Jodicken

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Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland
Jodicken
(c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Siehe unten Mitte auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000

Hierarchie

Regional > Litauen > Jodicken

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Jodicken


Einleitung

Jodicken, 1785 Jodicken-Nauseeden, Jodicken Wittko, Godicken Wittka, Wittko Jodeigken, Woytko Judeka oder Groß Jodicken (Groß Godicken) und Klein Jodicken (Klein Godicken), Kreis Memel, Ostpreußen.

Name

Der Name besagt, dass der Neukolonist von dunklem Aussehen war. Der Zusatz Wittko weist auf Hopfenanbau. Die Endung -ko weist auf prußische Herkunft: z.B. Witko (1321) Kammeramt Morainen Kreis Marienwerder.

  • preußisch-litauisch "jodis, juodis" = schwarz, dunkel aussehend
  • "nausedis" = der Neusiedler, Kolonist
  • prußisch "witi" = Hopfen
  • "witartas" = Hopfenbauer


Politische Einteilung

1940 ist Jodicken ein Dorf in der Gemeinde Grabsten.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Jodicken gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Prökuls.

Katholische Kirche

Jodicken gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.



Standesamt

Jodicken gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten und 1907 zum Standesamt Prökuls. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht bestimmt.


Bewohner

Folgende Familien bzw. Personen lebten in Jodicken oder stehen mit diesem Ort in Verbindung:


Geschichte

1711

  • Laßen: Andrut Juroßkeit, Christoff Lukait, Andrut Motzening, David Dabreith, Jacob Audulleit, Antohn
  • Wybrantzen: Andrut Juroßkeit - 19. Xbr 1710 (Anm.: Sterbedatum), Andrut - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung)
  • Enrollierte: Christoff Lukait - 22. July 1710 (Anm.: Sterbedatum), David Dabreith - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung), Jacob Audulleit, Antohn


Quellen:
Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen


Verschiedenes

Karten

Godicken auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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