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Die auf Ernährungsstörungen zurückzuführende, früher häufig auftretende | Die auf Ernährungsstörungen zurückzuführende, früher häufig auftretende Auszehrung von Säuglingen und Kleinkindern wurde '''[[Pädatrophie]]''' (griech.) oder '''[[Kinderschwäche]]''' bezeichnet. | ||
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Version vom 29. Mai 2005, 17:10 Uhr
Krankheitsbezeichnung
Bedeutung (speziell): Tuberkulose, Diabetes mellitus, Krebs
Bedeutung (allgemein): Abmagerung, Kräfteverfall
auch: Abzehrung, cachexia (lat.), Darre, Darrsucht, Dörrsucht, Dürrsucht, Hectica, Kachexie (griech.), Marasmus, Schwinde, Schwindsucht, Verzehrung, Verzehrende Krankheit,
vgl. aber: Inanition (Abmagerung)
Unscharfe Bezeichnung für eine Vielzahl erkannter oder nur symptomatisch über den Gewichtsverlust erkannte Erkrankungen.
Vorrangig treten Tuberkulose, Diabetes mellitus und Krebs als wahre Ursache dahinter.
Die auf Ernährungsstörungen zurückzuführende, früher häufig auftretende Auszehrung von Säuglingen und Kleinkindern wurde Pädatrophie (griech.) oder Kinderschwäche bezeichnet.
Ursachen
Extreme Abmagerung durch:
- Hunger,
- chronischer Ernährungsstörung (z.B. Bulimie, Anorexie),
- Herzschwäche (kardiale Kachexie)
- auszehrender Erkrankung (z.B. AIDS, Krebs)
- Alterserscheinung (senile Kachexie)
- andauernde oder chronische Magen-Darm-Erkrankungen
Symptome
Im Gegensatz zur Inanition wird nicht nur das Muskel- und Depotfettgewebe abgebaut sondern auch das so genannte Baufett. Das Knochenmark wird in Gallert umgewandelt, ebenso können weitere Organe geschädigt werden und bis zum funktionsverlust an Substanz verlieren. Bei Andauern kann der Tod folgen.
Therapie
Behandlung der auslösenden Ursachen, teilweise auch psychisch. Mitunter aber auch nicht (mehr) behandelbar.