Medzokelmoor Colonie
Hierarchie
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Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Medzokelmoor Colonie
Einleitung
Medzokelmoor Colonie, Kreis Heydekrug, Ostpreußen
Name
Andere Namen und Schreibweisen
- 1900 Pamedellewiesen, 1912 Medzockel-Moor, Kolonie Medzokelmoor, lit. Medziokles Pelke[1]
- Medszokel-Moor[2]
- Pamedellewiesen[3]
Namensdeutung
Medszokelmoor bedeutet "Jagdmoor".
- litauisch "medžiokle" = die Jagd
Allgemeine Information
- Alter Siedlungsort, ca. 10 km nördlich von Heydekrug, 1895: 64 Feuerstellen mit 288 Einwohnern, 1905: 66 Feuerstellen mit 312 Einwohnern[4]
- Eine Kolonie auf dem gleichnamigen Moor[5]
Politische Einteilung
19.9.1873 zusammen mit der um diese Zeit enstandenen Kolonie Berstus-Moor vom Forst Dingken abgetrennt und mit der Landgemeinde Palleiten vereinigt.[6]
1900 die Pamedellewiesen mit Medellen vereinigt.[7]
1939 wird Medellen mit Mischkogallen und Petrellen zur Gemeinde Petrellen zusammengefasst.[8]
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Medzokelmoor Colonie gehörte zum Kirchspiel Werden, ab 1844 zum Kirchspiel Saugen.
Katholische Kirche
Medzokelmoor Colonie gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.
Standesamt
Medzokelmoor Colonie gehörte 1907 zum Standesamt Saugen.
Bewohner
Geschichte
- 1868 der erste Kolonist
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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Quellen
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
- ↑ Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
- ↑ Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm