Taureggen Bendig

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Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland


Hierarchie

Regional > Litauen > Taureggen Bendig

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Taureggen Bendig


Einleitung

Taureggen Bendig, 1540 Benusch Taureck, 1687 Bendickt Tauregge, Taureg Bendig oder Keksen, Kekßen, Kekszten, Kreis Memel, Ostpreußen

Name

Der Name bezieht sich auf das Vorkommen von Wisenten auf der an die Dange (Fluss) reichende Landzunge. Der Alternativname Keksen bezieht sich auf diese Uferecke.

  • litauisch "tauras" = Auerochs, Ur, Stier, Wisent
  • prußisch "ragas" = Horn, Ecke, Landzunge, Spitze, Hinausragendes, eine in das Wasser springende Uferspitze
  • preußisch-litauisch "keksis" = Haken, auch Bootshaken, Feuerhaken, Stelzfuß (Beinprothese)

Politische Einteilung

6. Dezember 1897: Vereinigung von Taureggen Bendig, Kecken, Plucken Martin und Glaudienen zu Hohenflur. [1]
Landgemeinde 1874 und 1888.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Taureggen Bendig gehörte 1888 zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Taureggen Bendig gehörte 1888 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Taureggen Bendig gehörte 1888 zum Standesamt Plücken Martin.



Verschiedenes

Karten

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Taureggen Bendig auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
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Siehe unten Mitte auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


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Taureggen Bendigim Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Hohenflur im Messtischblatt 0292 Memel und 0293 Plicken (1912-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie



Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung HOHLURKO05NS
Name
  • Hohenflur Quelle (${p.language})
  • Glaudynai (1923) Quelle Seite 1086 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (1897-12-06 -)
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0292

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Hohenflur, Glaudynai (1897-12-06 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Quelle

Memel, Memel Land (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.154/155

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.154/155

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918