Stadtlohn

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Version vom 21. Mai 2009, 20:06 Uhr von Bodo-stratmann (Diskussion • Beiträge) (Einfügung: Finanzwesen und Stadtgebiet)
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Stadtlohn: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, Bibliografie, Archive, Quellen, Hinweise...

Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Münster > Kreis Borken > Stadtlohn Stadtlohn

Früherwähnung

Name

„Northlon" ca. 1150; „Loen" 1137; „Loon" 1226; „Nortlon" 1258; „Nortloon" (1313). Nortlohn im Gegensatz zu Südlohn und Eschlohn, beides südlich gelegene Siedlungen. Stadtlohn erst seit Erhalt der Wigboldrechte 1411, auch Stadt Loen gt. (19. Jh.).

Familienname

1085 „Gerhardus de Laon";

Befestigung

1152 „munitio" constructa in uilla que dicitur Lon";

Grundherrschaft

Haupthof

Befestigung und Kirchspiel

Landschaftslage

Stadtlohn liegt im sandigen Westmünsterland 6 km östlich der holländischen Grenze in 50 m Höhe auf trockener Talsandterrasse südlich der Berkel (zur Ijssel), die in den „Baumbergen" (25 km östlich) entspringt. Die Stadt ist 1954 umgeben von einer durch Bauernwaldgehölze, Weiden und Wallhecken gekennzeichneten, flachen Land¬schaft.

Ortsursprung

Bischöflich münsterischer Haupthof (1137); 1169-73 in eigener Verwaltung des Bischofs Lud¬wig I., dann wieder verlehnt und endlich ganz zersplittert. Burg zur Zeit des Bischofs Werner (1131 bis 1151). 1152 Vergleich zwischen Bischof Fried¬rich II. und Gottschalk von Lon über die Burg und das Gericht im Kirchspiel. - Stadtlohn gehört zu den älte¬sten Pfarreien des Münsterlandes.

Stadtgründung

Stadtrecht

Stadtrecht wohl im 14. Jh. Wigboldsrechte 1411 durch Bischof Otto IV. von Münster bestä¬tigt; später wiederholte Bestätigungen.

Gerichtsstätten

Freistuhl „uf dem Schmitterfelde in dem Fockengraben in der Statloner Mark und Burschop Nichtern zwischen Oinck und Südlon", Gerichtstätten der Freigrafschaft Lohn.

Stadtsiedlung

Bauliche Entwicklung

Stand 1954: Planlos gewachsene Siedlung von unregel¬mäßigem viereckigem Grundriß mit rundem Abschluß im Südosten. „Porten. Graven, Planken und Böhmen" erwähnt 1491 und 1533. Stadterweite¬rung durch die Butenstadt 1516; zur besseren Verteidigung durch Verkürzung der Wälle wurde diese 1629 wieder abgetrennt. Dufkamp-, Esch- ¬und Mühlentor, sowie die Stadtbefestigung 1954 nicht mehr vorhanden. Stadterweiterungen: 1911 und 1930 (Wessendorf), 1920-25 (Hilgenberg), 1925 bis 1930 (Görkeskamp), 1933 (Breuls Esch), 1935 (Immingfeld).

Gebäude

Stand 1954: Pfarrei zuerst erwähnt 1152; Eigenkirche St. Otger auf dem bischöflichen Amthof Lon er¬baut, dann spätgotische dreischiffige Hallenkirche aus Ziegelstein mit Sandsteingliederung, wegen Baufälligkeit abgebrochen 1889, neugotischer Neubau 1892. Wallfahrtskapelle St. Maria auf dem Hilgenberg, erneuert um 1700, Ende der Wall¬fahrten durch Raub des Gnadenbildes 1886. Schnoer'sches Barockhaus am Markt erbaut 1765-68. Brunnengehäuse des Marktbrunnens 1678, erneuert 1865, zerstört 1939. Ölschlägerei an der Berkel, mittelalterliche Wassermühle, Holzbau. Burg auf einem Pertinenzstück des Amtshofes um 1132-51; war 1238 schon teil¬weise abgebrochen, Ruinen im 18. Jhdt. Neues Rathaus mit Ehrenhalle als Verbindung zwischen St.-Otger-Kirche und Rathaus, vollendet 1953.

Brände

1611 verbrannten 225 Häuser von 235; davon waren 1629 49 Häuser noch nicht auf¬• gebaut.

Zerstörung 2. Weltkrieg

  • 1. Durch Luftangriffe am 11. und 21.03.1945 wurde Stadtlohn mit am schwersten von allen Städten des Münsterlandes zerstört. Mehr als 15% zerstört wurden 880 Wohnhäuser (von 955 vorhandenen), fast alle 85 sonstigen öffentlichen Gebäude. Der Stadtkern völlig vernichtet.
  • 2. Pfarrkirche (Neubau eingeweiht 1951), Schnoer'sches Haus und Ölschlägerei zerstört.
  • 4. Der Stadtplan erhält eine völlig andere Ge¬stalt durch Umlegung und Aussiedlung. Wieder¬aufbau fast vollendet im Frühjahr 1954.

Bevölkerung

Ältere Einwohnerzahlen

1702: 183 steuerpflichtige Bürger, davon 51 arm. Die Bevölkerung ist überwiegend alteingesessen mit bäuerlichem Einschlag. Erst nach 1920 Zuzug infolge der Industrialisierung. Bürgerrechtsverleihung bis Mitte 19. Jhdts.

Bevölkerungsverzeichnisse

  • Kirchenbücher: kath. ab 1626, im Krieg vernichtet.
  • Adreßbuch für den Kreis Ahaus 1937.

Bürgerechtsquelle-Bürgerbuch

  • Stadtlohn, 1959 Kreis Ahaus (14. Jh., Privilegbestätigung 1411) Stadtbuch, Aufschrift: „Privilegia Stadtlohn", 1491-1766, 758 S. (Stadtarchiv Stadtlohn). Darin: Nomina civium et eorum uxorum, qui ab anno 1491 primo in originalibus sigillatis descripta reperiunter, de novo in hoc libro ad perpetuam rei memoriam descripta sunt et ordine reperiunter (S. 9-17); Nomina civium, qui sub annum domini 1619 vel paucis ab inde annis in oppido Stadtlohn vixerunt, de presenti vivunt, subsequenti ordine in hoc libro ad perpetuam rei memoriam descripta sunt et ordine reperiuntur (S. 17-24). Anschließend Nachträge aus den Jahren 1635, 1638 und Jahresverzeichnisse der Bürgeraufnahmen 1645-1733 (S. 25-56). Ab Seite 135: „Continuatio dehrn zu hiesigen Bürgern angenommenen Mannern und Frauwen" 1734-1766 (S. 135-157).

Kirchenbuchabschrift Pfarrkirche ad. s. Otgerum C.

  • Taufen, Heiraten, Gestorbene, bis 1912. Bearbeitet von Martin Heilken.
    • Auskunft erteilt: Bernhard Fischer, Kapellenplatz 11, 48703 Stadtlohn

Abschriften Bistumsarchiv Münster

  • Bistumsarchiv Münster, Generalvikariat, Bestand Stadtlohn: Pfarrkirche ad. s. Otgerum C., Pfarre, darin
    • Status animarum 1749 Hs. 149 f. 749
    • Einwohnerverzeichnisse 1750, 1780 (Bestand A 1)
      • Quelleneditionen und Bearbeitungen: HÜSKEN, Judith, Der Status animarum von Stadtlohn 1749/50, in: Beiträge zur westfälischen Familienforschung (BeitrWestfFamF), 49/1991, S. 7–154.

Abschriften der Mormonen

Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

  • 1812-1813 (Zivistandsregister) Geburten, Aufgebote, Heiraten, Tote
  • 1815-1874 (rk.) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1808-1848, 1854 (rk.) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1816-1821 (Pfarrbezirk, Juden) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1822-1847 (Bürgermeisterei, Juden) Geburten, Heiraten, Tote
  • 1849-1873 (Gerichtsbezirk, Juden) Geburten, Heiraten, Tote

Berühmte Personen

  • Bernhard Rothmann, Wiedertäufer, * an¬geblich in Stadtlohn, + 1534 ( ?).

Jüngere Einwohnerzahlen

1818: 1.802 Einwohner (E.), 1828: 2.107 E., 1843: 2.270 E. und 324 Häuser, 1858: 2.429 E., 1871: 2.065 E., 1885: 2.189 E., 1895: 2.563 E., 1905: 2.884 E., 1925: 4.930 E., 1933: 6.548 E., 1939: 6.776 E., 1946: 5.410 E., 1950: 6.641 E., 1954: 7.087 E. (dazu 8.631 E. im Amt Stadtlohn).

Sprache

Die niederdeutschen Mundart von Stadtlohn ist im Unterraum Essen- Gronau einzuordnen, der westfälische und niederländische Eigenheiten mischt. In Ahaus (und sonst) spottet man über das breite äwen 'eben', Kätel `Kessel', Bäke 'Bach', Läpel 'Löffel' von Stadtlohn: Go äs äwen met den Kätel nao de Bäke un haal en Läpel voll Water; Ahaus sagt: eilen, Kettel, Becke, Leppel. Stadtlohn sagt ferner: Ick bün 'ich bin', mi 'mir und 'mich', Fleß 'Fleisch', uh 'euch', ih `ihr', meiht `(sie) mähen'.

Wirtschaft

Handel und Gewebe

Stand 1954: Bis ins 19. Jhdt. vorwiegend Ackerbürgerstadt mit Flachsaufbereitung in Heimarbeit und Viehmärkten (um 1845: 6 Kram- und Viehmärkte). 1579 Gilden der Weber (St.-Severi ¬Gilde), „Klümper", „Kistenmaker" und „Timmerlüde". Der periodisch lebhafte Fremdenverkehr durch Wallfahrten endete 1886 mit dem Diebstahl des Gnadenbildes. Gewerbeverzeichnis 1812 nennt: 4 Brennereien, 1 Ölmühle, 4 Steingutöfen, 1 Tabakpfeifenofen, 1 Ziegelofen, 1.000 Handspinnräder, 325 Hauswebstühle, 3 Hausbrennereien, 6 Bleichereien in den Berkelwiesen, 2 Hutmachereien, 1 Färberei sowie lebhafte Wirtschaftsbeziehungen zu Holland (Leinenhandel, Topfhändler und Grasmäher als „Hollandgänger"). Infolge der Kontinentalsperre entwickelte sich in der 1. Hälfte des 19. Jh. die Textilindustrie aus dem vorhandenen Heimgewerbe, den Manufakturen und Verlagen sowie dem Handel über die holländische Grenze, besonders lebhaft seit Mitte 19. Jhdts. Um 1845 genannt: Leinwandfabrikation, 50 Bleichen, bedeutender Leinwandhandel; Steingut- und Tonpfeifenfabriken, Eisenschleifereien. 1954 wichtigster Gewerbezweig in Stadtlohn ist 1954 noch die Textilindustrie: einfache Baumwollgewebe, auch „Gebildweberei". 1939 : 1 Spinnerei mit 22.550 Spindeln (1863), 5 Webereien mit insgesamt 2.492 Webstühlen (1845, 1925, nach 1945 usw.), Strumpfwirkerei (1922). Alle Webereien 1945 beschädigt, ersetzt durch moderne Neubauten bis 1954.

Stand 1954: Daneben Serienmöbel: Schul- und Sitzmöbel (1939: 450.000 Stück); Holzschuhe (1868, nach 1945); 5 Handtöpfereien (blaugraue Einmachtöpfe, westfälische Bullenköppe, Essig- und Ölkrüge, Milchsatten, 1939 mit 1,5 Mill. Liter Inhalt), ferner Herstellung von irdenen Pfeifen und Bau-und Schmuckkeramik; Ziegelei; Faßfabrik; 3 Mühlen. Ferner: Kalkwerk (1902); Maschinenbau (1909); Lichtgittergesellschaft (1929). Likör-und Mineralwasserfabriken seit 1821, 1872 usw.

Stadtlohner Maß

  • 1848 Geltungsgebiet: Stadt und Landgemeinde Stadtlohn.
    • Benennung: Stadt Sendenhorster Malt gleich 12 Scheffel, 1 Scheffel gleich 4 Spind, 1 Spind gleich 3 Becher.
      • Die Untersuchung wurde bewerkstelligt an einem im Verwahrsam des Magistrats befindlichen Scheffel.
        • Die Untersuchung hat für die Größe des Ortsmaßes ergeben in preußischen Kubikzoll 1.449,177 oder abgerundet 1.449 Kubikzoll. Ein Kubikzoll zu 17,89 ml gerechnet entspricht der Scheffel heute 25,92 Liter.
    • Siehe auch: Fürstbistum Münster/Maße und Einheiten

Verkehr

Stand 1954: Stadtlohn ist Durchgangsort der besonders durch Fernlastverkehr befahrenen Bundesstraße We¬sel-Borken- Stadtlohn -Rheine-Emden (Emslandstraße), die seit 1950 eine neue Ortsdurchfahrt durch die zerstörte Innenstadt erhielt. Ferner Straße nach 0sten zur Bundesstraße Coesfeld-Münster. Privat¬bahn Borken- Stadtlohn -Burgsteinfurt (1902) und Stadtlohn- Vreden (1902).

Umgebungsbedeutung

Stand 1954: Stadtlohn liegt in dünnbesiedelter Umgebung nahe der Grenze im Einflußbereich von Ahaus und Borken.

Verwaltung

Rat

Bürgermeisterverzeichnis seit 1441. Ver¬waltung durch 2 Bürgermeister, 6 Schöffen oder Stadt¬verordnete, 2 Provisoren (Armenpfleger). Rats¬wahl bis 1629 am Montag nach Ostern, ab 1630 am Montag nach Dreikönig.

Gericht

Sitz eines Go(Stadt)gerichts. Eigenes Hofgericht des Hofes Lon. Die 4 Tegeder (seit 1563: 3) waren mit den Höfen ten Broyl, Claushues und Wenning erblich verbunden.

Landesherrschaft

Landesherren

Burg und Grafschaft Lon (1152). Nach dem Aussterben der Herren von Lon von ihren Erben, den Edlen von Ahaus, 1316 an das Hoch¬stift Münster verkauft, zu dem Stadtlohn bis 1803 ge¬hörte.

Kriegerische Ereignisse

1408 Brandschatzung in der Fehde zwi¬schen Heinrich II. von Solms zu Ottenstein und Bischof Otto IV. von Münster. 1584 in den Truchsessischen Wirren von Truppen des Erzbischofs Ernst von Bayern eingenommen, geplündert und teilweise verbrannt. 1598 Besetzung durch Spa¬nier unter Mendoza. 1621 Plünderung durch Mansfeldische Reiter. 06.08.1623 vernichtende Niederlage des Herzogs Christian von Braun¬schweig durch Tilly in der Schlacht auf dem Blutfeld im Lohner Bruch. 1666 Kontributionen durch die Holländer im Krieg mit Bischof Chri¬stoph Bernhard von Galen. 1759 lagerten 1.000 Hannoveraner in Stadtlohn.

Reichstage

Vertrag zwischen Stadt und Domkapitel Münster und dem Herzog von Kleve während der Münsterschen Stiftsfehde 1451.

Zeitzeichen 1895

Kriegswesen

Wehrhoheit

Alte Stadtwachen an den Toren. Befehls¬dwalt durch Bürgermeister, Rentmeister, Rat und Alter¬leute ausgeübt. Bischof Christoph Bernhard von Galen (1650-78) organisierte alle Bürger der Stadt zwischen 16 und 60 Jahren zu einer Land¬miliz, 2 Kompanien.

Schützengilden

Das Schützenwesen fußt auf den alten Stadtwachen und der Landmiliz. Träger der Schützentradition: St.-Georgius-Bürgerschützen¬gilde, Fahne von 1657; ferner St.-Otgerus¬Schützenbruderschaft (ehem. Wessendorfer) ; je 3 Schützenkompanien am Eschtor, Dufkamptor und Mühlentor.

Garnison

Ulanen-Ersatz-Eskadron und Landsturm¬ Aushebungskommando 1914-18. Korpsbäckerei 1939. III. Tionierbatl. 1941-44. Luftschutzpoli¬zei und Bautruppen für den „Westfalenwall" 1944-45.

Siegel, Wappen, Fahne

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Beschreibung:

Wappen: (1909 genehmigt): In Silber 3 schmale blaue Balken übereinander; in dem dadurch gebildeten Schildhaupt schwebt 3mal nebeneinander das bärtige Haupt des hl. Paulus in natürlichen Farben. Als Wappen zuerst 1678 am Stadtbrunnen.

Siegel: Stadtwappen geht zurück auf das Wappen der Herren von Lon: 3 Fadenbalken, darüber 3 rechtsschreitende Vögel. Diese wurden von der Stadt durch 3 Paulusköpfe ersetzt. So bereits ein Siegel des 14. Jh., erhalten 1541. Die Farben altüberliefert (1909 genehmigt).

Stadtfarben: Blau-weiß.

Finanzwesen

Steuern

Die städt. Einkünfte wurden seit 1491 am Tag nach der Ratswahl meistbietend verpachtet.

Stadtgebiet

  • < 1810 Stadt und Kirchspiel Stadtlohn getrennt, ab 1810 Marie Stadtlohn
  • 1813-1837 Bürgermeisterei Stadtlohn mit der Gemeinde Südlohn.
  • 1837 Trennung von Stadt und Amt Stadtlohn.
  • 1843 Amt Stadtlohn aus den Gemeinden Almsick, Estern-Büren, Hengeler-Wenfeld, Hundewick, Wessendorf, Abtrennung von Südlohn.
  • 1858: 44 ha, 1905: 47 ha, 1910: 178 ha, seit 1930: 646 ha.
  • 1883-1969 Amt Südlohn und Amt Stadtlohn vereinigt.
  • 1954: Rund um die Stadt liegt das Kirchspiel Stadtlohn mit 5 Bauerschaften und den beiden Dörfern Südlohn und Öding, zusammenge¬schlossen im Amt Stadtlohn
  • Eingemeindung 1910 : Teile von Wessendorf (130 ha, 1.032 Einwohner), 1930: Teile von Wessendorf (440 ha, 423 Einwohner) und von Almsick (23 ha, 44 Einwohner).
  • 1964 Gemeinden Almsick, Estern-Büren, Hengeler-Wendfeld, Hundewick und Wessendorf vereinigt zum Kirchspiel Stadtlohn im Amt Stadtlohn.
  • 1969 kommunale Neuordnung: 1869 Stadt Stadtlohn, erweitert 1969 um die Gemeinde Kirchspiel Stadtlohn

Politische Einteilung

Zu Stadtlohn zählen die Stadtbezirke: Hengeler, Wendfeld, Almsick, Hordt, Wenningfeld, Hundewick, Estern und Büren.


Archive und Bibliotheken

Archive

Stadtarchiv Stadtlohn

  • Archivamt

Ulrich Söbbing, Stadtlohn 02563 97797 = gleich Fax,

Öffnungszeiten der Archive: Mo-Mi 8.30-12.30, 14.30-17.00 Uhr.


Generalvikariat im BAM

  • Das Pfarrarchiv .

Lokales Pfarrarchiv Stadtlohn

  • Das Pfarrarchiv der Kirche liegt .

St. Otger, Stadtlohn, Markt 2, 48703 Stadtlohn

Tel.: 0 25 63/49 13, Fax.: 0 25 63/66 30

E-Mail: pfarrbuero@st-otger.de

Internet: www.st-otger.de


Die Kirchenbücher von ).

Personenstandsarchiv Westfalen-Lippe in Detmold:

  • Stadtlohn


Internetlinks

Offizielle Internetseiten

http://www.Stadtlohn.de

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.


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Städte und Gemeinden im Kreis Borken (Regierungsbezirk Münster)

Ahaus | Bocholt | Borken | Gescher | Gronau | Heek | Heiden | Isselburg | Legden | Raesfeld | Reken | Rhede | Schöppingen | Stadtlohn | Südlohn | Velen | Vreden |

Bis 1975: Dingden |


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung STAOHNJO32LA
Name
  • Stadtlohn
Typ
Einwohner
Postleitzahl
  • W4424 (- 1993-06-30)
  • 48703 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • opengeodb:24445
  • geonames:2829758
  • wikidata:Q200567
Webseite
Gemeindekennziffer
  • 05554056
Fläche (in km²)
Haushalte
Karte
   

TK25: 4007

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Stadtlohn (Stadtgericht) (- 1802) ( Gerichtsamt) Quelle

Gerkinklo (Gogericht), Gericht zu Vreden (1803 - 1811) ( Gerichtsamt) Quelle

Borken (1975-07-01 -) ( KreisLandkreis) Quelle § 56 Abs. 1

Stadtlohn (1811 - 1813) ( Mairie)

Stadtlohn, Stadtlohn (Landbezirk) (1816-08-10 - 1837-06-11) ( Bürgermeisterei)

Ahaus (1975-07-01 -) ( Amtsgericht) Quelle § 58 Abs. 3 Ziff. 1

Stadtlohn (St. Otger) (1895-12-02) ( Pfarrei) Quelle S. 14 / 15 Nr. 3

Ahaus (1816-08-10 - 1974-12-31) ( KreisLandkreis) Quelle § 56 Abs. 4 Quelle S. 14 / 15 Nr. 3

Vreden (1895-12-02) ( Amtsgericht) Quelle S. 14 / 15 Nr. 3

Stadtlohn (1874-10-01 -) ( Standesamt) Quelle 1874 Seite 145 Nr. 337 Quelle S. 14 / 15 Nr. 3

Ahaus-Vreden, Ahaus (1895-12-02) ( Kirchengemeinde) Quelle S. 14 / 15 Nr. 3

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Klöpper
         Ort
KLOPERJO31KX
Könning
         Ort
KONINGJO31KX
Lammers
         Ort
LAMERSJO31KX
Ostendorf
         Ort
OSTORFJO31KX
Rösing-Lensker
         Ort
ROSKERJO31KX
Frechen
         Ort
FREHENJO31KW
Lüdiger
         Hof
LUDGERJO31KW
Osterlohner Mark
         Ort
OSTARKJO31KW
Wenninghof
         Ort
WENHOFJO31KX
Blaue
         Ort
BLAAUEJO31KX
Feldkamp
         Ort
FELAMPJO31KX
Gelsing-Blaue
         Ort
GELAUEJO31KX
Höing
         Ort
HOIINGJO31KX
Hordt
         Ort
HORRDTJO31KX
Esch, Am Esch
         Ort
ESCSCHJO31LX
Hilgenberg
         Ort
HILERGJO31LX
Hegebrock
         Ort
HEGOCKJO31KX
Breul
         Ort
BREEULJO31LX
Immingfeld
         Ort
IMMELDJO31LX
Wenningfeld
         Ort
WENELDJO32KA
Berkelhook
         Ort
BEROOKJO32KA
Bockwinkel
         Ort
BOCKELJO32KA
Linward
         Ort
LINARDJO32KA
Losberg
         Ort
LOSERGJO32LA
Gescher Dyk
         Ortsteil
GESDYKJO31LX
Stadtlohn
         Stadt
STAOHNJO31LX
Almsick
         BauerschaftStadtteil
ALMIC1JO32LA (1969-07-01 -)
Estern-Büren
         BauerschaftStadtteil
object_1158076 (1969-07-01 -)
Hengeler-Wendfeld
         BauerschaftStadtteil
HENEL1JO32KA (1969-07-01 -)
Hundewick
         BauerschaftStadtteil
HUNIC1JO31KX (1969-07-01 -)
Wessendorf
         BauerschaftStadtteil
WESOR1JO31KX (1969-07-01 -)