Barsdehnen (Kr.Heydekrug): Unterschied zwischen den Versionen

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ganz links meine Großmutter Charlotte Müller ( geb. Kretzing), in der Mitte wieder Johannes Müller (der Lehrer), in der oberen zweiten Reihe die zweite von rechts wieder meine Tante Hildegard Müller (oo Schmidt). Also meine Tante Hildegrad wurde 1921 geboren, somit müßten die übrigen Personen, wenn sie denn noch Leben alle um die 90 Jahre sein.<br>
ganz links meine Großmutter Charlotte Müller ( geb. Kretzing), in der Mitte wieder Johannes Müller (der Lehrer), in der oberen zweiten Reihe die zweite von rechts wieder meine Tante Hildegard Müller (oo Schmidt). Also meine Tante Hildegrad wurde 1921 geboren, somit müßten die übrigen Personen, wenn sie denn noch Leben alle um die 90 Jahre sein.<br>


[[Datei:Schule-Barsdehen.ca 1930.jpg|300px|thumb|Foto von Herrn Weinberger eingesandt: Schule Barsdehnen um 1930]]





Version vom 22. Januar 2011, 14:26 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Barsdehnen (Kr.Heydekrug)

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Barsdehnen (Kr.Heydekrug)


Einleitung

Barsdehnen (Kr.Heydekrug), Barden, Barsden, Kreis Heydekrug, Ostpreußen.

  • 1736 gehörte der Ort zum Amt Ruß.

Name

Der Name bezieht sich auf den Ortsgründer. Nicht auszuschließen ist ein Bewuchs mit Flechten und Moosen (bartähnlich). Der Alternativname Kykutt bezieht sich auf das Vorkommen von Vögeln.

  • kurisch "kīkis" = Wespenbussard, Froschhabicht
  • prußisch "barzda" = Bart
  • "barzdius" = Bartträger
  • preußisch-litauisch "barzdutas" = bärtig

Politische Einteilung

1940 ist Barsdehnen (Kr.Heydekrug) eine Gemeinde mit den Dörfern Barsdehnen und Schakunellen. Die Großgemeinde wurde auch Barsden genannt.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Barsdehnen (Kr.Heydekrug) gehörte 1912 zum Kirchspiel Paleiten, vor 1901 aber zum Kirchspiel Schakuhnen.

Katholische Kirche

Barsdehnen (Kr.Heydekrug) gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Schillgallen.



Standesamt

Barsdehnen (Kr.Heydekrug) gehörte 1907 zum Standesamt Schakunellen.

Schule

Schulhaus in Barsdehnen Aufnahme um 1930
Schulhaus in Barsdehnen Aufnahme um 1930

Herr Weinberger stellte uns Fotos des Großvaters Hermann Johannes Müller und der Schule zur Verfügung. Hermann Johannes Müller (*1888, +1968) war von 1916 - 1934 Lehrer in Barsdehnen(1913-1914 in Paleiten, 1914 in Skirwietell). Nebenbei war er Organist in der Kirche in Paleiten und auch Standesbeamter. In der Vakanz der Pfarrstelle Paleiten (1913-1919) und auch bei Krankheit des Pfarrers hat er hier auch gepredigt.

Herr Weinberger schrieb uns zu seinen Familienschätzen:



Klassenfoto von 1926

Zum Klassenbild von 1926: Der Lehrer in der Mitte ist mein Großvater Johannes Müller, der kleine Junge vor ihm, mein Onkel Waldo Müller, das kleine Mädchen mit der Schleife im Haar rechts von ihm, meine Tante Hildegard Müller (oo Schmidt). Die übrigen Personen kenne ich leider nicht. Mein Großvater, Onkel, Tante oder sonstwer aus der Verwandschaft, die noch etwas dazu sagen könnten sind alle schon tot.






Klassenfoto von 1932












Zum Klassenbild von 1932: ganz links meine Großmutter Charlotte Müller ( geb. Kretzing), in der Mitte wieder Johannes Müller (der Lehrer), in der oberen zweiten Reihe die zweite von rechts wieder meine Tante Hildegard Müller (oo Schmidt). Also meine Tante Hildegrad wurde 1921 geboren, somit müßten die übrigen Personen, wenn sie denn noch Leben alle um die 90 Jahre sein.

Foto von Herrn Weinberger eingesandt: Schule Barsdehnen um 1930






Unbeachtet bleiben oft die Rückseiten der Fotos. Dort finden sich vielleicht noch Notizen zum Foto. Bei diesen Bilder ist es leider nicht der Fall. Wer kennt noch mehr Personen und kann ihre Namen nennen? Wir würden uns freuen, wenn wir Herrn Weinberger Ihre Informationen an ihn weiterleiten könnten. Kontakt



Bewohner


Geschichte

Steinzeit (bis 2 000 v. Chr.)

Mammutknochenstücks mit Hiebspur - Barsdehnen, Kr. Heydekrug

In die Yoldastufe (ca. 13 000 - 10 000 v. Chr.) wird der Fund eines Mammutknochenstücks mit Hiebspur datiert. Dieses Knochenstück wurde in Barsdehenen gefunden. Die Bearbeitung dieses Knochenstücks deutet darauf hin, dass damals schon Menschen in dieser Gegend waren.

Quelle: Dr. Wilhelm Gaerte: Urgeschichte Ostpreußens, Gräfe und Unzer Verlag, 1929



Verschiedenes

Karten

Barsdehnen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000
Barsdehnen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Barsdehnen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Barden aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Barden aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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