Kaitinnen Jahn

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Hierarchie

Regional > Litauen > Kaitinnen Jahn

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Kaitinnen Jahn



Einleitung

Kaitinnen Jahn, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Nach Peteraitis geht der Name auf einen Prußen zurück und ist eine Charakterbeschreibung.

  • litauisch "kaitingas" im Sinne von "karštas" = hitzig, leidenschaftlich, feurig
  • "kaitrus" = heiß

vgl. dazu

  • prußisch "kaitit" = anfechten, quälen
  • lettisch "kaitet" = erhitzen, sich bis zur Rotglut erhitzen
  • nehrungskurisch "kaitir" = heiter


Allgemeine Information


Politische Einteilung

Kaitinnen Jahn war 1785 Kgl. Bauerdorf.[5]
Die vereinigten Gemeinden Kaitinnen Jahn und Paddag Andres werden Martinsdorf genannt durch Kgl. Erlaß vom 13. April 1891. [6]
1939 ist Martinsdorf ein Dorf in der Gemeinde Krucken Görge.[7]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Kaitinnen Jahn gehörte 1888 zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Kaitinnen Jahn gehörte 1888 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Kaitinnen Jahn gehörte 1888 zum Standesamt Truschellen.


Karten

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Siehe Kaitinnen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000
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Kaitinnen Jahn auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz


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Kaitinnen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Martinsdorf im Messtischblatt 0293 Plicken (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KAIAHNKO05OS
Name
  • Kaitinnen-Jahn Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0293

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Truschellen (1888) ( StandesamtStandesamt) Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1888) ( Pfarrei) Quelle

Memel, Memel Land (1888) ( Kirchspiel) Quelle

Krucken-Görge, Krucken-Goerge, Ginduliai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Martinsdorf, Martinai (1891-04-13 - 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle

Kaitinnen-Jahn (- 1891-04-12) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Diehlmann, Hans Heinz: Die Türkensteuer im Herzogtum Preußen 1540, Band 2, Memel - Tilsit, Sonderschrift Nr. 88/2 des VFFOW, Hamburg 2006
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  4. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  5. Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918
  6. Sembritzki, Johannes: Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918
  7. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm