Berlin-Wartenberg/Nr. 32: Unterschied zwischen den Versionen

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== Vorgeschichte ==
Die frühe Geschichte dieses Hofes ist noch nicht geklärt. Auf einer Karte von 1792 bildeten die heutigen Grundstücke Nr. 32, 33 und 34 einen gemeinsamen Besitz, dessen Wohnhaus sich etwa an der heutigen Hofeinfahrt von Nr. 32 befand. Dieses Haus trug die Feuerversicherungsnummer 6 und erhielt nach der Eingemeindung zu Berlin die Bezeichnung "Dorfstraße 32". Ein Versicherungsschein von 1903 enthält folgende Angaben über das Gebäude:
Alter: etwa 100 Jahre.<br>
Bauweise: Fachwerk mit Lehmstaken. Dach: Stroh. Wände: verputzt.<br>
Länge: 13.20 m,  Tiefe: 8,00 m , Höhe: 7,50 m.<br>
Keller: 1 Raum.<br>
Erdgeschoß: 2 Stuben, 3 Kammern, 1 Stall, 2 Küchen, 1 Flur.<br>
Dach: Bodenraum<br>


== Wilhelm Böttcher 1868 ==
== Wilhelm Böttcher 1868 ==

Version vom 8. September 2010, 11:20 Uhr

Dorfstraße 32
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Büdnerhaus
Lage: Karte
entstanden: vor 1792
Wohnhaus: um 1870 erbaut
Stall, Remise und
Vorgarteneinfriedung:
um 1880 erbaut
Scheune: 1922 erbaut

Vorgeschichte

Die frühe Geschichte dieses Hofes ist noch nicht geklärt. Auf einer Karte von 1792 bildeten die heutigen Grundstücke Nr. 32, 33 und 34 einen gemeinsamen Besitz, dessen Wohnhaus sich etwa an der heutigen Hofeinfahrt von Nr. 32 befand. Dieses Haus trug die Feuerversicherungsnummer 6 und erhielt nach der Eingemeindung zu Berlin die Bezeichnung "Dorfstraße 32". Ein Versicherungsschein von 1903 enthält folgende Angaben über das Gebäude:

Alter: etwa 100 Jahre.
Bauweise: Fachwerk mit Lehmstaken. Dach: Stroh. Wände: verputzt.
Länge: 13.20 m, Tiefe: 8,00 m , Höhe: 7,50 m.
Keller: 1 Raum.
Erdgeschoß: 2 Stuben, 3 Kammern, 1 Stall, 2 Küchen, 1 Flur.
Dach: Bodenraum

Wilhelm Böttcher 1868

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Hier ruht in Gott
mein geliebter Mann, unser guter
Vater, Schwieger- u. Grosvater,
der Altsitzer
Friedrich Wilhelm
Böttcher,
geb. 29.9.1826[1],
gest. 15.5.1907.

Dieses schon in einer Karte von 1792 eingezeichnete Haus gehörte 1868 dem Büdner Wilhelm Böttcher, ein Sohn aus dem Bauernhof Nr. 2. Nachdem seine Frau Louise Wilhelmine, geb. Bredereck, gestorben war, heiratete er am 29. September 1879 Marie Bredereck aus Krummensee, die Schwester seiner verstorbenen Frau. Er starb am 15. Mai 1907 - sein Grab ist noch erhalten und heute das älteste auf dem Wartenberger Friedhof.

Reinhold Böttcher 1922

Der aus der zweiten Ehe hervorgegangene Sohn, Landwirt Reinhold Böttcher, wird in den Berliner Adreßbüchern ab 1922 als Eigentümer angegeben.

Quellen

  • Kirchenbücher von Wartenberg ab 1665, verfilmt im Evangelischen Landesarchiv Berlin (bis 1913) und im Staatsarchiv Leipzig (bis 1875)
  • Special Carte von des wirklich Geheimen Etates Krieges und dirigenden Ministers Freiherren Herren Domprobst von Voss Excellenz gehörigen Feldmarck Wartenberg (enthält auch Dorfkern), aufgenommen 1792, angefertigt 1809, Landesarchiv Berlin F Rep. 270 Nr. 3706
  • Denkmalliste Berlin
  • Berliner Adreßbücher 1922 - 1942 (teilweise fehlerhaft)

Fußnoten

  1. Laut Kirchenbuch wurde er am 30. September 1826, morgens um 3 Uhr, geboren.


Wartenberg

1 | Rittergut 1. Anteil | 2 | 3 | 4 | 5 | vereinigtes Rittergut | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | Kirche | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | Rittergut 2. Anteil | 20 | Schule | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | Chausseehaus