Thumellen
Hierarchie
Regional > Litauen > Thumellen
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug > Thumellen
Einleitung
Thumellen, Kreis Heydekrug, Ostpreußen
Name
Andere Namen und Schreibweisen
- n. 1777 Chatoul Schulze Hoeler, v. 1871 Chatoul Hoeler, lit. Tumeliai[1]
- Chatoul Höler[2]
- Drontscheln Tumellen[3], Tomellen[4]
- Tumellen
- Lit. Name: Tumeliai[5]
Namensdeutung
Der Name beschreibt die Landschaft. Die Endung -ele ist eine Verkleinerung.
- indogermanisch "temos" = Finsternis
- prußisch "tumus, tumms" = dicht, verdickt, dunkel
- "tumelauks" = Sediment-Acker
- preußisch-litauisch "tamsutis" = etwas dunkler, dunkelbraun
Allgemeine Information
Politische Einteilung
1785 gehörte Thumellen zum Amt Heydekrug.[8]
1940 ist Thumellen ein Dorf in der Gemeinde Kolleschen.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Thumellen gehörte 1912 zum Kirchspiel Paszieszen, vor 1901 aber zum Kirchspiel Werden.
Bewohner
Verschiedenes
Karten
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | THULENKO05UH | ||||||||
| Name | |||||||||
| Typ |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 0696 |
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| Zugehörigkeit | |||||||||
| Übergeordnete Objekte |
Paszieszen (1907) ( Kirchspiel) Quelle Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle Thumellen (1888) ( Landgemeinde) |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
- ↑ Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
- ↑ Urmesstischblatt von 1860
- ↑ GOV: http://gov.genealogy.net/
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920