Häuserbuch von Riddagshausen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Wohnplätze ==
== Wohnplätze ==


Zur Gemeinde Riddagshausen gehörten auch folgende, heute nicht mehr existierende Wohnplätze:
Zur Gemeinde Riddagshausen gehörten auch folgende, einzeln liegende Wohnplätze:


* ''Trainieranstalt:'' Der Hofjägermeister von Veltheim, Kammerrat von Veltheim-Destedt und Graf Gneisenau in Sommerschenburg erbauten 1839 an der Straße von Braunschweig nach Riddagshausen (heute Georg-Westermann-Allee) auf Riddagshäuser Klosterländerei einen Rennstall mit Wohngebäude für den Trainer. Das Grundstück erhielt die Brandversicherungsnummer Riddagshausen Nr. ass. 25 und war auch nach dorthin eingepfarrt. 25 Bewohner 1854, 4 Bewohner 1885.
* ''Trainieranstalt:'' Der Hofjägermeister von Veltheim, Kammerrat von Veltheim-Destedt und Graf Gneisenau in Sommerschenburg erbauten 1839 an der Straße von Braunschweig nach Riddagshausen (heute Georg-Westermann-Allee) auf Riddagshäuser Klosterländerei einen Rennstall mit Wohngebäude für den Trainer. Das Grundstück erhielt die Brandversicherungsnummer Riddagshausen Nr. ass. 25 und war auch nach dorthin eingepfarrt. 25 Bewohner 1854, 4 Bewohner 1885.

Version vom 3. Januar 2010, 11:51 Uhr

Wappen
Wappen von Riddagshausen.jpg
Basisdaten
erste Erwähnung: 1146 als Ritdageshvsen

Neuhof 1802

Aus "Geographisch=statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg" von 1802:

[...] Neuhof, das hart am Kloster liegende Dorf, welches dahin eingepfarrt ist, mit 1 adlichen Gute, 1 Schule, die der Prior besetzt, 1 Ackerhofe, 3 Kothöfen und 7 Brinksitzerstellen. Die Zahl der daselbst und zu Riddagshausen befindlichen Feuerstellen beläuft sich auf 21, und die Menschenzahl auf 296 mit Einschluß des Klosters. Das Gut steht mit 7 Ggr. in der Rittermatrikel und gehört jetzt der Geberschen Familie, die es von der von Hugoschen erkauft hat.

Der Grüne Jäger, ein nahe bei Riddagshausen belegenes Wirtshaus in dem angenehmen Klosterholze, welches dahin eingepfarrt ist.

Riddagshausen - Neuhof

1822 wurde Neuhof mit dem Kloster Riddagshausen zu einer Gemeinde vereinigt; 1872 kame der "Grüne Jäger" und 1888 die "Moorbreite" hinzu. Der westliche Teil der Feldmark, das sogenannte "Franzsche Feld" und der Nußberg, wurden 1925 zur Stadt Braunschweig eingemeindet. Schließlich kam am 1. April 1934 die gesamte Gemeinde an Braunschweig.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
Kloster Riddagshausen
1663 27 (a)[1], 21 (b)[2] über 14 Jahre
1774 98
1823 349
1858 432
1885 601 Personen, 46 Häuser
1905 807 Personen, 86 Häuser
1933 1133 Personen, 142 Häuser

Höfe

Kothof Besen

Berent Besen heiratete am 6. Juni 1591 Anna Vaeldicks, wohl seine Stiefschwester.

Kuhhirten

  • 1581 - 1589 Claus Besen

Wohnplätze

Zur Gemeinde Riddagshausen gehörten auch folgende, einzeln liegende Wohnplätze:

  • Trainieranstalt: Der Hofjägermeister von Veltheim, Kammerrat von Veltheim-Destedt und Graf Gneisenau in Sommerschenburg erbauten 1839 an der Straße von Braunschweig nach Riddagshausen (heute Georg-Westermann-Allee) auf Riddagshäuser Klosterländerei einen Rennstall mit Wohngebäude für den Trainer. Das Grundstück erhielt die Brandversicherungsnummer Riddagshausen Nr. ass. 25 und war auch nach dorthin eingepfarrt. 25 Bewohner 1854, 4 Bewohner 1885.
  • Im Nußberge: Östlich am Nußberg wurde etwa 1869 ein Haus als Eigentum des Infanterie-Regiments 92 erbaut. Es diente von 1871 bis 1880 als Militär-Schießhaus, von 1885 bis 1910 als Wachthaus für Schießstände und danach als Wohnhaus der Gemeinde Riddagshausen. 1925 wurde das Gebäude nach Braunschweig eingemeindet und 1962 abgerissen. Die Bewohner waren nach Riddagshausen eingepfarrt. 5 Bewohner 1885, 6 Bewohner 1905, 4 Bewohner 1925.
  • Moritzburg: Dieses im Ortsverzeichnis von 1890 bis 1900 und in der Reichskarte von 1929 eingetragene Wohnhaus stand an der Helmstedter Straße und wurde später in den Hauptfriedhof der Stadt Braunschweig einbezogen.

Literatur

  • G. Hassel und K. Bege: Geographisch=statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg, Erster Band. Braunschweig 1802
  • Hermann Kleinau: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig. Hildesheim, 1967

Quellen

  • Kirchenbücher des Klosters Riddagshausen 1569 - 1814 (Niedersächsisches Staatsarchiv in Wolfenbüttel, Signatur 1 Kb 946 - 949)

Weblinks

Fußnoten

  1. steuerpflichtige Einwohner über 14 Jahre, laut Kopfsteuerliste (NStA WF 2 Alt 10503)
  2. konfirmierte Beichtkinder laut Pastorenliste


unbekannt.png Kloster Riddagshausen

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