Wallenhorst

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hierarchie

Regional > Bundesrepublik Deutschland > Niedersachsen > Landkreis Osnabrück > Wallenhorst

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Lokalisierung Wallenhorst innerhalb des Kreises Landkreis Osnabrück

Einleitung

Wappen

Wappen Wallenhorst.png Beschreibung:

In Grün ein silberner Ring, über ihn gelegt in Art eines Schrägkreuzes vier silberne Rauten, eine Spitze zur Schildmitte; die Spitzen berühren sich nicht.

Die vier silbernen Rauten deuten hin auf die vier ehemaligen Gemeinden Wallenhorst, Hollage, Lechtingen und Rulle. Durch den Ring sind sie zu einem gemeinsamen Rad verbunden, dabei ist das Rad gleichzeitig das Wappensymbol des Bischofs von Osnabrück. Es kann aber auch als Bild des Ortsnamens Wallenhorst gedeutet werden: Der Wall umschließt einen Horst. Das in der Mitte entstehende Kreuz erinnert an die Sachsenkriege und die Christianisierung des Raumes. Grün kam in dem Wappen der Teilgemeinden nicht vor, die Farbe wurde als Sinnbild der lebendigen Natur gewählt, um auf die reizvolle Umgebung Wallenhorsts hinzuweisen.


Allgemeine Information

Politische Einteilung

Die Gemeinden Hollage, Lechtingen und Rulle wurden am 1. Juli 1972 eingegliedert.

Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit

Katholische Kirchen

  • St. Alexander, Wallenhorst
    • Gründung: ursprünglich Tochterkirche der Dompfarrei, 1312 erste urkundliche Erwähnung
    • Ortsteile des Kirchspiels: Barlage, Bockholt, Bramsche, Engter, Fiestel, Hollage, Lechtingen, Pente, Pye, Schleptrup, Wallenhorst
  • St. Johannes Apostel und Evangelist, Rulle
    • Gründung: 1240 erste urkundliche Erwähnung, 1247 Inkorporation der Pfarrei in das Zisterzienserinnenkloster (Säkularisation 1802), nach 1300 Zentrum zahlreicher Wallfahrten
    • Ortsteile des Kirchspiels: Garthausen, Rulle
  • St. Josef, Hollage

Evangelische Kirchen

  • Ev.-luth. Andreasgemeinde Wallenhorst: Das Gemeindezentrum liegt im Ortsteil Hollage in der Uhlandstr. 61 und wurde 1975 erbaut.


Geschichte

Geschichte

Die im Ortsteil Rulle liegenden Helmichsteine sind ein Großsteingrab der Megalithkultur und geben Zeugnis von den ältesten Besiedlungsspuren.

Der älteste Teil Wallenhorsts ist das östlich des heutigen Zentrums gelegene Alte Dorf. Dort befand sich wahrscheinlich ein vorchristliches Heiligtum aus dem 8. Jahrhundert. Dieses befand sich auf dem Gelände des Meyerhofs, in dessen Nachbarschaft sich auch weitere Bauernhöfe befanden. Das Fundament des Heiligtums wurde um 800 teilweise für den Bau der Alten St.-Alexander-Kirche genutzt.

Urkundlich wurde Wallenhorst erstmals in der lateinischen Legende De miraculis sancti Alexandri als Walonhurst erwähnt. Hier soll im Jahre 851 der seines Augenlichts beraubte Wetrih dem christlichen Märtyrer Alexander von Rom entgegengelaufen sein und durch ein Wunder seine Sehkraft wiedererlangt haben.

Das Zentrum Wallenhorsts verlagerte sich nach der Fertigstellung der neuen St.-Alexander-Kirche gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Westen zum heutigen Ortskern.

Genealogische und historische Quellen

Genealogische Quellen

Katholische Kirchenbücher

  • St. Alexander, Wallenhorst: Digitalisate bei Matricula:
    • Taufen: ab 1658
    • Heiraten: ab 1658
    • Beerdigungen: ab 1658


  • St. Johannes Apostel und Evangelist, Rulle: Digitalisate bei Matricula
    • Einwohnerregister: 1689
    • Taufen ab 1691
    • Heiraten: ab 1691
    • Beerdigungen: ab 1697

Grabsteine

Traueranzeigen

Historische Quellen

Sekundärliteratur

  • Joseph Martin, Die Vogtei Wallenhorst im Dreissigjährigen Krieg 1618-1648. Ereignisse, Folgen und Auswirkungen des Westfälischen Friedens. Wallenhorst, 1998. ISBN 3-9805-6614-5

Internetlinks

Offizielle Internetseiten

Genealogische Internetseiten

Gemeinde & Kirchengemeinden

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote

Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung WALRSTJO42AI
Name
  • Wallenhorst
Typ
  • Ort
Postleitzahl
  • W4512 (- 1993-06-30)
  • 49134 (1993-07-01 -)
externe Kennung
  • opengeodb:25619
  • geonames:2814632
Karte
   

TK25: 3614

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Wallenhorst (St. Alexander) ( Pfarrei) Quelle

Wallenhorst ( Gemeinde)

Wallenhorst/Andreas ( Kirchspiel)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum
Wallenhorst (St. Alexander)
         Kirche
WALDERJO42AI
Wallenhorst/Andreas
         Kirche
object_155617