Dynastenübergang

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Als Dynastenübergang oder teilweise als Dynastenbrücke (im englischen Sprachgebrauch gateway ancestors) wird in der genealogischen Forschung, vor allem bei der Erforschung der Vorfahren eines Probanden der Übergang von einer bürgerlichen Ahnenreihe zu Ahnen aus dem Hochadel, bezeichnet. Oft wird über diesen Übergang ein Anschluss an bereits gut erforschte Genealogien und eine direkte Abstammung bis hin zu den Karolingern und Ottonen erreicht, und darüber hinaus manchmal bis ins Altertum (englisch descent from antiquity, DFA), wobei Abstammungen jenseits des 8. Jahrhunderts zunehmend zweifelhaft und legendär werden.

Dynastenübergänge stellen eine Besonderheit da, da im Mittelalter und der Frühen Neuzeit die einzelnen Stände (Bürgertum, Niederadel, Hochadel) üblicherweise geschlossener Heiratskreis bildeten. Hierdurch blieben in der überwiegenden Zahl die Nachkommen, zumindest soweit sie durch Quellen erfassbar sind, im gleichen Stand wie ihre Eltern.

Grundsätzlich dürften zwei Arten von Dynastenübergängen zu unterscheiden sein:

  • direkte Übergänge von Dynasten (Hochadligen) ins Bürgertum. Diese entstanden vorwiegend durch anerkannte, aber "illegitime" Nachkommen eines Dynasten, die dann Ehen mit Bürgern (oft Beamten oder Pfarrern bzw. deren Töchtern) eingingen. Bekannt sind entweder eine Tochter Heinrichs III. von Hessen oder die Kinder des Bischofs von Münster und Osnabrück, Franz von Waldeck, mit der bürgerlichen Anna Polmann. Vor allem solche Übergange werden auch als Dynastenbrücke bezeichnet.
  • Übergänge, die zunächst vom Bürgertum zum Kleinadel führen, von wo aus über viele Generationen rückwärts und oft parallel über mehrere Linien Übergänge in den Hochadel zu finden sind. Hierbei weist allerdings keineswegs jede kleinadlige oder gar "uradelige" Familie (z.B. Ministeralien) Übergänge in den Hochadel auf.

Beispiele

Im Rahmen der Quantitativen Genealogie sind Dynastenübergänge ein Spezialgebiet von Arndt Richter und Wolfgang Trogus in ihren beiden Internetseiten:

Von ihnen stammen viele der folgenden Beispiele:

Beispiele für direkte Übergänge vom Hochadel zum Bürgertum

Ein Beispiel für einen direkten Übergang vom Bürgertum zum Hochadel (hier über Heinrich III. von Hessen) enthält die Ahnentafel Goethes.

Heinrich III. von Hessen, Kind: Conzel Dietz

Heinrich III., 1440-1483; o-o Christine (Styne) N.N.; Kind: Conzel Dietz (v. Hessen) in der Ahnenliste Goethe: http://goethe-genealogie.de/verwandtschaft/vorfahrenst.html und von Chemie-Nobelpreisträger Prof. Hermann Staudinger: http://goethe-genealogie.de/staudinger-al/staudingerst.html

sowie alle "Lexikonberühmtheiten" oder Familienforscher, die in der Goethe-Ahnengemeinschaftsliste in der Goethe-AL unter folgenden Goethe-Kekule-Nummer angegeben sind: 14/15 Lindheimer/Seip (7); 250/251 Lyncker/Weigel (8); 2014/2015 Orth/Dietz (6); dazu Link: "Namensindex und Ahnengemeinschafts-Liste" unten bei: http://goethe-genealogie.de/verwandtschaft/ahnengemeinschaftst.html

Ludwig III. (II.) von Hessen mit Margarethe von Holzheim

Ludwig III. (II.), Bruder von Heinrich III., 1438-1471; o-o Margarethe von Holzheim, * um 1443, + nach 1515

in der Ahnenliste Chemie-Nobelpreisträger Prof. Hermann Staudinger: http://goethe-genealogie.de/staudinger-al/staudingerst.html

und als Beispiel eines Genealogen: AL Ludwig Becker, *1920, Dr. jur., Rechtsanwalt und Genealoge, von 1984-2000 Geschäftsführer der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte - Institut für Genealogie - mit Sitz in Berlin und Archiv in Frankfurt a.M.

Eine Übersicht der 5-maligen(!) direkten Dynastenabstammungen in der Ahnenliste von Prof. Hermann Staudinger zeigt die Übersicht von Arndt Richter und Wolfgang Trogus (3mal über Heinrich III. und 2-mal über Ludwig III. (II.) in: http://goethe-genealogie.de/orth/al_staudinger_uebersicht_04-12.pdf

Wilhelm IV. von Hessen, Sohn: Philipp Wilhelm von Cornberg

Wilhelm IV. zu Hessen, 1532-1592; o-o Elisabeth Wallenstein * um 1530; Sohn: Philipp Wilhelm v. Cornberg, 1553-1616; dieser ist Ahn 142 in Ahnenliste Fürst Otto v. Bismarcks und auch in Ahnenliste Amalie Stürenburg, Gattin von Prof. Siegfried Rösch. Wilhelm v. Cornberg erhielt 1597 in Prag die Adelslegitimation, wodurch seine gesamte umfangreiche Nachkommenschaft von Detlev Schwennicke (siehe Literaturhinweise) aufgenommen worden ist. In diesen Tafeln werden nur die männlichen Nachkommen weiterverfolgt.

Zum Beispiel sind Anna Sabina von Cornbergs Kinder mit oo 1629 Klaus Ernst von Witzleben dort nicht mehr aufgeführt. Eine dieser Nachkommen-Linie bis zur Gegenwart findet sich in der Ahnenliste Rösch (Kinder): http://www.genetalogie.de/roesch2/index.html

Kasimir Wilhelm von Homburg, Landgraf zu Hessen

Kasimir Wilhelm von Homburg, 1690-1726; o-o Sybille Bader, Sohn: Johannes Boetticher, in der Ahnenliste des bekannten Genealogen Friedrich Wilhelm Euler, 1908-1995,

Franz von Waldeck, Bischof von Münster

Franz von Waledekck, 1491(?)-1553, Graf von Waldeck und Bischof von Osnabrück und Münster. Aus seiner eheähnlichen Gemeinschaft mit Anna Polmann (1505-1557) aus Einbeck stammen acht Kinder, vier Söhne und vier Töchter. Von den Söhnen wurden drei Geistliche. Durch seine mit Beamten verheirateten Töchter und deren Nachkommen erscheinen Franz von Waldeck und Anna Polmann auf den Ahnentafeln zahlreicher waldeckischer und hessischer Beamten- und Pastorenfamilien. Aus einer anderen Verbindung des Waldeckers stammt Christoph von Waldeck (1510/1520 - nach 1561)[1].

Graf Eberhard V. v. Württemberg

Graf Eberhard V. v. Württemberg, 1388-1419; o-o Agnes v. Dagersheim; + Stuttgart um 1399.

Eine weitreichende Übersicht über dessen Nachkommen bietet die Übersicht von Arndt Richter und Wolfgang Trogus, "Streifzüge durch Ahnentaflen namhafter Dichter und Denker": http://goethe-genealogie.de/uebersichten/streifzuege_ahnentafeln_graf3.html

Graf Ludwig v. Wirtemberger

Graf Ludwig v. Wirtemberger, 1412-1450, o-o N.N. (Hofdame); Sohn: Johann Württemberger, genannt der Ehrbarmann, + Stuttgart 1504

Hier zeigt eine der Übersichten von Arndt Richter und Wolfgang Trogus die zahlreichen bürgerlichen und briefadligen Nachkommen aus der deutschen Geistesgeschichte: http://goethe-genealogie.de/uebersichten/ahnengem_graf2.html

dazu auch Näheres bei der Ahnenliste Anna v. Mohl: http://www.genetalogie.de/annavonmohl/annavonmohlindex.html

Ullrich IV., der Vielgeliebte v. Württemberg

Ullrich IV., der Vielgeliebte v. Württemberg 1413-1480; o-o(1) um 1435 Margaretha Möwer; Sohn: Kaspar Forstmeister; in der Ahnenliste der Genealogin Dr. Irmgard Khuen (+), * 1921, sowie bei GEDBAS: http://gedbas.genealogy.net/person/descendants/1178034529

o-o(2) um 1450 N.N.; Tochter: Margaretha oo Hans Kungsbach (Königsbach); in Ahnenliste Prof. Siegfried Rösch: http://www.genetalogie.de/roesch2/index.html sowie bei GEDBAS: http://gedbas.genealogy.net/person/show/1136151800

Dynastenübergänge in der Ahnenliste von Wernher v. Braun

Dynasten Übergänge finden sich auch in der Ahnenliste des briefadligen Raketen- und Weltraumpioniers Prof. Wernher von Braun, 1912-1977, väterlicher- und mütterlicherseits, auch im Rahmen seiner Ahnengemeinschaft mit Goethe: http://goethe-genealogie.de/uebersichten/goethe-ahnenfamilien-graf1.html

Beispiele für Übergänge vom Hochadel über den Niederadel zum Bürgertum

Ahnenliste von Eckhard Preuschhof

Beispiel für Übergänge aus dem Bürgertum in den Kleinadel, hier die bürgerliche Ahnenliste von Eckhard Preuschhof, die über den ostpreußischen Kleinadel führt:

Ahnenliste Rübel-Blass

Umfangreiche Angaben zu Dynastenübergängen enthält auch die Ahnentafel Rübel-Blass, die von Wolfang Trogus digital aufbereitet und aufgrund seiner umfangreich-neuzeitlichen mittelalterlichen Quellenkenntnis ergänzt hat:

Ahnenliste Arno Lange

Ein Beispiel eines Überganges aus einer vorwiegend sächsisch-bäuerlichen Ahnenliste, zunächst über einen kleinen Forstmann (Wildhüter) und dann über zehn Kleinadelsgeschlechter, ist die Ahnenliste von Prof. Arno Lange, Dresden: http://www.genetalogie.de/alange/start.html

Literatur

Eine systematische Erfassung von Dynastenübergängen scheint noch nicht zu existieren. Literatur existiert zu einzelnen Familien. Der überwiegende Teil der folgendenden Literaturhinweise wurde von Arndt Richter zusammengestellt.

  • Bürgerliche und bäuerliche Nachkommen Bernhard VII zur Lippe (1428-1511). Bis zum Beginn des 18 Jahrhunderts. ISBN978-3-402-13890-0.
Zu Bernhard VII siehe: www.nhv-ahnenforschung.de/Bernhard/index.htm
  • Detlev Schwennicke, "Die Nichtstandesgemäßen und illegitimen Nachkommen der regierenden Häuser Europas", "Europäischen Stammtafeln", NF (grün Reihe) Band III Teilband 2, 1983. Nach Auskunft von Arndt Richter sind diese Tafeln aber für Familienforscher von Aszendenzen (Ahnenlisten) nur sehr bedingt brauchbar/nützlich, da die bürgerliche Seite entweder nur mit einem Namen (ohne Vorfahren) oder auch bloß mit "N.N." angegeben ist.
  • Eberhard Winkhaus: Ahnen zu Karl dem Großen und Widukind in 765 Ahnenstämmen, 1953 mit Ergänzungsband
  • A. Tacke: Wir wollen der Liebe Raum geben: Konkubinate geistlicher und weltlicher Fürsten um 1500. Wallsteinverlag 2006. ISBN: 978-3-8353-0052-1
  • Otto Posse: Die Wettiner, Leipzig u. Berlin 1897; hier Quellen und Erläuterungen, zu Tafel 29: 7 legitimierte und anerkannte Kinder August des Starken.
  • J. O. Hager in Basel: Genealogie und Presse, in: Vierteljahrsschrift für Wappen-, Siegel- u. Familienkunde, Berlin, XXXIX Jg., 1911, Seite 351-370. Verfasst 1905.
konnte erst 1911 veröffentlicht werden. Kritischer sachkundiger Artikel zur Qualität genealogischer Presseveröffentlichungen.
  • Otto Freiherr von Dungern: Unsere Abstammung von Karl dem Großen, in: Der Deutsche Herold – Zeitschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde, Berlin, XXXVII Jg., 1906, Nr. 7, Seite 119-122.
  • Eduard Vehse /Ernst Arnold: August der Starke, sein Leben und Lieben, Stuttgart 1910, 3. Auflage, aus 7. Kapitel 12 erklärte und fürstlich beschenkte Favoritinnen, die der Don Juan hatte, kennt man bei Namen.
  • Friedrich von Klocke: Karolinger-Abstammungen - Vom ersten Karolinger zu Annette Dorste-Hülshoff, in: Familiengeschichtliche Blätter, 21. Jg. 1923, Heft 4/6, Sp.41- 46 (enthält eine Aufzählung vieler Karolinger-Nachfahren aus Westfalen und Norddeutschland).
  • Friedrich Graf Lanjus: Kaiser-Abstammungen, in: Deutscher Herold, Heft 1-2, 1927 (Sonderdruck 1 Blatt).
Der Autor lebte in Schrems/Nieder-Österreich
  • Carl Knetsch: Hessenblut – Eine Nachfahrenliste; in: Nachrichten der Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck, 3. Jg., 1928, Nr. 2, Seite 33-52, bis 290. Nachkommen-Person; ebd. Nr. 3., Seite 65 – 86, bis 617. Nachkommen-Person mit Namensverzeichnis. Alle stammen ab von Ludwig II. von Hessen, 1438-1471; o/o Margarethe von Holzheim über Margarethe von Hessen; oo vor 1487 Heinrich Furster,*um 1452, +1515.
  • Lütke Freiherr von Ketelhodt: seine Ahnentafel mit Abstammungen zu Karl d. Gr. und Widukind, in: Ahnenreihen aus allen deutschen Gauen, Band 1, Verlag C. A. Starke, Görlitz 1928, Seite 113 ff.
  • Eduard Grimmell: Ergänzungen und Nachträge zu „Hessenblut“; in: Nachrichten der Gesellschaft für Familienkunde in Kurhessen und Waldeck, 4. Jg., 1929, Heft 1, Seite 13-25 und Heft 2, Seite 42-43.
(insges. 255 Nachkommen-Personen)
  • Werner v. Kieckebusch: XI. Zwei Wege vom ersten Karolinger zu den Kindern von Hildegard Henschel geb. Scheffer und Ruth Henschel geb. v. Gontard; in: Geschichte des kurhessischen Geschlechtes Henschl, Verlag Hofbuchhandlung Ernst Hühn/Kassel 1931.
  • J. Walther, Rudolf Schäfer: Hessenblut in Grünberg; in: Mitteilungen der Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung, Darmstadt 1934, Band 3, Heft 9, Seite 225-240
(insges. 445 Nachkommen-Personen)

12. A. von den Velden: Rezension von C. Knetsch: Hessenblut – Eine

    Nachfahrenliste; in: Familiengeschichtliche Blätter, 26. Jg. 1928, Heft 11/12, 
    Sp. 344.

13. Eberhard Winkhaus: Einladung zur Vorbestellung von: Wir stammen aus

    Bauern- und Schmiedegeschlecht! Genealogie eines süderländischen 
    Sippenkreises und der ihm angehörigen Industriepioniere, Verlag C. A.
    Starke, Görlitz 1932. – 4 Seiten zum Inhalt und 2 ½ Seiten Namensliste 
    in Kleindruck. 

14. Walther Rauschenberger, Dr.jur.: seine Ahnenliste und die Ahnenliste von

    Elisabeth Schildwächter; in: Ahnentafeln um 1800, Nr. 1 (Rauschenberger) 
    und Nr. 42 (Schildwächter), Verlag Degener & Co., Leipzig 1932/1933, 
    mit relevanten Bemerkungen auf Seite 324-325. 

15. Hans Schulz, Dr. : Zum zehnten Jahr! (Einleitung mit Gedanken zu

     Ahnentafeln mit „Ahnenschläuchen“  zu Karl d. Gr. und 
     Dynastenforschungen); in: Archiv für Sippenforschung, 10. Jahrgang, 
      1933, Heft 1, Seite 1-2.  
16. Otto Freiherr von Dungern: Aus dem Blute Widukinds, Verlag Justus 
       Perthes, Gotha 1935, 16 Seiten, (zahlreiche Abstammungslinien von 
      Widukind über den Dynastenadel zu sehr vielen bürgerlichen 
      Geschlechtern, besonders aus Westfalen und Norddeutschland, mit zwei 
      Seiten Familienverzeichnis in Kleindruck). 

17. Herbert Freiherr von Schnehen, Dr. phil. : große Übersichtsfalttafel des

     Verfassers bis Karl d. Gr. und Widukind; in: Beilage zum Monatsblatt 
      „ADLER“, Wien, 1943, 5. Jg., 10.-12. Folge. 

18. Siegfried Rösch, Prof. Dr. : Theoretische und praktische Zählstatistik von

      Nachkommenschaften; in: Genealogisches Jahrbuch, Band 1, Degener 
      Verlag, Neustadt/Aisch 1961, Seite 84-95, hier Kapitel 4. Die Nachkommen 
      Karls des Großen (mit programmatischen Gedanken zur 
      Dynastenforschung, zu Ahnengemeinschaften und Erich Brandenburgs 
      Buch „Die Nachkommen Karls des Großen“ von 1935). 

19. Friedrich-Weimar Steinfartz: Niederrheinische Nachfahren Karls des

     Großen; in: Archiv für Sippenforschung, 30. Jg., 1964, Heft 14, Seite 
     372-373. 

20. Wilhelm Alfred Eckhardt: Beiträge zur Genealogie Furster – I. Die Furster

     in Hessen; in: GENEALOGIE, 16. Jg. Band 8, 1967, Heft 3, Seite 625-643 
     (mit Stammliste Furster über 5 Generationen auf Seite 641-643).

21. Albrecht Eckhardt (Bruder des obigen): Beiträge zur Genealogie Furster –

     II. Die Furster und ihre Nachkommen in Niedersachsen; in: GENEALOGIE, 
     16. Jg. Band 8, 1967, Heft 7, Seite 785-811 (mit Furster-Nachfahrenliste, mit 
     Spitzen bis ins 20.Jahrhundert).

22. Helmuth Gensicke: Bürgerliche und bäuerliche Zweige und Nachkommen

      nassauischer Adelsgeschlechter; in: Genealogisches Jahrbuch, Herausgeber:
      Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte, Band 8, 1968, Seite 
      41-62, Verlag Degener/ Neustadt Aisch. 

23. Hans Joachim von Brockhusen: „Erweiterte Übersichtstafel für den

     genealogischen Zusammenhang der Naumburger Hauptpaare mit ihren 
     jüngeren Vorbildern und deren bürgerlichen Nachfahren in einem Beispiel“; 
     in: Der Herold – Vierteljahrsschrift für Heraldik, Genealogie und verwandte 
     Wissenschaften, NF, Band 7, 1969-1971, große Falttafel nach Seite 230 mit 
     textlicher Erläuterung zu den Abstammungslinien. 

24. Manfred Geyer, Dr. : Nachdenkliches zur Ahnentafel Weisse (AfS Heft

      41); in: Archiv für Sippenforschung, 39. Jg., 1973, Heft 49, Seite 26-29. 

25. Clemens Heitmann: Kardinal von Galen und seine Ahnen, 240 Seiten,

       Dinklage 1975, (Selbstverlag in Dinklage, Auflage 300 Stück); große 
       Ahnenliste mit Übergängen zu den Rittern von Dinklage,  Karl d. Gr., 
       Widukind und den Kaisern von Byzanz; dazu Buchbesprechung von 
       Friedrich Wilhelm Euler, Bensheim, in: Archiv für Sippenforschung 
       51. Jg. 1985, Heft 97, Seite 73-75.  

26. Johannes Friedrich Jacobs, Dr.: Eine Nachkommenlinie Landgraf Heinrich

     III. von Hessen; in: Hessisches Geschlechterbuch 20. Band (= 175. DGB), 
     Verlag C. A. Starke, Limburg 1977, Seite 317-325 (mit 5 Abb.).

27. Herbert Schnehen, Dr. : Eine sechste Abstammung von Kaiser Karl dem

       Großen am Brucker Gymansium; in: „Der eiserne Brunnen“, um 1982, 
       Bruck a. d. Mur/Österr. (Verbandszeitschrift). 

28. Detlev Schwennicke: Europäische Stammtafeln – NF, Band III, Teilband 2,

     (grüne Reihe); Nichtstandesgemäße und illegitime Nachkommen der 
     regierenden Häuser Europas, Marburg 1983, Verlag J. A. Stargardt (mit 
     programmatischem Vorwort von Detlev Schwennicke, Pfarrer a. D.,
     Münchholzhausen, den 21. Sept. 1982). 

29. Arndt Richter, eingeleitet und herausgegeben: Zur verwandtschaftlichen

      Verflechtung der Nachkommenschaft Karls des Großen nach 
       „Brandenburg“. Ein Briefwechsel zwischen Theodor Aign und Siegfried 
       Rösch aus den Jahren 1954 und 1955; in: Archiv für Familienforschung, 
       1. Jg., 1997, Heft 4, Seite 326-349. 
30.  Bodo Heil/ Helmut Grüninger: Deutsches Familienarchiv, Band 124, 
       Verlag Degener, Neustadt/Aisch 1999, Ahnenliste der Geschwister Heil, 
        hessische Ahnen, speziell Butzbach, Griedel, Friedberg, Lich (mit Furster-
        Übergang („abrupt“) und Eppstein-Übergang („allmählich“), hier mit
        beigefügtem Brief von Bodo Heil, Butzbach, an Prof. Dr. Siegfried Rösch, 
        Wetzlar, vom 30. 12. 1973 und ausführlicher Antwort von Prof. Rösch von 
       1974-01-01 mit Rechenergebnissen der Mehrfachabstammung der Bodo-
       Heil-Ahnen 524 096/524 097 Gottfried VII. v. Eppstein-Münzenberg und  
       Jutta v. Nassau-Dillenburg von Karl d. Gr.: z(CM) = 1155 und 2956, sowie 
       mit Generationsspektrum der Gen. 18 bis 27, bzw. 19 bis 29). 

31. Inge Vogel: Wilhelm August Lampadius – Ein Nachkomme Karls des

       Großen; in: Familie und Geschichte, 12. Jg., 2003, Heft 4, Seite 529-535.

Weblinks

Fußnoten

  1. P. Hermann Deitmer/Clemens Steinbicker, Ahnen der Familie Deitmer-Gerlach, Saalhausen/Lennestadt 14 in XIV Generationen, in: Beiträge zur Westfälischen Familienforschung, Band 41 (1983), Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung/Werner Frese (Hrsg.), S. 175-307 (S. 285-286, Nr. 7280); Hans-Joachim Behr, Franz von Waldeck 1491-1553. Sein Leben in seiner Zeit, Teil 1: Darstellung, Münster 1996, S. 481; Ernst Waldschmidt, Die Waldeckische Familie Waldschmidt und die Vorfahren Waldschmidtscher Ehefrauen, Bad Wildungen 1927, S. 181; Wilhelm Kohl (Bearb.), Germania Sacra, Neue Folge 37,3, Bistum Münster 7, Die Diözese 3, Berlin 2003, S. 555. - Zitiert nach Artikel Franz von Waldeck. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.