Drawöhnen

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Hierarchie

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Dorfstraße in Drawöhnen


Einleitung

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Ansichtskarte von Drawöhnen
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Ansichtskarte von Drawöhnen


Drawöhnen, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name weist auf ein Überschwemmungsgebiet, in dem zu Schaktarp-Zeiten ganze Felder vom Eisgang mitgerissen werden konnten.

  • nehrungskurisch "drivat" = im Wasser treiben

Allgemeine Information

  • Kurischer Name Drivene. Zu Ordenszeiten war dies lediglich ein Heuschlag. Der Ort liegt an der Drawöhne.


Politische Einteilung

1940 ist Drawöhnen eine Gemeinde mit dem Vorwerk Stryk und den Dörfern Drawöhnen und Schwenzeln.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Drawöhnen gehört zum Kirchspiel Prökuls.

Katholische Kirche

Drawöhnen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Drawöhnen gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Prökuls.


Bewohner

1683

  • Urte beym Peterin Jakaitis 18 J alt
  • Maiga ein Weib daselbst 28 J alt
  • Endres Pleikaitis 37 J alt
  • Kristups Szakkaitis 19 J alt
  • Jakamo ein Gärtner 50 J alt
  • Mikka daselbst 18 J
  • Bertutis ein Gärtner 19 J alt [6]


Friedhof


Geschichte

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Kurische Burgen im Memelland nach Mortensen
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Drawenen auf der Carte des terres devant le Curis H [affe] [de] cote du Memmel, ca. 1670, 1:55 000, Sign. N 11999/50
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz


Verschiedenes

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Karten

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Drawöhnen auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe ganz oben Drawehnen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


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Drawöhnen im Preußischen Urmesstischblatt 1834
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Drawöhnen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1834
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Drawöhnen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Drawöhnen und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Drawöhnen im Messtischblatt 0493 Prökuls (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie



Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung DRANENKO05OM
Name
  • Drawöhnen Quelle (${p.language})
  • Dreverna (1923) Quelle Seite 1086 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • nima:-2613956
  • geonames:599781
Karte
   

TK25: 0493

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Prökuls II (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.154/155

Drawöhnen, Dreverna ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.154/155

Priekulė, Priekulės seniūnija (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Mortensen, H. u. G.: Die Besiedlung des nördlichen Ostpreußen bis zum Beginn des 17.Jh Teil I: Die preußisch-deutsche Siedlung am Westrand der Großen Wildnis um 1400, Teil II: Die Wildnis im östlichen Preußen, ihr Zustand um 1400 und ihre frühere Besiedlung, in Deutschland und der Osten Band 8, Leipzig 1938, II.S.116
  2. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
  3. Schroetterkarte (1802), Maßstab 1:160000
  4. Urmesstischblatt von 1860
  5. Taufbuch Prökuls
  6. Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls