Kacksche Balis

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Kacksche Balis

Torfmoor Königshuld
Kreis Pillkallen, O s t p r e u ß e n
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Kacksche Balis

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Torfmoor Kacksche Balis mit Entwässerungsgraben im Westen von Lasdehnen


Im Westen von Lasdehnen liegt das 22 qkm große Torfmoor Königshuld (Kacksche Balis), das mit über der Hälfte seiner Größe in den Kreis Tilsit-Ragnit hineinragte.
Seine Wölbung betrug um die 6 Meter und je nach Witterung und Feuchtigkeit schwankte die Moordicke bis zu 2 Metern.
Um 1900 zog man einige Entwässerungskanäle durch das Moor, um in den Randgebieten Landwirtschaftsflächen zu gewinnen.
Bis heute ist die Kacksche Balis, ein großes Hochmoor mit intensiver Torfwirtschaft.
Das immer noch wachsende Moor hatte seinen Namen von der nahegelgenen Ortschaft Groß Kackschen (ab 1938 Birkenhain) bekommen .

Namensgebender Ort Groß Kackschen (Birkenhain)

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Ansichtskarte aus Birkenhain (bis 1938 Groß Kackschen)
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Heutige Zufahrt von Norden nach Groß Kackschen, Kreis Pillkallen


Weitere Ansichten vom Torfmoor Kacksche Balis

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Das Torfmoor Kacksche Balis bei Lasdehnen (1994)
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Das Torfmoor Kacksche Balis bei Lasdehnen (1994)


Zusätzliche Informationen

Hochmoor: schematische Darstellung eines mitteleuropäischen Hochmoores, das zum Teil über einem
verlandeten See und zum Teil durch Versumpfung entstanden ist
(1 = Mudde, 2 = Schilftorf, 3 = Seggentorf, 4 = Bruchwaldtorf, 5 = älterer Sphagnum-Moostorf,
6 = jüngerer Sphagnum-Moostorf; in der Mitte des Moores ein wassergefüllter Kolk (Moorauge);
mineralischer Untergrund weit punktiert.
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Messtischblatt

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Torfmoor Kacksche Balis auf MTB 1099 Budwethen 1934 und MTB 10100 Lasdehnen 1927


Quelle

  1. Text: Bernhard Waldmann