'm Werth, aus dem Winkel (adlig), Zum-winkel, Zum-tobel (Innsbruck), Zum-busch, Zum-steg (Schillers Freund), Zur Mühlen (holl. Ter-möhlen, frz. <tt>Du moulin</tt>), Austermühle (holl. Ut-er-möhlen), Zurstraßen, Am-ende», Vonderau, Dahinten, Hinüber, Oberlindober (Innsbruck), Babendererde (oberhalb der Erde, Mecklenburg); in den Alpen ein Gasthaus Müller am Baum und eins Müller am Joch. | |||
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Version vom 18. Oktober 2008, 16:48 Uhr
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ein entlegenes Tal. Abgesehen von den Zusammensetzungen finden sich in Ritters Lexikon 10 Winkel, 7 Winkl, 4 Winklern (bei den Winklern), im Unterschiede von den vielen Reit und Reut heißt eins Reit lm Winkel, mehrere Orte heißen Krähwinkel, das zuerst Jean Paul und Kotzebue als verächtliche Bezeichnung der Kleinstadt brauchen. Roseggers Waldschulmeister kommt nach Winkelsteg, ursprünglich heißt die Gegend das Winkel (S.54. 139, auch in Schlesien ist das Wort Neutrum), der Gastwirt heißt der Winkelwirt, die Bewohner die Winkelwäldler, Winkelegger (S.122. 149) oder auch die Winkler (S. 136). In den Winkeln der Stadt wohnt der Kleinkrämer, und auch dieser heißt danach der Winkler (S.80).
Solche Namen mit Präpositionen zusammengesetzt sind im Tell die Namen der Bauern: Arnold von Melchtal (derVater heißt Heinrich von der Halden), Klaus von der Flüe (Fels), Struth von Winkelried, Jost von Weiler, Hans ans der Mauer, weil sein Haus wahrscheinlich auf einer wie eine Mauer aufsteigenden Felswand stand, Burkhart am Bühel, Jörg im Hofe.
Heutige Namen der Art sind: vorm Walde, Im-hof, Am-rain, Auff'm Ort, aus'm Werth, aus dem Winkel (adlig), Zum-winkel, Zum-tobel (Innsbruck), Zum-busch, Zum-steg (Schillers Freund), Zur Mühlen (holl. Ter-möhlen, frz. Du moulin), Austermühle (holl. Ut-er-möhlen), Zurstraßen, Am-ende», Vonderau, Dahinten, Hinüber, Oberlindober (Innsbruck), Babendererde (oberhalb der Erde, Mecklenburg); in den Alpen ein Gasthaus Müller am Baum und eins Müller am Joch.
Holländisch sind ferner Ter-steegen: zur Steige (Straße), Ter-linden, ten Brink (zum Hügel) S. 40.
Adjektivische oder in anderer Weise abgeleitete Bildungen sind, geordnet nach dem zweiten Teil der Zusammensetzung: