Stadtgericht Horstmar
Historische Hierarchie
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Geschichte
Burg und Herrschaft Horstmar wurden im Jahre 1269 vom letzten Dynasten Friedrich v. Rietberg, Gemahl der Beatrix von Horstmar, zwangsweise an den Bischof von Münster verkauft.
Stadtrecht erhielt Horatmar wohl in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die bischöflichen Stadtrichter, die seit 1318 bezeugt sind, wurden vom Bischof mit Zustimmung der Burgmannen ernannt. Beisitzer waren der Burgmann, vier Schöf¬fen und 2 weitere Beisitzer der Stadt, die gleichfalls vom Bischof ernannt wurden.
Vor der Säkularisation waren im Bezirk Horstmar ausser dem Stadtgericht folgende Gerichte zuständig:
- das fürstbischöflione Gogericht Hastehausen
- das fürstbischöflione Gogericht Sandwelle
- das Domkapitularische Gogericht Meest und
- das Bentheim-Steinfurtiche Gogericht Rüschau.[1]
Archiv
- Landesarchiv NRW Abt. Westfalen
Bibliografie
Fußnoten
- ↑ Quelle: Oppenheim, Karl:Das Gerichtswesen im Münsterland (1954)