Alstätte (Ahaus)

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Alstätte (Ahaus)

wird erstmals 1151 als „Alstede" und 1297 als Pfarrei (hl. Maria Himmelfahrt) erwähnt. Beim Hof Orthaus richteten 1640 niederländische Geistliche eine Missionsstation ein.

In dem durch weite Heide- und Vennflächen (heute zum großen Teil kultiviert) von seinen deutschen Nachbarn getrennten Grenzdorf entwickelte sich ein Bewußtsein von Eigenständigkeit, das sich auch im „Alstättske Platt" ausdrückte.

Alstätte erhielt erst 1898 eine Landstraße nach Wessum. Reiche Tonlager boten die Grundlage für die Ziegelwerke. Bei einem Luftangriff am 22. 3. 1945 wurde das Dorf sehr stark zerstört und 80 Menschen getötet. Das St.-Antonius-Hospital dient seit 1980 der Altenerholung.

Kommunale Zugehörigkeit

Alstätte ist ein Ortsteil der Stadt Ahaus (Kreis Borken), bis 1975 Kreis Ahaus.

Bevölkerungslisten

  • Quellen
    • Bistumsarchiv Münster, Generalvikariat, Bestand Alstätte, Pfarrkirche ad B. Mariam V. s.t. Assumpt. Pfarre:
      • Status animarum 1749 Bestand: Hs. 152 f. 590
      • Verzeichnis der Gemeindeeingesessenen 1750 – (Bestand A6)
  • Quelleneditionen und Bearbeitungen
    • Holzwig, Peter: Grundlegungen zu einer Pfarrgeschichte von Alstätte. Ahaus 1992. Herausgeber: Kath. Pfarrgemeinde St. Mariae Himmelfahrt in Ahaus-Alstätte. Darin: Status Animarum, S. 170 ff.

Genealogische Quellen

Katholische Kirche Alstätte:
Taufregister 1700-1876, Batchnummer C99216-2
Taufregister 1857-1875, Batchnummer C99216-3

Heiratsregister 1660-1807, Batchnummer M99216-1
Heiratsregister 1700-1875, Batchnummer M99216-2