Mittelschule (Westfalen)
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im 19. Jhdt. war die Gesellschaft noch der Ansicht, dass Jungen und Männer "mehr wert" seien als Mädchen und Frauen und selbstverständlich mehr Rechte hätten. Männer galten als klüger und in den meisten Bereichen fähiger als Frauen - außer, wenn es um typische "Frauenarbeit" wie Putzen, Waschen, Kochen und Kinderhüten ging. Zu dieser Zeit standen den Frauen längst nicht dieselben Bildungsmöglichkeiten offen wie den Männern, und ihre Berufschancen waren dementsprechend eng begrenzt.
Hierarchie:
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Amtssprache
- Mittelschule im 19. Jahrhundert
- Bedeutung
- Um 1864 sind nach Statuten der regionalen Königlichen Regierung in Westfalen Lehrgegenstände von Mittelschulen für Söhne (Rektoratsschulen) in zweijährigen Kursen:
Religion, Deutsche Sprache, Mathematik, Geschichte, Geografie, Schönschreiben, Gesang (später treten hinzu französische Sprache und Naturbeschreibung).
Das beim Besuch zu entrichtende Schulgeld wird lokal festgesetzt.[1]
Literatur
Fußnoten
- ↑ Quelle: Mersmann: Statistische Nachrichten über den Kreis Coesfeld 1862. (Münster, Fr. Regensberg)