Beiträge zur Genealogie der adligen Geschlechter 5 (Strange)/068: Unterschied zwischen den Versionen

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C.
Wilhelm Schilling entnehme ich aus dem Ritterzettel bei
Fahne (II. p. XI), und aus einem Lehenbrief des Erzbischofs
Hermann v. J. 1489; derselbe belehnt nämlich „Thonis van
Blitterstorp mit eyme houe zu Goistorp mit vunf houen lands
derselben vnser liebe getreuwe Werner Schillingk van Goistorp
derdehalue hoyue innhat in allermaissen wilne Wilhem Schillinge
die van vnsern furfaren entfangen." Den Wilhelm selig betrachte
ich als Sohn des vorhergehenden Werner; er hinterlässt zwei
Söhne, Werner und Wilhelm, von denen ersterer vielleicht
schon bald nach 1489 kinderlos verstorben ist. Auch in den
Belehnungs-Notizen bei Fahne (II. p. 129) erscheinen Werner
und Wilhelm als Gebrüder; nur mag von den drei Jahreszahlen
wohl nur 1512 richtig sein.
D.
Wilhelm Schilling scheint gegen 1530 gestorben zu sein.
Aus seiner Ehe mit Adelheid von Epsendorf, die ihm den Hof
zu Fürth zugebracht hat, stammen folgende Kinder:
1. Albert Schilling Amtmann zur Dyck, verh. mit Luckarda
von der Arfft (Tochter des Friedrich und der Catharina
von Pappeler). In brüderlicher Theilung im J. 1541 erhielt
er den Hof zu Fürth, der dann durch Christina Schilling
an Johann von Hochkirchen, und wieder durch Heirath an
die Herren von Mirbach gekommen (*). r'
2. Joest Schilling ist vor 1532 unverehelicht gestorben.
3. Werner Schilling (E).
4. Wilhelm Schilling führt im J. 1541, wo er sich in Liefland
befand, den Titel: Haus-Comthur zu Wenden.
5. Adelheid Schilling verh. mit Johann vom Luisch.
6. Gertrud Schilling verh. mit Heinrich von Baexen.
7. Christina Schilling Frau zu Dalheim.
8. Eva und Catharina Schilling wurden im J. 1516 Kloster-
jungfrauen Cistertienser Ordens zu Samen (Saarn).
E.
Werner Schilling heirathete im J. 1541 Gertrud von Wy-
derstein Tochter des Jörgen selig und der Mettel von Oefft.
(*) Drei andere Töchter des Albert, nämlich Catharina, Irmgard
und Adelheid Schilling, wurden im J. 1553 Kloster Jungfrauen zu
Dalheim.

Version vom 4. November 2008, 11:49 Uhr

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Beiträge zur Genealogie der adligen Geschlechter (Strange)
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68 C. Wilhelm Schilling entnehme ich aus dem Ritterzettel bei Fahne (II. p. XI), und aus einem Lehenbrief des Erzbischofs Hermann v. J. 1489; derselbe belehnt nämlich „Thonis van Blitterstorp mit eyme houe zu Goistorp mit vunf houen lands derselben vnser liebe getreuwe Werner Schillingk van Goistorp derdehalue hoyue innhat in allermaissen wilne Wilhem Schillinge die van vnsern furfaren entfangen." Den Wilhelm selig betrachte ich als Sohn des vorhergehenden Werner; er hinterlässt zwei Söhne, Werner und Wilhelm, von denen ersterer vielleicht schon bald nach 1489 kinderlos verstorben ist. Auch in den Belehnungs-Notizen bei Fahne (II. p. 129) erscheinen Werner und Wilhelm als Gebrüder; nur mag von den drei Jahreszahlen wohl nur 1512 richtig sein. D. Wilhelm Schilling scheint gegen 1530 gestorben zu sein. Aus seiner Ehe mit Adelheid von Epsendorf, die ihm den Hof zu Fürth zugebracht hat, stammen folgende Kinder: 1. Albert Schilling Amtmann zur Dyck, verh. mit Luckarda von der Arfft (Tochter des Friedrich und der Catharina von Pappeler). In brüderlicher Theilung im J. 1541 erhielt er den Hof zu Fürth, der dann durch Christina Schilling an Johann von Hochkirchen, und wieder durch Heirath an die Herren von Mirbach gekommen (*). r' 2. Joest Schilling ist vor 1532 unverehelicht gestorben. 3. Werner Schilling (E). 4. Wilhelm Schilling führt im J. 1541, wo er sich in Liefland befand, den Titel: Haus-Comthur zu Wenden. 5. Adelheid Schilling verh. mit Johann vom Luisch. 6. Gertrud Schilling verh. mit Heinrich von Baexen. 7. Christina Schilling Frau zu Dalheim. 8. Eva und Catharina Schilling wurden im J. 1516 Kloster- jungfrauen Cistertienser Ordens zu Samen (Saarn). E. Werner Schilling heirathete im J. 1541 Gertrud von Wy- derstein Tochter des Jörgen selig und der Mettel von Oefft. (*) Drei andere Töchter des Albert, nämlich Catharina, Irmgard und Adelheid Schilling, wurden im J. 1553 Kloster Jungfrauen zu Dalheim.