Brionischken
Hierarchie
Regional > Russische Föderation > Kaliningrader Oblast > Brionischken
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug später Kreis Elchniederung > Brionischken
Einleitung
Brionischken, auch Ragening[1] oder Raggeningken[2], Kreis Heydekrug, Ostpreußen.
- Mit "Adlig" wird ein adliger Gutsbesitzer mit den entsprechenden adligen Vorrechten bezeichnet: hohe und niedere Gerichtsbarkeit, Jagd- und Fischereirecht, Patronat, Brauerei-, Brennerei-, Verlagsgerechtigkeiten, Herrschaftsrecht gegenüber dem Personal. Selbst der König konnte in diese Rechte nicht eingreifen. Ab 1800 wurden die adligen Güter Rittergüter genannt.[3]
Name
Der Name bezieht sich auf die französische Adelsfamilie Brion. (Siehe Verschiedenes)
Politische Einteilung
- 30.09.1928: Eingliederung des Gutsbezirk Adlig Brionischken (Rest) in die Landgemeinde Bredschull und Umbenennung der Landgemeinde Bredschull in Elchwinkel.
- Anmerkung:
- Adlig Brionischken (Rest), weil die Insel Raggeningken, auch zum Gut gehörend, an das Memelland fiel.
- 1940 ist Brionischken ein Gut in der Gemeinde Elchwinkel.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Brionischken gehörte 1912 zum Kirchspiel Ruß.
Geschichte
- Der ganze adliche Besitz im Kreisgebiete beschränkte sich, von den Kurländern und Polen abgesehen, auf Krüge. Hans Goetz oder v. Goetzen, Amtshauptmann zu Memel, erhielt auf sein Ansuchen ein unbesetzte, gebäudeloses Fischererbe in Ruß am Strom, Lukische oder Lukait genannt, bestehen aus Hof- und Gartenstätte und Wiesen, zur Anlegung eines Kruges gegen 5 Mk. Wiesen-Zins zuadlig-kölm. Rechten 24. Septr. 1615, vertauschte aber diese Stelle gegen die anstoßende bessere des Bajorgollis. Zwar schenkte 1708 Bogustaw Reinhard v. Goetzen dem treuen Diener seiner Familie, Christoph Riednitz, diesen Krug nebst den dabei vorhandenen zwei Kummettern, es muß aber dann doch diese Schenkung annulliert oder auf sonst eine Weise der Krug zu Adl. Götzhöfen zurückgekommen sein, da er 1. August 1721 mit diesem Gute dem Generalmajor und Kommandantenvon Memel, Carl de Brion, Baron de Lux, verkauft wird. Es ist das spätere Brionischken.
Verschiedenes
- "Aus dieser zur Zeit der Religions- Unruhen in die brandenborgischen Staaten gekommenen altadeligen französischen Familie trat Jaque de Brion de Lux im Jahre 1686 in den Kriegsdienst, war 1718 Generalmajor, 1722 Commandant von Memel and starb daselbst am 24. April 1728."
(Brion, die Herren von, in Neues preussisches Adels-lexicon von Leopold Zedlitz-Neukirch, S. 312)
- 1736 Cap. von Brion in Ruß, notiert unter "Cöllmer"
Karten
Bewohner
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | BRIKENKO05QG | ||||
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| Typ |
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| Einwohner |
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| w-Nummer |
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| Karte |
TK25: 0794 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Jasnowskij Dorfsowjet, Ясновский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle Adlig Brionischken (- 1928-09-29) ( Gutsbezirk) Quelle Bredschull, Elchwinkel (1928-09-30 - 1945) ( LandgemeindeGemeinde) |
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| Untergeordnete Objekte |
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