Jodicken

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Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Jodicken

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Jodicken


Einleitung

Jodicken, Kreis Memel, Ostpreußen

Name

Der Name besagt, dass der Neukolonist von dunklem Aussehen war. Der Zusatz Wittko weist auf Hopfenanbau. Die Endung -ko weist auf prußische Herkunft: z.B. Witko (1321) Kammeramt Morainen Kreis Marienwerder.

  • preußisch-litauisch "jodis, juodis" = schwarz, dunkel aussehend
  • "nausedis" = der Neusiedler, Kolonist
  • prußisch "witi" = Hopfen
  • "witartas" = Hopfenbauer


Politische Einteilung

1940 ist Jodicken ein Dorf in der Gemeinde Grabsten.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Jodicken gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Prökuls.

Katholische Kirche

Jodicken gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Jodicken gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten und 1907 zum Standesamt Prökuls. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht bestimmt.


Bewohner


Geschichte

1711

  • Laßen: Andrut Juroßkeit, Christoff Lukait, Andrut Motzening, David Dabreith, Jacob Audulleit, Antohn
  • Wybrantzen: Andrut Juroßkeit - 19. Xbr 1710 (Anm.: Sterbedatum), Andrut - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung)
  • Enrollierte: Christoff Lukait - 22. July 1710 (Anm.: Sterbedatum), David Dabreith - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung), Jacob Audulleit, Antohn

[4]


Verschiedenes

Karten

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Godicken auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe unten Mitte auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Jodicken im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Jodicken im Messtischblatt 0394 Dawillen, 493 Prökuls, 494 Wilkieten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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Quellen

  1. Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls
  2. Prästationstabelle Prökuls Nr. 1 von 1743
  3. Taufbuch Prökuls
  4. Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen