Benutzer:X7232

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Vorstellung

Leser der Liste bin ich - mit Unterbrechungen - schon etliche Jahre. Genau seit der Zeit meines Forschungsbeginns. Anfangs hab ich auch mehrere Beiträge geschrieben, allerdings mit relativ wenig Resonanz. In der Hoffnung, dass ich jetzt und heute mehr Interesse wecken kann und andere Forscher für die Zusammenarbeit gewinne, melde ich mich wieder mal und zwar von meinem vorläufigen "toten Punkt". Mein Familienname GÜNDEL, der mitunter fälschlicherweise für ein Überbleibsel der Hugenottenbewegung angesehen wird, gibt eigentlich genügend Stoff, um die Suchgebiete einzugrenzen. Der Name entstand allem Anschein nach im alemannischen Gebiet. Einige Erkenntnisse weisen auf Vorarlberg. Im Württembergischen, in Schwaben und angrenzenden Regionen findet man den Namen auch heute noch verhältnismässig häufig. Von hier aus scheint sich die Familie in Richtung Vogtland (thüringisch, sächsisch und fränkisch) ausgebreitet zu haben. Das sächsische Vogtland mit dem Schwerpunkt Aue-Schwarzenberg bildet heute die grösste Konzentration des Namens in Deutschland. Letztendlich deuten weitere Indizien - Berufe, Siedlungsgebiete u.ä. - auf eine Übersiedlung einiger Familienangehöriger in nördlicher Richtung, Dresden und Brandenburg sind da sehr interessant. Die erstmalige Nennung des Namens in den Berliner Adressbüchern erfolgte 1828. Das war in etwa das Ende der umfangreichen Ansiedlung von Handwerkern besonders aus den Erzgebirge und dem vogtländischen Raum im Berliner Vorstadtgebiet, unmittelbar vor der Stadtmauer und den Toren. Prädestiniert dafür und für mich besonders interessant ist das sogenannte "Neu-Vogtland" vor dem Rosenthaler Tor in Richtung Wedding. Brunnenstraße war die im Adressbuch erstmalige Anschrift eines GÜNDEL in Berlin. Ein gewisser David Friedrich (Reihenfolge unbekannt) geboren etwa 1804 (geschätzt). Der Geburtsort ist leider nicht bekannt. Wurde er schon in Berlin geboren? Wanderten seine Eltern vor der Geburt im Koloniengebiet vor der Stadt ein? In den Kolonien herrschte in den ersten Jahren ein amtsfreier Zustand. Selbst für die kirchliche Versorgung mussten die Siedler in die Stadt. Die Suche in den Kirchenbüchern brachten bislang keinen Erfolg. D.F. bildet zur Zeit meinen toten Punkt. Leider wurde in den vergangenen Zeiten fast jedes Lebensereignis aufgezeichnet nur die Wanderbewegung oder Umsiedlung scheint nirgends notiert zu sein. Jedenfalls hab ich bis heute dazu nichts gefunden und bin auf Hinweise hilsbereiter Forscherkollegen angewiesen. Von David Friedrich an ist der Stamm relativ sicher bis zu meinen Nachfahren zu verfolgen. Auch mit allerhand amtlichen Urkunden. Und hier ist ein zweiter Punkt, der mich hindert. Ich weiss vom David Friedrich (meinem Altvater) die Kinder. Ebenso von meinem Urgroßvater Robert August Ferdinand (Dank der Veröffentlichungen von FamilySearch sind doch etliche Verbindungen aufzudecken). Doch die weitere Entwicklung der Familien der Nachkommen ist mir ebenfalls nicht bekannt. Profigenealogen vertreten die Meinung, das bei einem Namen dieser geringen Häufigkeit und bei erkennbaren geografischen Konzentrationen davon ausgegangen werden kann, dass alle Namensangehörigen irgendwie miteinander verwandt sind. Das müsste eigentlich die Arbeit erleichtern. Leider gibt es nur sehr wenige Forscher, die diesen Namen im Programm haben. Bislang war von ihnen noch niemand zu einer Zusammenarbeit bereit. Daraus ergibt sich meine Frage für die Liste:

HAT JEMAND IN SEINER GENEALOGIE EIN VORKOMMEN DES NAMENS "GÜNDEL"? HAT JEMAND HINWEISE AUF EINE UMSIEDLUNG VON GÜNDELS NACH BERLIN ODER IN DIE UMGEBUNG?

--R. Gündel, Berlin 12:37, 6. Apr. 2015 (CEST)