Alstätte (Ahaus)

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Alstätte (Ahaus)

wird erstmals 1151 als „Alstede" und 1297 als Pfarrei (hl. Maria Himmelfahrt) erwähnt. Beim Hof Orthaus richteten 1640 niederländische Geistliche eine Missionsstation ein.

In dem durch weite Heide- und Vennflächen (heute zum großen Teil kultiviert) von seinen deutschen Nachbarn getrennten Grenzdorf entwickelte sich ein Bewußtsein von Eigenständigkeit, das sich auch im „Alstättske Platt" ausdrückte.

Alstätte erhielt erst 1898 eine Landstraße nach Wessum. Reiche Tonlager boten die Grundlage für die Ziegelwerke. Bei einem Luftangriff am 22. 3. 1945 wurde das Dorf sehr stark zer¬stört und 80 Menschen getötet. Das St.-Antonius-Hospital dient seit 1980 der Altenerholung.