Uszaneiten: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Friedhof von {{PAGENAME}} gehört, wie [[Nidden]] und [[Preil]], zu den ethnografischen Friedhöfen Litauens. Er liegt leicht erhöht an der Dorfstraße und besitzt ein neues Tor. Insgesamt wirkt er gepflegt und wird unterhalten. Die Grabsteine sind zum größten Teil lesbar, mutwillige Zerstörungen sind nicht erkennbar.
Der Friedhof von {{PAGENAME}} gehört, wie [[Nidden]] und [[Preil]], zu den ethnografischen Friedhöfen Litauens. Er liegt leicht erhöht an der Dorfstraße und besitzt ein neues Tor. Insgesamt wirkt er gepflegt und wird unterhalten. Die Grabsteine sind zum größten Teil lesbar, mutwillige Zerstörungen sind nicht erkennbar.


Verstorbene bis 1945
Zu den Bildern der Grabstätten:
* '''Albrecht, Elisabet''' 1831 bis ..06.1917
*[[{{PAGENAME}}/Friedhof|Friedhof von {{PAGENAME}}]]
* '''Bruszis, Martin''' 30.09.1871 bis 26.02.1938
* '''Doering, Julies''' 05.08.1819 bis 28.06.1877
* '''Doering, geb. Schirrmann Johanna''' 23.11.1809 bis 26.06.1877
* '''Dumbries, Anny''' 25.05.1918 bis 07.06.1940
* '''Eglins, Chr.''' 26.11.1855 bis 17.03.1832
* '''Eglins, Anna''' k.a. bis k.a.
* '''Gennis, Johann''' 18.01.1875 bis 19…
* '''Kapust, Else Ella''' 01.06.1929 bis k.a.
* '''Koegs, Maria''' 06.09.1896 bis 06.07.1919
* '''Kunkies, geb. Babies Anna''' 1897 bis 194?
* '''Kurmis, Urte''' 29.08.1879 bis 31.10.1922
*''' Kurmis, Michel''' 13.06.1869 bis 09.01.1927
* '''Loenhardt, Hans''' 13.09.1869 bis 16.09.1941
* '''Lübech, geb. Sauff, Anna''' 11.12.1869 bis 24.12.1933
* '''Mahlzahn, geb. Denke, Henriette''' 26.10.1869 bis 22.05.1941
* '''Matzeit, Johann''' 12.06.1897 bis 04.02.1931
* '''Matzen, geb. Schuschel, Anna''' 29…1873 bis 24.02.1923
* '''Matzpreiksch, Martin''' 24.10.1874 bis 06.12.1939
* '''Matzpreiksch, Marinke ''' 12.06.1873 bis 02.10.1912
* '''Mellien, Benjamin''' 17.06.1796 bis 06.01.1856
* '''Mellien, geb. Heugel, Charlotte''' 19.10.1803 bis 14.01.1890
* '''Moors, Michel''' 12.07.1872 bis 20.09.1942
* '''Moors, Ansas''' 27.12.1876 bis 30.04.1935
* '''Moors, geb. Salefski, Annike''' 1873 bis 1915
* '''Moors, geb. Szardening, Anna''' 22.11.1874 bis 26.05.1935
* '''Paulat, Friedrich''' 18.09.1859 bis 28.10.1920
* '''Paulat, ?''' 1855 bis 25…1912
* '''Pfohl, August''' 24.06.1835 bis 06.06.1894
* '''Schnischel, Martin''' 14.01.1841 bis 15.07.1902
* '''Schnischel, Anicke''' 17.06.1849 bis 06.02.1918
* '''Tavereit, Barbe''' 1872 bis 26.03.1905
* '''Tropeit, Maria''' k.a. bis 16.03.1931
* '''Vinks, Hans''' 1882 bis 1942
* '''Vinks, Maria''' 1892 bis 1982


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Version vom 1. März 2011, 11:27 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Uszaneiten

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Uszaneiten



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Uszaneiten in der Memellandkarte

Einleitung

Uszaneiten, Kreis Memel, Ostpreußen.


Name

Andere Namen und Schreibweisen


Namensdeutung

Der Name bezieht sich auf einen Ortsgründer Annis/ Anis (Hans). Der Zusatz Uszaneiten bzw. Jaunsaidt (jenseits) besagt, dass der Ort hinter dem Anwesen des Anis liegt.

  • baltisch "usz, usch, uz, už" = jenseits, hinter


Allgemeine Information

Nur wenig hat sich in Uszaneiten verändert. Diese Bilder geben einen kleinen Eindruck von der heutigen Ortschaft wieder.

Die Bilder wurden freundlicherweise von H.G. Moors zur Verfügung gestellt


Politische Einteilung

Landgemeinde (Uszaneiten) 1874, 1888 und 1907.

8.2.1896: Uszeikikallen Toms kommt zu Uszaneiten[2]

1.5.1939: Uszaneiten kommt zur Gemeinde Nimmersatt. [3]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Uszaneiten gehörte 1912 zum Kirchspiel Karkelbeck, vor 1904 (1888) allerdings zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.

Katholische Kirche

Uszaneiten gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Uszaneiten gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Krottingen.


Bewohner

  • 1822 Uzenneiten Gerge (Annaiten)

4 Bauernhöfe und 35 Seelen werden erwähnt[4]

  • Bevölkerung 1939

lt. Volkszählung leben 76 Menschen in Uszaneiten


Friedhof

Der Friedhof von Uszaneiten gehört, wie Nidden und Preil, zu den ethnografischen Friedhöfen Litauens. Er liegt leicht erhöht an der Dorfstraße und besitzt ein neues Tor. Insgesamt wirkt er gepflegt und wird unterhalten. Die Grabsteine sind zum größten Teil lesbar, mutwillige Zerstörungen sind nicht erkennbar.

Zu den Bildern der Grabstätten:




Verschiedenes

Karten

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Uszaneiten auf der Schroetterkarte Blatt 1, (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe Anneiten, Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Uszeneiten Goerge im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1832
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Uszeneiten Görge im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 1, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Ußaneiten im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Gemeinde Nimmersatt mit Eingemeindungen (1.5.1939) im Messtischblatt 0192 Nimmersatt (1912)

© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung USATENKO05MU
Name
  • Ußaneiten Quelle (${p.language})
  • Anaičiai (1923) Quelle Seite 1088 (${p.language})
  • Uszaneiten (1923) Quelle Seite 1088 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • nima:-2612655
  • geonames:601074
Karte
   

TK25: 0192

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Nimmersatt, Nemirseta, Nemerzatė (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Ußaneiten, Uszaneiten, Anaičiai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle

Karkelbeck (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.160/161

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.160/161

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Diehlmann, Hans Heinz: Die Türkensteuer im Herzogtum Preußen 1540, Band 2, Memel - Tilsit, Sonderschrift Nr. 88/2 des VFFOW, Hamburg 2006
  2. Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
  3. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  4. Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des Preussischen Staats, 5. Band, A. A. Mützel, Halle 1823