Lökerort
Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug, später Kreis Niederung > Lökerort
Einleitung
Lökerort, auch Loecker Orth und Loekerort, Kreis Heydekrug, Ostpreußen. Lökerort ist ein im 19. Jahrhundert eingegangenes Fischerdorf an der Landseite des Kurischen Haffs. Es lag zwischen Karkeln und Loye. Der Kurenwimpel hatte die Kennung Rot-Weiß und bestand aus weißem Grund mit zwei senkrechten roten Rechtecken links und rechts.
Name
Andere Namen und Schreibweisen
Namensdeutung
Der Name beschreibt eine üppige Haffwiese.
- nehrungskurisch „leika“ = Haffwiese
- lettisch „lieknis, liekna“ = Niederung, neue Wiese in der noch Baumstümpfe stehen als Rest eines früheren Waldes
- „lieks“ = überzählig, überflüssig, was mehr als nötig ist
Allgemeine Information
Politische Einteilung
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Lökerort gehörte 1785 zum Kirchspiel Kuckerneese.
Kirchenbücher
Geschichte
- Der Ort erhielt 1692 sein Privilegium.
- 1736 lebte hier David Stanschatis als einziger Haushaltungsvorstand.
- 1834 bestand der Ort noch und ist danach eingegangen.
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | KARELNKO05PE | ||||||||
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| Typ |
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| Postleitzahl |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 0893 |
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| Zugehörigkeit | |||||||||
| Übergeordnete Objekte |
Prochladnenskij Dorfsowjet, Прохладненский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle Karkeln (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Karkeln (1907) ( Kirchspiel) Quelle Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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