Aschpurwen
Hierarchie
Regional > Litauen > Aschpurwen
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Aschpurwen
Einleitung
Aschpurwen, 1590 Jahn Asche Purwe, 1684 Michel Aschpurwis, n. 1736 Aschpurwen Jahn, n. 1785 Aschpurwen John auch Aszpurwen John oder Aßpurwen John, n. 1912 Aszpurwen, Kreis Memel, Ostpreußen.
- Dazu gehört der Aschpurwer Krug.
- Aschpurven[1]
- Aschpurwen, Aszpurwen, Aszpurwen Naused.[2]
- Verstreute Höfe und Försterei
- 24 km südöstlich von Memel
- Lit. Name: Aspurviai
Name
Der Name sagt aus, dass Jahn jenseits des Moores siedelt.
- preußisch-litauisch "usz, usch, uz, už"/ lettisch "az" = jenseits, hinter
- nehrungs-kurisch "purvuoats" = schmutzig, sumpfig
- "purv" = Jauche
- "purvs" = Dreck, Kehrricht, Matsch, Schmutz, Unrat
- lettisch "purvaine" = sumpfige, moorige Gegend
- "purvains" = morastig, sumpfig
- prußisch "purwins" = Schmutz, Sumpf
Politische Einteilung
Landgemeinde (Aschpurwen) 1874, 1888, und 1907.
1940 ist Aschpurwen ein Dorf und ein Gut in der Gemeinde Wannaggen
und
1940 ist Aschpurwen eine Revierförsterei des Forstamtes Klooschen.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Aschpurwen gehörte 1912 zum Kirchspiel Wannaggen, vor 1903 aber zum Kirchspiel Prökuls.
Katholische Kirche
Aschpurwen gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.
Standesamt
Aschpurwen gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten und 1907 zum Standesamt Wannaggen. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht festgestellt.
Bewohner
Geschichte
Am 6. August 1684 erhalten der Waldwart Michel Aschpurwis und der Andull Matzkand 2 Hufen 15 Mo. Heideland zu freien Rechten gegen Zins. Im siebenjährigen Kriege wurde das Gut wüst, und 4. Febr. 1764 übernahm es der Arrendator von Stragna, Johann Jakob Sartorius, ebenfalls zu freien Rechten gegen Zins; 1795 besaß es Oberamtmann Ludwig Possern zu Prökuls. – Sartorius ist dann 1766 Arrendator von Eckitten und erhält 29. September 1770 6 kulm. Hufen wüstes Land bei Gündullen Urban und Megallen zu freien Rechten gegen Zins. – Am 20. September 1769 erhält in Aschpurven Joachim Jonathan eine Hufe 15 Mo. wüstes Land zur Erbauung eines Kruges zu freien Rechten gegen Zins.[3]
Verschiedenes
Karten
Grundstücksverkäufe
- Besitzer Johann Petereit und Ehefrau an Besitzertochter Lisbeth Taßus, sämtliche aus Aschpurwen, das Grundstück Aschpurwen Bl.72 für den Preis von 3800 Lit und Uebernahme eines eingetragenen Altenteils. [Quelle: Memeler Dampfboot 1933 Nr.35: Zeitraum Jan.1933]
Memeler Dampfboot
- 1933 Nr.14 (Memelgau): 14. Januar [Wilddieben auf der Spur]
- 1933 Nr.14: Die „Heldentaten des Rehbocks Seppl
- 1933 Nr.15 (Memelgau): 16. Januar [Die Waldarbeiten]
- 1933 Nr.20 (Memelgau): 23. Januar [Treibjagd]
- 1933 Nr.67 (Memelgau): Hand-und Spanndienste auf der Chaussee Stragna-Asch.
- 1933 Nr.100 (Memelgau): 28. April [Die Kulturarbeiten]
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | ASCWENKO05RN | ||||
| Name | |||||
| Typ |
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| w-Nummer |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 0494 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Wannaggen, Vanagai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Aschpurwen, Ašpurviai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle Wannaggen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.152/153 Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.152/153 Memel (lit. Landkreis [1995]), Klaipėdos rajonas, Klaipėdos rajono savivaldybė [1995] (- 1995) ( Rayon) Agluonėnų seniūnija, Agluonėnai (1995 -) ( Gemeindebezirk) |
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| Untergeordnete Objekte |
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