Euenheim

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Archive

  • Historischen Archiv/Stadtarchiv der Stadt Siegburg
  • Schöffenprotokolle der Stadt Siegburg 1415-1662", Bearbeiter/Edition: W. Günter Henseler, Kierspe.
  • A II/7 1493 Bl. 92v
  • Loe, Lantzberch, Roid, Kaldenbach, Dadenberch, anno et cetera [14]XCIII, quarta feria apostolum sent Michael. P... d.... Johan de Nesselroide, abbate in senioribus suis.
  • Die scheffen van Euweheym hant yren aiffscheit willen genoich syn de hoiffscheffen van Lair zo oeverwysen. Dat sy de vredelich, de sy an de scheffen van Lair braicht haven, verlengt haven. Und hant gesprochen, sy staen alda yre seven mit yrs selffs live und willen, dat zo den Hilgen sweren, dat idt also sy, dat der scheffen van Lair de urdelen verlengt haven und anders zo Syberch an dat heufft bracht haven. Dan sy die VII zo Lair anbraicht haven und willen dat forder bewysen mit eyn scholtissen van Euweheym, der mit daby geweist is. Do sy VII de verdelen anbraicht haven zo Lair, der dan instat mynss Hern, des abtz, sy und hoffent, dat sulle an kunde genoich syn. Und spraichen vort, Her scholten doit up und sprecht, wee is idt umb de saichen. Lair dedith urkunden.
  • Do sprach der scholten van Euweheym alsus, de scholten van Euskirchen Menter [? Meuter?] en sall in der lester kundt neit staen. Und ich engestaen den scheffen van Lair neit, dat de scheffen van Euwenheym den scholten van Euskirchen mit in de lester kunde an sy braicht haven.
  • Der scheffen van Euweheym dedith urkunden.
  • Do hait de scheffen van Lair gefraicht, off sy ouch forder kund haven, de sy leiden willen alhie. Do spraichen sy, sy en wissen up dese zyt hynforder kunde.


  • A II/7 1493 Bl. 92r
  • Und hait vort gesprochen, sy hoffen de irste kunde sy neit van werde, dat sy selver zugen willen und ouch irs selffs saiche sy. Und up den scholtissen sprechent sy, die sache sy grois und treffen an ere und gelimp und an lyff und goet. Dat en salle en eyn man neit aiffzuigen. Dan sulle hieforder zugen dan eyn man, want he scholten sy mynss Hern. So haven sy ouch eynen der scholte sy myns Hern und darzo gesworen. De sulle dit wedersprechen, und der sulle bilchen vorgaen in dem gezuge, want hie scholten und scheffen sy mynss Heren.
  • Antwort de van Euweheym, sy yr scholten scholten und geswaeren neit, so gae en die saiche neit aen. Und darumb hoffent sy, he ensulle in dese saichen neit zugen, dan ir scholte stae in stat mins Hern, und hie ensy geyn scheffe. Darumb muge forder zugen dan eyn ander man. Und hoffent, der sulle en in der saichen kund genoich syn. Want man en deser saichen neit mallich by enleist, dat sy forder gezuge dan aiffhetten muge nemen do sy en dat urdel zo Lair anbraichten. Dan zo Euweheym haven sy noch daby gehat den scholten van Euskirchen und veil mee erbman die en des ouch waill gestaen sulden.
  • Der scheffen van Lair hofft, sy ensullen geyn kunde mee foeren, want idt vur verurkundt is.
  • Der scheffen van Euweheym hofft ouch, des kunde sulle eme genoich syn. Anbo pertes hant myn Hern in die hant getast, die saichen zo verfolgen wanee myn Her en sch
  • [hier Textabbruch]


  • A II/13 1544 Bl. 66v
  • Min erwirdiger lieber Here der abt, und Her Schinckern, proist zo Hirtzennauwe, vort Dadenberg, scholtis, sambt burgemeister und rait der stat Sibergh, anno XVC und XLIIII, uff saterstach nach sant Blasiustach.
  • So irthommen und gebrechen tuisschen den scheffen von Euwenheim eins und Johann Vorn andertheils, erhalten. Daromb gedachter Johan vorn minen erwirdigen lieben Hern den abt mit claigschrifften angesoucht und begert, uff unrechtz costen zu verhoer vur minen erwirdigen lieben Hern voir zo komen, vermoge und inhalt siner claigschrifften, ane noit widers zo erhollen. Derhalven min erwirdiger lieber Here uff gedachten Johan Vorns vilfeltigens clagens und ansoechens, beide parthien uff huite, dato, verhort, so ist uff gemelten Johans claigen, zwey schrifftlicher bescheit aider ordell angezeigt, wie allenthalven die uißfoeren sall, hinder dem gericht hie zo Siberch by dem abscheit gefonden werden, claige und antwort, wie itzt vurbracht.
  • Neben deme hait gemelter scheffen zu Eugenhem geantwort und vurgetragen, wie das gedachter Johan Vorn hiebevor in behefftem gericht zu Eugenhem erschenen und einen, genant Wingant van Duren, mit unzuchtigen wortten, belangen ere und gelimph, gesmeliget und heßlich gescholden, derhalven der schulte van Siberch, Dadenberg van wegen mins erwirdigen lieben Hern den scheffen bevelh gegeven, sy sullen suilche scheltwort, wie recht ist, eusseren, so das der scheffen, Johan vorgenannt, in der Hern hant gewiest, und nachdem sy der selvige cleger wederomb am rechten erschenen und angestalt, wie hohe er dem Herrn gebrucht.
  • Daruff der scheffen ir berait genomen und eme gelt geheischt, sich daruff zu erlernen. Demnha hab gedachter cleger den ruck gekeirt und minen erwirdigen lieben Hern in angesoucht in vorgenanten maissen und auf diesser scheffen verantweronge dißmails nit wederfecht, dan ein besiegelten breiff inbracht, der an nemantz gehalten und kein uffschrifft gehabt, daromb min erwirdiger lieber Her denselbigen nit uffgebrouch[en] und affgeverticht.
  • Dweill die smaewort in siner Werden hocheit und behefftem gericht geschein und noch nit zom ende ordell geeussert, sulle gedachter cleger die unkosten dißmails bezallen, nachdem er die scheffen derhalven unbillicherweise verclaigt und erfordert. Und wes gedachter Wingant und Johan Vorn widers zo doen haben, sall ein eder den anderen suchen, binnen gepurlicher zit, uff enden und steden, dair die grontsache angefangen dinckplichtich und gehorich, damit nemantz rechtz verhalten, allet vurbehalten minem erwirdigen lieben Hern siner gerechtickeit, wes zo Eugenhem der smawort halven und sonst geschein, so wie sich das eigent und gepurt.
  • Die schrifftliche claige und bescheit sall man by den gerichtzbochen in der cisten finden.


  • A II/26 1603 Bl. 57v
  • Anno et cetera [16]03, ahm 18ten marty. [Peter] Britz gegen [Winand] Billich.
  • Anw[ald] des appaten seins principalen person in recht ferners zu legitimieren ubergab constitutiones seinem pricipaln Britzen von dessen beiden söhnen und eithumb, so als mundig eracht werden, vor statthelter und scheffen zu Euwenheim und under Martin Grewus, schultissen zu Bon, handtgeben, mitt pitt, gegentheiln ad agnitionem anzuhalten, wie dan auch anw[aldt] crafft dern ime vor notario huius judicy durch seinen principalen gethane substitution anhero repetiert haben wölle und accusierte daneben coetiam gegentheils non parentis decreto 18. feb[ruar] huius anni lato, so seine wurcklichkeit erreicht. Pittendt, gegenwurttige sach in contiam zu remittieren. Ubergab auch dabei exeptionem conclusionalem et cetera. Patt inhalts zu erkennen.

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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung EUEEIMJO30JP
Name
  • Euenheim
Typ
  • Gemeinde (- 1969-06-30)
Postleitzahl
  • W5351
Karte
   

TK25: 5306

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Frauenberg (1798 - 1969-06-30) ( MairieBürgermeistereiAmt) Quelle § 4 Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Euenheim
         Ortsteil
EUEEI1JO30JP (- 1969-06-30)