Minge (Ort)
Hierarchie
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Einleitung
Minge (Ort) (Sprich: Minje), Kreis Heydekrug, Ostpreußen
Augiliszke war ein Kleinstort westlich von Minge gelegen[1]. Vermutlich handelte es sich um ein einzelnes Gehöft, das nur vorübergehend existierte. Bisher liegen dazu jedoch keine hinreichenden Quellen vor.
Minge Krug war ein Erbfreihof im Kreis Memel und wurde am 18. April 1896 mit Prökuls vereinigt.
Name
Andere Namen und Schreibweisen
Namensdeutung
Der Name weist auf ausgedehnte Sümpfe.
- kurisch "maina" und litauisch "minija" = Sumpf
Allgemeine Information
- 1785 melirtes Dorf, 1919 Landgemeinde[5]
- Dorf, zu beiden Seiten der Minge, 11,5 km westlich von Heydekrug, 1939: 205 Einwohner, gegründet vor 1540, Fischerdorf, Wagenfähre über die Minge[6]
Angrenzende Orte
| An das königl. Fischerdorf Minge | angrenzende Orte |
| Im Osten: | Kraker Ohrt |
| Im Süden: | mit dem Grossen Lanck |
| Im Westen: | Stephen Kuhr |
| Im Norden: | Königl. Wald |
Quelle:[7]
Politische Einteilung
1785 gehörte Minge (Ort) zum Amt Ruß.[8]
1940 ist Minge (Ort) Gemeinde und Dorf.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Minge (Ort) gehörte 1912 zum Kirchspiel Kinten.
Katholische Kirche
Minge (Ort) gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Szibben.
Friedhof an der Kirche
Die folgenden Fotos sind vom Friedhof wurden 2014 von Hans - Jürgen Wertens aufgenommen, der sie hier freundlicherweise zur Verfügung stellt.
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- Kreutz, Marie
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- Schukies, David
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- Schukies, Anna
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- Schukies, Adolf
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- Mallwitz, Karl und Auguste
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- Wieberneit, Martin
Standesamt
Minge (Ort) gehörte 1907 zum Standesamt Kinten.
Geschichte
Minge an der Minge wird als das Venedig unter den Delta-Dörfern bezeichnet. Die Häuser stehen auf beiden Seiten des Flusses, der als Straße des Ortes gilt. Mit dem Boot kommen "die Kinder zur Schule, der Arzt zum Kranken, die Männer zum Krug". In wenigen Minuten erreicht man das Haff, den Ruß-Strom und den König-Wilhelm-Kanal, der 1863 zwischen Schmelz und der Minge begonnnen und 1873 vollendet wurde.
Seit 1736 gab es in Minge eine Schule. Das Fischerei-Polizeiwesen wurde 1844 neu geordnet, und so erhielt auch Minge einen Fischmeister, dem die Fischerschulzen und die örtliche Fischereipolizei im Revier Feilenhof unterstanden. [9]
Bewohner
- 1719: Minge, ein cöllmischer Wasser Kruge, gehört dem Johann Hamburger. Quelle:[10]
Genealogische Quellen
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | MINNGEKL01PG | ||||
| Name | |||||
| Typ |
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| w-Nummer |
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| externe Kennung |
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| Karte |
TK25: 0693 |
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| Zugehörigkeit | |||||
| Übergeordnete Objekte |
Minge, Minė ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Kintų seniūnija, Kintai (1995 -) ( Gemeindebezirk) Szibben (Hl. Kreuz), Heydekrug, Heydekrug (Hl. Kreuz), Žibai, Šilutė (1907) ( Pfarrei) Quelle |
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| Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Urmesstischblatt von 1860
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Schroetterkarte (1796-1802), Maßstab 1:50 000
- ↑ GOV: http://gov.genealogy.net/
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
- ↑ Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
- ↑ Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920
- ↑ Kurschat, Heinrich A.: Das Buch vom Memelland, Siebert Oldenburg 1968
- ↑ Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Special Protocoll 1719, Buch Nr. 2, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962