Karunischken
Hierarchie
Regional > Russische Föderation > Kaliningrader Oblast >Karunischken, ab 1928 Königsfeld
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Pillkallen > Karunischken, ab 1928 Königsfeld
Einleitung
Karunischken, Kreis Pillkallen, Ostpreußen; am 17. 10. 1928 wurde die Landgemeinde umbenannt in Königsfeld[1] .
In den neueren Landkarten[2] wird der Ort heute als nicht mehr existierende Siedlung geführt. Der Ort lag im Nord-Osten im Kreis Schloßberg, ca. 5 km nordwestlich von Haselberg (heute im Rayon Krasnoznamensk, Russische Föderation).
Über die Geschichte und Besiedelung der Gegend schreibt Professor Erwin Spehr[5] mehr.
- Geographische Lage
- 54.971094°N 22.534282°O
- Die Auflösung im Satellitenbild ist sehr gut, nur mehr reinzoomen. Der grüne Pfeil im Satellitenbild ist ungefähr die ehemalige Lage des Hofes der Familie Lottermoser. Gegenüber dem Abzweig nach Königsfeld, von der Straße Haselberg nach Tulpeningen, die ehemalige Lage des Hofes der Familie Meschee.
- Geographische Lage
- 54.962521°N 22.543852°O
Allgemeine Information
1939 hatte Königsfeld 49 Einwohner.
Politische Einteilung
Karunischken
8. 4. 1874
Bildung des Amtsbezirks Jucknaten Nr. 17 aus den Landgemeinden Alt Skardupönen, Antbudupönen, Beinigkehmen, Endrutscheiten, Eygarren, Grücklaugken, Jucknaten, Karrunischken, Lubinöhlen, Maßuiken, Neu Skardupönen, Nickelstanaten, Schillenöhlen, Tulpeningken, Ußeßuppen, Ußproduppen und Woitekaten und dem Gutsbezirk Alt Skardupönen (18 Gemeinden/Gutsbezirke). Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Maßuiken.
17. 10. 1928
Eingliederung des Gutsbezirks Alt Skardupönen in die Landgemeinde Karunischken; Umbenennung der Landgemeinde Karunischken in Königsfeld.
1. 1. 1945
Der Amtsbezirk Meißnersrode umfasst die Gemeinden Altbaum, Beinicken, Blockswalde, Bönick, Dachsheide, Eigern, Flußfelde, Grenzwald, Königsfeld, Lubenwalde, Meißnersrode, Ostfurt, Tulpeningen und Vormwalde (14 Gemeinden). Er wird zuletzt verwaltet vom Amtsvorsteher in Tulpeningen.
Prästationstabellen
In den Prästationstabellen für den Ort Karunischken / Königsfeld (hier klicken) befinden sich historische Einwohnerlisten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Folgende Hinweise können dazu beitragen, diese Listen besser zu verstehen bzw. Fehlinterpretationen zu vermeiden.
Hinweise zu den Prästationstabellen und Mühlenconsignationen, Erläuterungen von Prof. Erwin Spehr (hier klicken)
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Evangelische Kirche in Lasdehnen / Haselberg, Kreis Pillkallen / Schloßberg
Vorne v.l.n.r.: ?, Inge Genutt, Imme Weßkalnys, Pfarrer Erich Sack, Jutta Reinhard, Libeth Lottermoser, ?.
2. Reihe v.l.n.r. 6. Person: Lydia Wiemer
Hinten v.l.n.r.: Herr Meschee, Frau Kitzmann, Pfarrer Erich Sack, Junge aus Haselberg, Rudolf Sturm,
Mitte v.l.n.r.: Gertrud Kraemer geb. Lottermoser, Bruno Kraemer mit Sohn Wolfgang, Leonore Lottermoser geb. Sturm mit Tochter Jutta, Antonia Sturm, Werner Lottermoser mit Sohn Dietrich,
Kinder vorne: Renate u. Susanne Madsack, Günther Kraemer
Katholische Kirche
Standesamt
Auf einer Heiratsurkunde vom 14.August 1936 steht Im Dienstsiegel: „Standesbeamter d.St.A. Jucknaten in Tulpenigken, Kr. Pillkallen“ und auf einer Geburtsurkunde vom 31.Dezebmer1941: „Standesamt Meißnersrode, Kreis Schloßberg“.
Schulverband
1894 gehörten zum Schulverband Jucknaten die Gemeinden: Jucknaten, Endruscheiten, Karunischken, Lubinehlen, Alt Skardupönen, Nickelstannaten und Uszeszuppen.
Ab 1937 gehörte Königsfeld zum Schulverband Meißnersrode.
Verschiedenes
Bilder der Familie Lottermoser aus Königsfeld
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Das im Krieg 1914/15 abgebrannte Wohnhaus wurde wieder neu aufgebaut
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Karl Lottermoser mit seinen Töchtern Gertrud und Lisbeth, ca. 1933
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Mitte Herbert Siemoneit aus Meißnersrode, rechts Werner Lottermoser, Landwirtschaftsschule Pillkallen, 1928
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Reiter Werner Lottermoser, Landwirtschaftschule Pillkallen, 1928
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Soldatenbild vom 28.2.1934, erste Reihe, zweiter von rechts Werner Lottermoser
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Rückseite des Soldatenbildes vom 28.2.1934
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Gertel Hoch und Werner Lottermoser, 1935
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Werner Lottermoser, 1937
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Hochzeit Leonore Lottermoser, geb. Sturm und Werner Lottermoser am 11.10.1938 in Königsberg
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Werner Lottermoser und Sohn Dietrich auf dem Lanz Bulldog Baujahr 1937, Aufnahme von1943
Karten
--Günther Kraemer 20:57, 3. Apr. 2011 (CEST)
Internetlinks
- ↑ http://www.territorial.de/index.htm
- ↑ Höfer Verlag, ISBN 978-3-931103-40-8
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | KARKENKO14GX | ||||
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| Übergeordnete Objekte |
Lasdehnen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.222/223 Bilderweitschen, Bilderweiten, Bilderweiten (Maria unbefleckte Empfängnis) (1907) ( Pfarrei) Quelle S.222/223 Karunischken, Königsfeld (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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