Tagebuch des Mathias Löhrer/097

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
GenWiki - Digitale Bibliothek
Tagebuch des Mathias Löhrer
Inhalt

TagebuchMathiasLoehrer.djvu # 107

Glossar
GenWiki E-Book
<<<Vorherige Seite
[096]
Nächste Seite>>>
[098]
TagebuchMathiasLoehrer.djvu # 107
Hilfe zur Nutzung von DjVu-Dateien
Texterfassung: unkorrigiert
Dieser Text wurde noch nicht korrekturgelesen und kann somit Fehler enthalten.



dieses geschah, sezte auch meine Schwägerinn welche ebenfalls ihrem Bruder 50 Thaler vorgeschossen hatte hiervon in Kenntniß, auch diese ließ ihn sogleich Vorladen, und nach 3 Wochen kam mein Schwager ersuchte mich mit nach Köln zu kommen wo er uns auszahlen wollte was auch wirklich geschah, ich schente meinem Schwager die sämmtliche gerichtskosten nebst Zinsen von Martini an.

am 2ten</ten> Maerz 1845 verehligte sich meine Schwägerinn Elisabeth Breuer mit Anton Hobben aus Hüchelhofen Bürgermeisterei daselbst, wo meine Frau mit zugegen war, nebst meinem Schwiegervater von Linnersdorf. Diese Söhnen sich in so weit aus, daß meine frau mit Ihrem Vater nach Sintern Linnersdorf ist gegangen und da Logirt hat, bringt auch das Versprechen mit daß mein Schwiegervater und Schwiegermutter uns gleich nach ostern eben falls besuchen werden.

am 3ten December 1844 hat es an zu frieren gefangen, und zwar mit einer außer gewöhnlicher Strenge doch hielt diese nicht länger als Vier Tage an nun wechselte das Wetter, bald frost, bald thauwetter, doch so, daß das frostwetter ein gang durch ging, bis zu anfang februar 1845. fing es furchtbar an zu schneien darauf frost wetter und zwar so anhaltend daß die Grubenarbeiter noch in der oster woch feiern mußte weil Sie wegen dem strengen frostwetter nicht abräumen konnte, am Samstag vor ostern fing es wieder an zu schneien, ostertag des Morgens Regnete es, und blieb thauwetter.

Am 30ten Maerz 1845. Stand daß Wasser im Rhein 31. fuß 7 ½ Zoll. an Sevirins Thor konnte man nicht mehr durch kommen