Haus Wohnung (Heek)

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Historische Hierarchie Regional > Historische deutsche Staaten > Fürstbistum Münster > Amt Sandwelle > Adel im Fürstbistum Münster > Haus Wohnung (Heek)

Wappen der Familien von und zu Heiden
Quelle: Wappenbuch des westfälischen Adels

Namensherkunft und Bedeutung

Lage

Haus Wohnung zu Heek

Zeitzeichen 1498

Wohnhaftig im Kirchspiel Heeck, in der Bauerschaft Wichem war 1498 Johan Wonynge mit insgesamt 4 Kommunikanten..

Burgmänner von Wüllen

===Startgeneration 1313 Burgmann von Nieborg Gerlach von Wüllen , Sohn Gerlachs

    • Heinrich von Wüllen
    • Hermann von Wüllen oo Bertradis N.
      • Knappe Heirich van Wüllen, Hermanns Sohn (1338) oo Anna N.
      • Hermann van Wüllen (1338)
      • Albert van Wüllen (1338)

Erbwechsel

  • Heinrich von Wüllen, Gerlachs Sohn oo N.N., Kinder:
    • Gerlach von Wüllen, Burgmann von Nieborg

Erbwechsel

  • Gerlach van Wüllen, Heinrichs Sohn, Burgmann von Nieborg (1343), Lehnmann des Stiftes Vreden oo Fye v. Bramhorn (E: Herm. v. Bramhorn, Drost zu Tecklenburg oo Hille N.)., Kinder:
    • Gerlach von Wüllen
    • Henrich von Wüllen
    • Stephanie von Wüllen

Erbwechsel

  • Henrich van Wüllen, Gerlachs Sohn (1352) , belehnt mit Kelling (Nienborg-Kallenbeck)
    • Henrich 1382 von Wüllen
    • Gerlach 1382 von Wüllen
    • Herman 1382 von Wüllen
    • Albert 1382 von Wüllen (4 Gebrüder)

Lehnsherr

Am 26.11.1537 wird allerdings bereits nach der Urkundslage ein „Roleff von Wüllen to de Woninge, tho de Nijeeberch  en Roedenberg“ erwähnt. Er war wohl als Burgmann zu Nienborg Lehnsherr  des Gutes Wohnung in Heek und von Ruenberg bei Gronau.

Besitzwechsel, Verkauf

17.06.1616 verkaufen   Johan von Dast zu Venhof und Naelrott oo Adriane von Pallant an Albrecht Schumacher ein Erbe im Kspl. Heek, Wohnung genannt.

Besitzwechsel, Verkauf

06.11.1632 Vor dem Richter der Burgmänner zu Nienborg, Franziskus Langen, verkauften Albert Schomaker und Gosen Lammert für sich, ihre Frauen und Kinder an Bernhard von Heyden und seine Frau Margarethe de Grave ihr Erbe „Wonnunghe“ mit den zugehörigen Ländereien, Gehölzen und Weiden, der Plaggenmaat im Felde, der Schaf- und sonstigen Viehtrift in der Wichumer,Heeker und Ahler Mark, samt alter und neuer Markengerechtigkeit, auch mit dem Aufwurf und der Fischerei, wie sie rings um die Wohnung herum vorhanden waren, insbesondere aber die Gerechtigkeit des Fischens und auch des Aus- und Aufgrabens des Grabens, soweitder „Eßgarte“ an Albert Schomakers Garten angrenzte, alles in der Heeker Mark gelegen,ferner mit dem Recht, jeden Samstasg ein Fuder Heide aus der Ahler Mark zu holen, „wahn man den marckengenoßen ein urkunde giggt“. Die Güter wurden nach Erlegung der Geldsumme in bar als frei und unbeschwert verkauft, mit Ausnahme der Herrenkirchspielschatzung, die jedesmal 2 holländische Taler, jeden Taler zu 24 Schilling Nienborger Geldes, betrug, ferner des Zehnten, den die Familien von Travelmann und von Billerbeck zu Nienborg aus etlichen Stücken Landes von alters her hatten, zudem an den Pastor zu Heek jährlich 1 Scheffel Roggen und an den Küster daselbst 3 Spind. Ausgenommen vom Kauf wurde der „Dungelwegh“ nach Albert Schomakers Garten hin, so lange dieser Garten bei dem vorgenannten Verkäufer verbleiben würde, der durch den Schlagbaum am Felde vorbehalten blieb. Der Verkäufer verpflichtete sich aber, sämtliche noch vorbehaltenen und ehemals zur

Heiden zu Nienborg, von|Familie von Heiden zu Nienborg

  • Die Heiden zu Nienborg, von|Familie von Heiden zu Nienborg baut das Landgut mit Gräfte und Fischerei weiter aus.

Abbruch

Im Jahre 1973 wird im Kirspiel Heek, in der alten Bauerschaft Wichum, die ehemalige Wasserburg Haus Wohnung abgebrochen.

Bibliografie

  • J. Wermert, Geschichte des Hauses Wohnung und seiner Besitzer, in: Jahrbuch des Kreises Borken 1978, S. 143-148.
  • J. Wermert, Spuren der ersten Bauherren von Haus Egelborg, in: Jahrbuch des Kreises Borken 1985, S. 145-149.

Zufallsfunde

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Provinz Westfalen: Landtagsfähige Rittergüter im Kreis Ahaus

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