Wahlenthal (Kr.Pogegen)

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Wahlenthal ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Wahlenthal (Begriffsklärung).

Hierarchie Regional > Litauen > Wahlenthal (Kr.Pogegen)
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Tilsit > Wahlenthal (Kr.Pogegen)

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Gut Wahlenthal 2020 © KestucioZ.Fotografija



Einleitung

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Gut Wahlenthal 2020 ©KestucioZ.Fotografija

Wahlenthal (Kr.Pogegen), bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Tilsit-Ragnit


Name

Alternative Namen

Namensdeutung

Der Name beschreibt die Biegungen des Flüsschens.

  • preußisch-litauisch "valas" = das Pferdeschweifhaar
  • "valasnikas" = Fingerwurm, Haarwurm

vgl. dazu

  • lettisch "valite" = Rohrkolben


Allgemeine Information

  • Gut, 12 km östlich von Tilsit, gegründet 1828[6]


Politische Einteilung

1829 entstandenes Gut durch Zusammenziehung von 9 Bauerngrundstücken von Kellerischken; durch Konsens vom 17.11.1841 Gutsbezirk.[7]
1.5.1939: Wahlenthal (Kr.Pogegen) kommt zur Gemeinde Schreitlaugken. [8]

1.10.1939: Schreitlaugken kommt zum Kreis Tilsit-Ragnit. [9]


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Wahlenthal (Kr.Pogegen) gehörte 1912 zum Kirchspiel Willkischken.

Katholische Kirche

Wahlenthal (Kr.Pogegen) gehörte zur Katholischen Kirche Tilsit (Maria Himmelfahrt) [10]



Standesamt

Wahlenthal (Kr.Pogegen) gehörte 1888 zum Standesamt Absteinen.


Bewohner

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Gut Wahlenthal 2020 ©KestucioZ.Fotografija


Verschiedenes

Karten

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Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000
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Wahlenthal nicht verzeichnet auf der Schroetterkarte Blatt 20, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz


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Wahlenthal und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 87, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
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Wahlenthal im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 87, 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


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Wahlenthal im Messtischblatt 0998 Ragnit (1913-1915) mit den Gemeindegrenzen von 1938, Maßstab 1:25000
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung WAHHALKO15BB
Name
  • Wahlenthal Quelle (${p.language})
  • Pempynė Quelle (${p.language})
  • Pempinė (1923) Quelle Seite 1094 (${p.language})
Typ
  • Gut (Gebäude) (- 1945)
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
w-Nummer
  • 66133
Karte
   

TK25: 0998

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Wahlenthal, Pempinė (- 1939-04-30) ( Gutsbezirk) Quelle Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69

Tilsit (Maria Himmelfahrt), Tilsit (1907) ( Pfarrei) Quelle S.300/301

Willkischken, Willischken (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.300/301

Schreitlaugken (1939-10-01 - 1945) ( Gemeinde) Quelle 1939 - Nr. 180 - S. 69

Lumpėnai, Lumpėnų seniūnija (2000 -) ( Gemeindebezirk) Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  4. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
  5. Wikipedia (LT)
  6. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  7. Dr. Gause, Fritz: Neue Ortsnamen in Ostpreußen seit 1800, Königsberg 1935, Sonderschrift Nr. 53 des VFFOW
  8. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  9. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939
  10. Handbuch über die katholischen Kirchenbücher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz östlich der Oder und Neiße und dem Bistum Danzig