Grafschaft Wied: Unterschied zwischen den Versionen

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** 1581-1591 Hermann I. Graf von Wied
** 1581-1591 Hermann I. Graf von Wied
** 1581-1612 Wilhelm IV. Graf von Wied
** 1581-1612 Wilhelm IV. Graf von Wied
* 1591-161 Hermann II. Graf von Wied
* 1591-1631 Hermann II. Graf von Wied


===Erbteilung===
===Erbteilung===

Version vom 8. Juli 2009, 16:22 Uhr

Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Rheinland-Pfalz > Landkreis Neuwied > Neuwied > Altwied > Grafschaft Wied

Einleitung

Die Grafschaft Wied (seit 1784 Fürstentum Wied) war ein historisches Territorium des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation (HRR).

Ursprünge

Vor 1129 gründete Graf Meffried die Burg (Alt-)Wied nördlich von Koblenz im Engersgau. Sie wurde Mittelpunkt einer Herrschaft aus Reichsgut.

Erbteilung

1244 starb das nach Wied benannte Grafengeschlecht aus. Ein Teil der Güter fiel über die Erbtochter an die Grafen von Isenburg, der andere Teil an die Herren von Eppstein, welche ihren Erbteil 1306 an den Grafen von Virneburg verkauften

Regenten Isenburg-Wid

  • 1210-1255 Brubo II. von Isenburg-Wied
  • 1255-1278 Brubo III. von Isenburg-Wied
  • 1278-1327 Johann I. von Isenburg-Wied
  • + um 1325 Brubo IV. von Isenburg-Wied
  • 1327-1383 Wilhelm I. von Isenburg-Wied

Vereinigung 1338

Die Grafen von Isenburg vereinigten 1338 die gesamte Grafschaft Wied erneut und nannten sich seitdem Grafen von Wied.

  • 1376-1411 Gerlach von Isenburg-Wied
  • 1411-1462 Wilhelm II. von Isenburg-Wied
  • 1415-1454 Johann II. von Isenburg-Wied
    • Erbin Anstasia, Erbin von Isenburg-Wied

Regenten von Runkel zu Wied

1462 erlosch auch dieses Haus Wied in der männlichen Erbfolge. Die Grafschaft fiel in weiblicher Erbfolge an Dietrich IV. von Runkel, Bruder Siegfrieds IV. von Westerburg. Dietrich IV. (1403-1460) entstammte einer Linie der im Lahngau begüterten Herren von Runkel, die sich danach Grafen von Wied nannten.

  • 1460-1521 Johann von Runkel in Braunsberg
  • 1462-1487 Friedrich, Graf von Wied
    • 1487-1526 Wilhelm II. Graf von Wied zu Mörs (1510)
    • 1487-1533 Johann I. Graf von Wied
  • 1533-1535 Philipp Graf von Wied
  • 1535-1581 Johann II. Graf von Wied
    • 1581-1591 Hermann I. Graf von Wied
    • 1581-1612 Wilhelm IV. Graf von Wied
  • 1591-1631 Hermann II. Graf von Wied

Erbteilung

1595 wurde das seit dem Erbanfall von 1581 umstrittene Gebiet geteilt. Die obere Grafschaft Wied mit Runkel und der Residenz in Dierdorf blieb nach neuen Erbstreitigkeiten seit 1698 bei der älteren Linie Wied-Runkel. Die untere Grafschaft Wied mit Wied und der Residenz in Neuwied fiel an die jüngere Linie Wied-Neuwied.

Reichsfürstenstand

Wied-Neuwied wurde 1784, Wied-Runkel 1791 in den Reichsfürstenstand erhoben. Um 1800 umfaßten die obere und untere Grafschaft, die beide zum wetterauischen Reichsgrafenkollegium und zum niederrheinisch-westfälischen Reichskreis gehörten, zusammen ein Gebiet von 6 Quadratmeilen.

Reichsdeputationshauptschluss

Wied-Runkel erhielt 1803 die kölnischen Ämter Altenwied und Neuerburg sowie die trierische Kellerei Villmar.

Erbe

  • 1824 erlosch die Linie Wied-Runkel und wurde von Wied-Neuwied beerbt.

Landesherren

  • 1806 kamen beide Grafschaften Wied an Nassau
  • 1815 kamen beide Grafschaften Wied an die Rheinprovinz Preußens.
  • 1945/6 kam das Gebiet der alten Grafschaften zu Rheinland-Pfalz, Runkel zu Hessen.

Bibliografie

  • Wirtz, L.: Die Grafen von Wied, Nassauische Annalen 48 (1927), 65;
  • Gensicke, H.: Landesgeschichte des Westerwaldes, 1958.

Archiv

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