Stapelage
Stapelage : Erstvorkommen des Namens, Ortsstatus, Grundherrschaften, Kirchenhinweise, historisch – topografische Entwicklungen und strukturelle Vernetzung (Schulen, Gerichte, Postwesen...) im heimatkundlichen Zusammenhang zur Auffindung von Archiven, Quellen, Hinweisen...
Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen >
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Einleitung
Fürstentum Lippe
Zeitschiene nach 1802
Verwaltungseinbindung 1895
- Hörste, Bauerschaft in Deutschland, Fürstentum Lippe, Amt Detmold
- Zuständigkeiten/Einrichtungen: Amtsgericht Detmold, Postbezik Pivitsheide.
- Einwohner: 1.141
- Quelle: Hic Leones
Verwaltungsstruktur 1911
- Wohnplatz Stapelage
- 1911: in der Bauerschaft Hörste, Amt Lage (Lippe),
- Zuständigkeiten/Einrichtungen: ev. Kirchengemeinde Stapelage, Standesamt Stapelage, Postort Pivitsheide, Schulgemeinde Stapelage, Amtsgericht Oerlinghausen, Posthilfsstelle, Fernsprechbetrieb, Pfarramt
- Gesamtumfang: 25 Wohnhäuser, 36 Haushaltungen
- Einwohner: 155 Einwohner.
Kommunale Neugliederung
- 1970 Stadt Lage aus der Stadt Lage und den Gemeinden Billinghausen, Ehrentrup, Hagen, Hardissen, Hedderhagen, Heiden, Heßloh, Hörste, Müssen, Ohrsen, Pottenhausen, Waddenhausen und Wissentrup.
Bevölkerungsverzeichnisse
Kirchenbücher
- Kirchenbücher (ev.) der Pfarre Stapelage seit
- 1744-1809 x) siehe Bestandsverzeichnis Staatsarchiv Detmold.
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
- Stapelage, Kirchenbücher ev. Geburten, Heiraten, Tote, Konfirmationen 1839-1875
Kolonate
Die Bauernhöfe unterlagen dem lippischen Kolonatsrecht. Wenn ein auswärtiger Mann in eine Familie einheiratete, übernahm er den Familiennamen der Ehefrau. Wurde ein Hof an einen Auswärtigen verkauft, übernahm dieser samt eventuell bereits vorhandener Kinder ebenfalls den Hofnamen als Familiennamen.
In den Kirchenbüchern der Pfarrei Stapelage sind die Hofnummern bei den Taufen und Hochzeiten vermerkt. Auch bei Rechtsstreitigkeiten wurde die Hofnummer in der Regel protokolliert. Grundstücksveräußerungen wurden in den Kolonatssachen dder Bauerschaft Billinghausen des Amtes Lage festgehalten. Diese liegen heute im Landesarchiv NRW, Abteilung Detmold. Aus den Kolonatssachen lassen sich für das 19.Jahrhundert folgende Hofnummern feststellen:
- Nr. 1 Meyer zu Stapelage
- 1185 wird der Hof als "curtis Stapaluga" zusammen mit der irche dem Kloster Marienfeld bei Harsewinkel unterstellt
- Artikel Bauernburg Stapelage. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
- Leopold Möller: Der Herrenhof (Curtis) Stapelage und sein Steinwerk, in: Lippische Mitteilungen, Band 36, 1967, Digitalisat der Lippischen Landesbibliothek
Kirchengemeinde
- 1185 erste Erwähnung der Kirche als Eigentum des Klosters Marienfeld bei Harsewinkel. Sie gehörte zum Archidiakonat Lemgo im Bistum Paderborn
- 1539 lutherisches Bekenntnis
- 1607 reformiertes Bekenntnis
- 1817 Abtrennung von Augustdorf
- 1911 Umfang der Pfarre Stapelage: Am Hellweg(e), Barkfeld, Bauerschaft Billinghausen, Bauerschaft Hörste, Bauerschaft Pivitsheide Vogtei Lage, Billinghausen, Billinghauserheide, Ehberg, Heisundern, Hiddentrup, Hörste, Hörsterbruch, Krawinkel, Kussel, Pivitsheide Vogtei Lage, Rethlager Mühle, Schapeler, Schieregge, Stapelage, Strang, Südwort, Sunderbach, Uekenpohl.
- 1928 Abtrennung der Pivitsheide
- nach 1950 Bau der Müssener Kirche und des Paul-Gerhardt-Hauses in Billinghausen
Die Pfarrgemeinde nennt sich heute evangelische Kirchengemeinde Stapelage-Müssen
Anschrift der Kirchengemeinde/
- Ev.-ref. Kirchengemeinde Stapelage (Fax 05232-86743)
- Stapelager Str. 74, 32791 Lage
Archiv
- Pfarrarchiv ?
Literatur
Webseiten
Informationshinweise zur Familienforschung und zu Biografien können möglich sein:
Genealogische Webseiten
Historische Webseiten
Daten aus dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis
| GOV-Kennung | object_170297 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Karte |
TK25: 4018 |
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| Übergeordnete Objekte |
Lage ( Kirchenkreis) |
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| Untergeordnete Objekte |
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