Merklinde
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Allgemeine Informationen
Die ehemalige Landgemeinde Merklinde ist seit 1926 ein Stadtteil von Castrop-Rauxel.
Kath. Kirchspiel
Castrop (Kath. Kirchspiel St. Lambertus)
Geschichte
- Bis ins 18. Jahrhundert hatte die Freiheit Castrop (um 1470), zum Amt Bochum gehörig, als Sitz eines Gerichtes administrative Funktionen für folgende umliegende Bauernschaften:
- Behringhausen,
- Bladenhorst,
- Börnig,
- Bövinghausen,
- Frohlinde,
- Habinghorst,
- Holthausen,
- Merklinde,
- Obercastrop,
- Pöppinghausen (das später zum Gericht Strünkede kam),
- Rauxel,
- Sodingen.[1]
- Das Kirchspiel Castrop umfasste die gleichen Bauernschaften [und zusätzlich Horsthausen[2]] bis auf Pöppinghausen (Kirchspiel Recklinghausen) und Habinghorst (Kirchspiel Henrichenburg).[3]
- 28.11.1843: Die Einführung der Gemeindeordnung vom 31.10.1841 ist in der Gemeinde abgeschlossen.[4]
- 1846: Merklinde im Amt Castrop hat 267 Einwohner und Gemeindevorsteher ist Edelhoff.[5]
- 1846: Merklinde im Amt Castrop hat 203 Einwohner und Gemeindevorsteher ist Risse genannt Echterhoff.[6]
- 1872: Gründung eines Schulverbandes im Ort.[7]
- 15.05.1889: Grundsteinlegung für den Kirchenumbau der St.-Lambertus-Kirche zu Castrop. Folgende Gemeinden bildeten zu diesem Zeitpunkt den katholischen Pfarrbezirk: Castrop, Obercastrop, Bövinghausen, Merklinde, Rauxel, Westhofen, Bladenhorst, Börnig, Horsthausen, Giesenberg-Sodingen, Hiltroper Landwehr, Oestrich, Börsinghausen, Holthausen, Berninghausen und Frohlinde. Die Gemeinde zählte 9000 Seelen, Kommunikanten 6000, Schulkinder 1875. Die alte Kirche aus dem 12. Jahrhundert reichte für diese große Anzahl an Gläubigen nicht mehr aus.[8]
- 1902: Die traditionelle funktionale Einheit des Amtes Castrop wird zerschlagen und es entstehen drei neue Teile:
- die amtsfreie Stadt Castrop, gebildet aus der bisherigen Titularstadt Castrop und den Landgemeinden Obercastrop und Behringhausen mit 14.447 Einwohnern,
- die westlichen Gemeinden Börnig, Sodingen [sowie Giesenberg] und Holthausen bilden das neue Amt Sodingen mit 9.616 Einwohnern, welches sich dann in der Folgezeit auf die schnell wachsende Stadt Herne umorientierte,
- die übrigen Gemeinden Habinghorst, Rauxel, Frohlinde, Merklinde und Bövinghausen bilden das Amt Rauxel mit 11.311 Einwohnern.[9] [10]
- 01.11.1904: Dechant Keweloh weiht die neue kath. Filialkirche von St. Lambertus in Merklinde ein. Der Neubau der Kirche stieß anfänglich auf Schwierigkeiten. Es sollte gleichzeitig in dem benachbarten Bövinghausen (Amt Lütgendortmund) auch eine Kirche errichtet werden. Die Fürsorge des Dechanten Keweloh galt selbstverständlich seinen in den Gemeinden Merklinde und Bövinghausen [bei Castrop] eingesessenen Pfarrkindern.[11]
- 1905-1907: Heinrich Albus ist Pfarrvikar an der kath. Marienkirche.[12]
- 1907-1929: Josef Kleeschulte ist Pfarrer an der kath. Marienkirche.[13]
- 01.01.1908: Das Amt Rauxel umfasst die Landgemeinden 'Bövinghausen bei Castrop', Frohlinde, Habinghorst, Merklinde und Rauxel.[14]
- 01.04.1922: Die kath. Marienkirche wird selbständige Pfarrei.[15]
- 31.03.1926: Das Amt Rauxel umfasst die Landgemeinden Bövinghausen (Rauxel), Frohlinde, Habinghorst, Merklinde und Rauxel.[16]
- 01.04.1926: Eingliederung der Landgemeinden Bövinghausen (Rauxel) [nur der kleinere Ostteil][17], Frohlinde, Habinghorst, Merklinde und Rauxel in die neue Stadtgemeinde Castrop-Rauxel; Auflösung des Amtes Rauxel.[18] Der Westteil von Bövinghausen und das Castroper Mittelfeld von Obercastrop fallen an Gerthe (jetzt Bochum). Der Westzipfel von Pöppinghausen kommt zu Herne.[19]
- 1929-1939: Heinrich Drüing ist Pfarrer an der kath. Marienkirche.[20]
- Juli 1939: August Schnettler wird Pfarrer an der kath. Marienkirche.[21]
- 1947: Die kath. Marienkirche hat 1500 Seelen.[22]
Weblinks
Daten aus dem Genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | MERNDEJO31PM | ||||||||||||
| Name |
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| Typ |
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| Postleitzahl |
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| Karte |
TK25: 4409 |
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| Zugehörigkeit | |||||||||||||
| Übergeordnete Objekte |
Rauxel (1902 - 1926) ( Amt) Castrop (1817 - 1902) ( MairieBürgermeistereiAmt) Castrop-Rauxel (1926 -) ( StadtKreisfreie StadtStadt) |
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| Untergeordnete Objekte |
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Fußnoten
- ↑ Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 111
- ↑ Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 49
- ↑ Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 111
- ↑ http://books.google.de/books?id=If5OAAAAcAAJ&hl=de&pg=PA512-IA2#v=onepage&q&f=false
- ↑ Adreßbuch der Provinz Westfalen 1846, S. 132
- ↑ Adreßbuch der Provinz Westfalen 1846, S. 132
- ↑ Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster, 1947, S. 59
- ↑ Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster, 1947, S. 63-64
- ↑ Hommel M. Entwicklung und Integration junger Industriestädte im nördlichen Ruhrgebiet. In: Jäger H. Probleme des Städtewesens im industriellen Zeitalter. Böhlau Verlag Köln Wien, 1978, S. 114-115
- ↑ Castrop-Rauxel. Entwicklung einer westfälischen Industriestadt.Geschwister Schmitz Buchdruck, Castrop-Rauxel, 1967, S. 32
- ↑ Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
- ↑ Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
- ↑ Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
- ↑ http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm
- ↑ Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
- ↑ http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm
- ↑ Koch, H. Die historische Entwicklung der Stadt Castrop-Rauxel unter besonderer Berücksichtigung des Bergbaus. In: Beier, E. (Hg.) Die historische Entwicklung des Ruhrgebietes und seiner Städte Sprockhövel, Hattingen, Witten, Bochum, Herne, Castrop-Rauxel, Recklinghausen unter unter besonderer Berücksichtigung des Bergbaus. Studienverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum, 1988, S.130
- ↑ http://www.territorial.de/westfal/dortmund/rauxel.htm
- ↑ Castrop-Rauxel. Entwicklung einer Stadt im westfälischen Industriegebiet. Geschwister Schmitz Buchdruck, Castrop-Rauxel, S. 29
- ↑ Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
- ↑ Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
- ↑ Hartung K. Die St. Lambertuspfarrei in Castrop-Rauxel. Regensbergsche Verlagsbuchhandlung Münster (Westf.), 1947, S. 68
Daten aus dem Genealogischen Ortsverzeichnis
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