Kurpen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
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'''{{PAGENAME}}''', Kreis Heydekrug, Ostpreußen.
'''{{PAGENAME}}''' (1594 '''Jann Kurpe Žarde''', 1785 auch '''Peter Ramutten'''), Kreis Heydekrug, Ostpreußen.
 
==Name==
Der Name weist auf den Beruf des Ortsgründers. Der Alternativname Jann Kurpe Žarde sagt etwas über seinen Wohnort aus, während Peter Ramutten auf die ruhige Wesensart hinweist.
 
*prußisch '''"kurpe, kurpis"''' = der Schuh
*preußisch-litauisch '''"kurpalis"''' = Leisten, auf den Leisten schlagen
* '''"kurpedaris"''' = der Schuhmacher
*prußisch '''„sarde, zarde“''' = Zaun, Rossgarten, Umzäunung
*prußisch-sudauisch '''"ramint"''' = beruhigen, besänftigen
<!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
<!--=== Wappen ===[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]
Hier: Beschreibung des Wappens  
Hier: Beschreibung des Wappens  

Version vom 1. Juli 2009, 15:05 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


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Kurpen
(c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie

Hierarchie

Regional > Litauen > Kurpen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Kurpen


Einleitung

Kurpen (1594 Jann Kurpe Žarde, 1785 auch Peter Ramutten), Kreis Heydekrug, Ostpreußen.

Name

Der Name weist auf den Beruf des Ortsgründers. Der Alternativname Jann Kurpe Žarde sagt etwas über seinen Wohnort aus, während Peter Ramutten auf die ruhige Wesensart hinweist.

  • prußisch "kurpe, kurpis" = der Schuh
  • preußisch-litauisch "kurpalis" = Leisten, auf den Leisten schlagen
  • "kurpedaris" = der Schuhmacher
  • prußisch „sarde, zarde“ = Zaun, Rossgarten, Umzäunung
  • prußisch-sudauisch "ramint" = beruhigen, besänftigen


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Kurpen gehörte 1912 zum Kirchspiel Ramutten, vor 1902 zum Kirchspiel Saugen, vor 1844 allerdings zum Kirchspiel Werden.

Katholische Kirche

Kurpen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.



Standesamt

Kurpen gehörte 1907 zum Standesamt Lapienen.


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KURPENKO05SK
Name
  • Kurpen Quelle (${p.language})
  • Kurpai (1923) Quelle Seite 1089 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
Karte
   

TK25: 0595

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Kurpen, Kurpai ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Ramutten (1907) ( Kirchspiel) Quelle

Gardamas, Gardamo seniūnija (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Szibben (Hl. Kreuz), Heydekrug, Heydekrug (Hl. Kreuz), Žibai, Šilutė (1907) ( Pfarrei) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum