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„Giselbertus de Scolde" 1257. | |||
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Die Leiter, die, nach links schräggestellt, das Wappen diagonal trennt, steht symbolisch für den Ortsteil Schale. Mit dieser "Scala dei" (= Himmelsleiter) wird auf die lateinische Umdeutung angespielt, die die im Mittelalter in Schale ansässigen Zisterzienserinnen den Ortsnamen "Scaldi" (jetzt Schale) gegeben haben. | Die Leiter, die, nach links schräggestellt, das Wappen diagonal trennt, steht symbolisch für den Ortsteil Schale. Mit dieser "Scala dei" (= Himmelsleiter) wird auf die lateinische Umdeutung angespielt, die die im Mittelalter in Schale ansässigen Zisterzienserinnen den Ortsnamen "Scaldi" (jetzt Schale) gegeben haben. | ||
Auch Schale erhielt am 04.12.1969 die Genehmigung zur Wappenführung. | Auch Schale erhielt am 04.12.1969 die Genehmigung zur Wappenführung. | ||
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== Bibliografie== | |||
* Schmitz-Kallenberg. Monasticon, S. 72 | |||
* Bau- u. Kunstdenkmäler, Kr. Tecklenburg, S. 93 f. | |||
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Version vom 11. November 2008, 09:19 Uhr
Hierarchie
Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Kreis Steinfurt > Hopsten > Schale (Hopsten)
Name
„Scaldi in pago Fenkion" 9. Jhdt.; „Scalda" 11. Jhdt.; „Schalde" ca. 1150; „Scalde" 1248; „Scolden" 1278.
Frühbesitz
- Im 9. Jhdt. hatte Kloster Werden hier Besitz
- Im 11. Jhdt. besaß das Kloster Corvey hier den Zehnten
- 1278 übertrug der Osnabrücker Bischof Konrad dem neugegründeten, mit Börsteler Nonnen zu besetzenden Zisterzienserinnenkloster Schale das von ihm lehnrührige Erbe zu Schale.
Familie
„Giselbertus de Scolde" 1257.
Politische Einteilung
Schale ist heute ein Ortsteil von Hopsten.
Landesherren
- < 1707 Grafschaft Tecklenburg
- 1707 - 1806 Königreich Preussen
- 1807 Kaiserreich Frankreich, Großherzogtum Berg
- 1810 Kaiserreich Frankreich, Lippedepartement,
- 1813 Königreich Preussen, Preußisches Gouvernement Weser-Rhein, Regierungskommision Münster
- 1815 Königreich Preussen, Provinz Westfalen, Kreis Tecklenburg, Amt Hopsten
Maße und Gewichte
Lingensches Maß
- 1840 Geltungsgebiet: Gemeinde Schale.
- Benennung: Lingensches Malt gleich 12 Scheffel, 1 Scheffel gleich 4 Spind, 1 Spint gleich 4 Becher.
- Die Untersuchung wurde bewerkstelligt an einem in Schale befindlichem Scheffel, dem Befunde jedoch das durch das Königl. Hannoversche Amt Lingen am 12. Aug. 1839 (Osnabrücksche öffentliche Anzeigen S. 749) bekanntgemachte Verhältnis substituirt.
- Die Untersuchung hat für die Größe des Ortsmaßes ergeben in preußischen Kubikzoll 1.360,3 oder abgerundet 1360 Kubikzoll. Ein Kubikzoll zu 17,89 ml gerechnet entspricht der Scheffel heute 24,33 Liter.
- Die Untersuchung wurde bewerkstelligt an einem in Schale befindlichem Scheffel, dem Befunde jedoch das durch das Königl. Hannoversche Amt Lingen am 12. Aug. 1839 (Osnabrücksche öffentliche Anzeigen S. 749) bekanntgemachte Verhältnis substituirt.
- Benennung: Haferscheffel, Messungsart: Räufelmaß, 24/19 des Roggenscheffels.
- 1.718.27 oder abgerundet 1.718 Kubikzoll. Ein Kubikzoll zu 17,89 ml gerechnet entspricht der Scheffel heute 30,74 Liter.
- Siehe auch: Fürstbistum Münster/Maße und Einheiten
- Benennung: Lingensches Malt gleich 12 Scheffel, 1 Scheffel gleich 4 Spind, 1 Spint gleich 4 Becher.
Bürgermeisterei Schale 1823
- Umfang: Schale
- Bürgermeister: Lahrmann zu Schale
- Quelle: Adreß-Kalender für den Bezirk der Königl. Preuß. Regierung in Münster (1823)
- Bürgermeister: Lahrmann zu Schale
Bürgermeisterei Schale 1832 / 1835
- Einwohner: 2.041, davon
- Schale 1.469 Einwohner
- Halverde 572 Einwohner
- Bürgermeister: Lahrmann
- Beigeordneter: L. Freye jun.
- Quelle: Westfalenlexikon
- Beigeordneter: L. Freye jun.
- Bürgermeister: Lahrmann
Zeitzeichen 1895
- Schale, Pfarrdorf in Deutschland, Königreich Preussen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Münster, Kreis Tecklenburg, Amtsgericht Ibbenbüren,
- 1.045 Einwohner.
- Postbezirk, Telegrafenstation.
- Quelle: Hic Leones
Zeitzeichen 1931
- Gemeinde Schale: Landwirtschaftsgemeinde, Gemeindevorsteher Nyenhuis, Fernsprecher Nr. 12, Ortsklasse D
- Einwohner: 1.162, Ev. 1.153, Kath. 9
- Gesamtfläche: 3.414 ha
- Zuständigkeiten/Einrichtungen: Pfarramt (kath), Volksschule, Bestellungspostamt, Eisenbahnstation Freren 9 km, Feuerwehr (frw), Kreissparkassennebenstelle, Spar- u. Darlehnsgenossenschaft, Markt
- Politik: Gemeindevertretung 10 Mitglieder.
- Quelle: Handbuch der Aemter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931
Wappen
Quelle: Gemeinde Hopsten
Bibliografie
- Schmitz-Kallenberg. Monasticon, S. 72
- Bau- u. Kunstdenkmäler, Kr. Tecklenburg, S. 93 f.
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.
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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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