Neu Lubönen
Vorlage:Begriffserklärungshinweis
Hierarchie
Regional > Russische Föderation > Kaliningrader Oblast >Neu Lubönen
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Ragnit > Neu Lubönen
Einleitung
Neu Lubönen, Kreis Ragnit, Ostpreußen
Name
Andere Namen und Schreibweisen
Namensdeutungen
Allgemeine Information
Wenn man vom Kirchspielort Trappönen kommt, ist Neu Lubönen das erste der drei Memeldörfer. Die Chaussee von Ragnit zum Grenzübergang bei Schillehnen führt südlich am Ort vorbei. Die Kreisstraße, die durch den großen Neuluböner Wald (Forst Memelwalde) verläuft, wurde noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges asphaltiert. Von der Hauptstrasse gibt es mehrere Stichstraßen (teilweise sehr sandig) zur Gemeinde Neu Lubönen. Wenn man früher (von Trappönen kommend) in die erste Seitenstraße nach links einbog, erreichte man die Napoleonsbrücke am westlichen Ortsrand. Hier stand auch das Forsthaus Schönbrück.
Von der Brücke verlief der Napoleonsweg auf dem Hochufer der Memel weiter in östliche Richtung zum Friedhof. Nur wenige Schritte weiter konnte man auf der linken Seite den Neuluböner Wiesenteich sehen. Die Wege im Dorf waren sandig, oft mit tiefen Fahrspuren. Das Oberforstamt Memelwalde (vor 1938 Oberforstamt Lubönen) befand sich im östlichen Gemeindebereich, es stand direkt am Waldrand. Für die Waldarbeiter gab es zwei Wohnhäuser, die dem Forstfiskus gehörten. Im größeren lebten 18 Personen, im zweiten Haus waren neun Bedienstete untergebracht. Einige Bauernhäuser (fast immer aus Holz) lagen sehr versteckt mitten im Forst. Weil 1922 die Staatsgrenze des Deutschen Reiches zur Strommitte Memel vorgerückt war, wurde das Zollamt, das sich in einem schönen Haus befand, mit Personal verstärkt.
Eine Schule gab es nicht, die Neuluböner Kinder hatten einen etwa zwei Kilometer weiten Schulweg nach Alt Lubönen zurückzulegen. Die Gastwirtschaft (der Dorfkrug) gehörte zuletzt Minna Hildebrand (zuvor M. Barutzki). Frau Hildebrand ist auf der Flucht umgekommen. Außerdem gab es das Gasthaus A. Schaudat, das aber im Einwohnerverzeichnis von 1938 nicht mehr aufgeführt wird. Von Neu Lubönen konnte man Ragnit mit dem Linienbus erreichen, der allerdings nicht so oft verkehrte. Zur Fahrt nach Tilsit benutzten die Bauern gern den Memeldampfer. Auch mit der Pogeger Kleinbahn war die Kreisstadt direkt zu erreichen. Der Haltepunkt war Neuhof Kassigkehmen am nördlichen Memelufer. Die Fahrt mit dem Übersetzkahn war eine kippelige Angelegenheit, und es ist auch vorgekommen, daß ein Kahn bei starker Strömung oder Überbelegung gekentert ist.
Geschichte
Politische Einteilung
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Neu Lubönen gehörte wann ??? zum Kirchspiel ???.
Standesamt
Neu Lubönen gehörte wann ??? zum Standesamt ???.
Bewohner
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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