Sudetenland
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Sudetenland
Sudetenland ist eine vor 1918 nur sporadisch gebrauchte Bezeichnung für das deutsche Siedlungsgebiet in den böhmischen Ländern (Böhmen, Mähren und Österreich-Schlesien).
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Bis 1918 waren die böhmischen Länder ein Teil der Österreichischen Monarchie. Von 1918-1938 waren die böhmischen Länder, inkl. der deutsch-ethnischen Siedlungsgebiete (sogenanntes Sudetenland) ein Teil der Tschechoslowakei. Nach dem Münchner Abkommen, war von 1938-1945 die offizielle Bezeichnung für die deutsch-ethnischen Siedlungsgebiete Reichsgau Sudetenland. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde das Gebiet des Sudetenlands wieder in die neu auferstandene Tschechoslowakei eingegliedert und die Deutsch-Ethnische Volksgruppe 1945-1946 entschädigungslos enteignet und vertrieben.
Hier in GenWiki werden diese Gebiete geteilt in Böhmen, Mähren und Österreich-Schlesien (Österreichisch Schlesien) behandelt.
Sudetendeutsche
Die ca. 3.5 Millionen deutschsprachigen Einwohner, deren Vorfahren über 700 Jahre in den böhmischen Ländern lebten, bezeichnet man erst seit ca. 1900 als Sudetendeutsche, vorher als »Deutsch-Böhmen« - »Alt-Österreicher«.
Vertreibung der Sudetendeutschen 1945-1946
siehe:
Aufnahmeländer der Sudetendeutschen 1945-1946
siehe:
- Karte in Seite Böhmen/Vertreibung aus Böhmen 1945-1946 (Odsun)
Weblinks
siehe auch Böhmen und Mähren/Linkliste