Hof Wessling

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Epe (Bramsche)/Höfe


	Anschrift: 	  Malgartener Str. 107, 49565 Bramsche
	Alte Anschrift:	  Epe Nr.11, Epe Nr.7
	Heutiger Eigentümer:  Rechtsanwalt Stüve, Wiesbaden (1994)
	Heutige Nutzung:	  Wohnhaus, Ländereien verpachtet.
	Namensformen:	  Wesselink, Wesselynk, Wesselinck, Wesselingk, Weßeling, Wesseling, Weßling, Wessling.
	Namensursprung:	  Der Name ist abgeleitet vom niederdeutschen Namen Wessel, der eine Koseform von Werner ist.
	Weitere Hofnamen:	  Stüve (seit 1906)
	Erste Erwähnung:	  1449
	Früherer Hofstatus:	  Vollerbe


Entwicklungsgeschichte:

Erster verbriefter Hofbewirtschafter war der 1449 genannte Leyffert Wesselink. 1458 hielt er mit 8 Pferden, 1 Fohlen, 15 Kühen, 15 Rindern und 21 Schweinen den größten Viehbestand in der Bauerschaft Epe.

Von 1500 bis 1506 wird Gerke Wesselinck und 1512 Dethardt Wesselink mit Frau und sechs Angehörigen erwähnt. 1515 war sie offensichtlich Witwe.

Erbe wurde Gerdt Wesselink, der seit 1532 genannt wird und 1533 11 Pferde, 1 Fohlen, 15 Kühe, 11 Rinder und 23 Schweine hielt. Der Hof hatte bei weitem die meisten Pferde und zusammen mit Warning auch die meisten Kühe in der Bauerschaft.

Da Gerdt bzw. Gercke Wesselinck und seine Frau Tale noch 1628 erwähnt werden, muß dies bereits die nächste Generation sein. Neben den Eheleuten werden 1601 noch die beiden Söhne Gerdt und Hinrich sowie Johann, ein verstorbener Verwandter, Stine, eine Verwandte und Elsche, eine halbe Magd genannt.

1611 begab sich Diederich Boickhorst (Bockhorst) aus Rieste, jetzt Wesselinck zu Epe, in die Eigenbehörigkeit des Klosters. Er scheint bereits mit einer Wessling verheiratet gewesen zu sein. Sie übernahmen offenbar zeitweise die Wirtschaft des Hofes. 1628 wird neben einer Magd auch ein halber Knecht genannt. Die Leibzucht wurde von einer Familie bewohnt.

Um 1635 heiratete der Erbe Johan Wesselinck Gretke Fischer. Die Tochter Anna aus dieser Ehe wurde Laienschwester im Kloster Malgarten und starb am 4. Februar 1700.[1] 1659 verfügte der Hof noch über 2 Pferde, 1 Fohlen, 2 Kühe, 2 Rinder und 2 Schweine. Daneben standen 2 Rinder des Pastor zu Bramsche auf dem Hof. In der Leibzucht standen 1 Pferd, 2 Kühe, 3 Rinder und 2 Schweine und im Backhaus 1 Kuh.

Der Erbe Hermann Wessling heiratete 1662 Anna Elisabeth Drees aus Pye und in zweiter Ehe 1680 (1682 ?) Anneken Schröders aus Epe, Witwe des Lübbeken Warning. Der Sohn Johan Franz aus erster Ehe starb beim Militär. Die Ländereien des Hofes bestanden 1667 aus 52 Schef. Ackerland, 17 Fuder Wiesenwuchs und 2 Schef. Garten. In der Leibzucht, die über eine Nebenfeuerstelle verfügte, lebte ein Sagensnider oder Zimmerknecht. 1680 sind 3 Schef. Garten, 48 Schef. Ackerland, 15 Fuder Heu und 1 Dustteil Holz im Eper Bruch für Wessling verzeichnet. Daneben hatte er einen privaten Dustteil zwischen Tackenbergs Wiese und Hartke Strubbes Garten. Außer den Steuern bestanden damals die staatlichen Abgaben aus 1 T. 5 Schil. 3 Pf. Dienstgeld, 2 T. 6 Schil. Maigeld, 1 Schil. 8 Pf. Herbstschatz und 2 Hühnern. Im Oktober 1702 bat Wessling das Kloster um ein Stück Holz für Zaunpfähle.[2]

Als 1704 Taleke Schröder geb. Wessling in Wesslings Leibzucht starb, wurde auch hier der Sterbfall aufgenommen. Offenbar hatte sie sich bei der Heirat mit Albert Schröder aus Epe nicht freigekauft und mußte deshalb den Sterbfall leisten. Somit lernen wir auch einmal das Inventar einer Heuerlingsfamilie kennen. Zu berücksichtigen ist allerdings, daß beide als abgehende Kinder eines Hofes recht gut gestellt waren. Folgendes Inventar befand sich in der Leibzucht: 1 Pferd, 1 Kuh, 1 Kalb, 1 trächtiges Schwein, 2 Gänse, 11 Gänseküken, 4 Hühner, 1 Kupferkessel zu 7 1/2 Kannen Größe, 1 Eisenpott von 2 Kannen Größe, 1 Kanne, 1 Kiste, 1 Teigtrog, 1 Tisch und 1 Hal. Es war 1 Schef. Roggen gesät und folgende Gelder ausgeliehen bzw. angelegt: an Horstmann 20 T., an Wessling in der Leibzucht 3 T., "apud eunde" in der Tonnenwiese 10 T., im Stapelkamp 21 T., an Frankamp 40 T., an Kiesekamp in einer Wiese 40 T. und im "Lütkenlande" 15 T.

Als 1705 der Erbe Herman Gerdt Wessling im Alter von 27 Jahren Anna Elsabein Eckelmann aus Epe heiratete, mußte das Paar zunächst in die Leibzucht ziehen. Der Vater war noch nicht bereit, den Hof zu übergeben. 1723 wurde der Hof mit 10 Mt. 10 Schef. und 36 Qr. vermessen. Außer den Steuern bestanden damals die staatlichen Abgaben aus 1 T. 5 Schil. 3 Pf. Wagendienstgeld, 4 Schil. 8 Pf. Herbstschatz, 2 T. 6 Schil. Maigeld und 2 Hühnern.

1748 heiratete der Erbe Johan Henrich Wessling Margarethe Maria zur Horst. Die Mitgift bestand aus 250 T., 2 Pferden, 2 Kühen und 4 Schmalrindern. Für die Bewirtschaftung des Hofes waren 1772 ein Knecht und eine Magd angestellt. In der Leibzucht lebten damals zwei und im Backhaus eine Familie. Wessling war einer von drei Eper Höfen, der in diesem schlechten Jahr einen Roggenüberschuß von 12 Schef. erwirtschaftet hatte. Die Hofgröße wurde 1785 mit 17 Mt. 8 Schef. und 52 Qr. vermessen.

1787 heiratete der Erbe Hermann Henrich Wessling Helena Maria Grevemeyer. Nach der Wirtschaftlichkeitsberechnung von 1823 wurde der Jahresertrag mit 211 T. 7 Schil. und 4 45/54 Pf. berechnet. Die Abgaben von 99 T. 9 Schil. 10 1/5 Pf. abgerechnet, blieb ein jährlicher Gewinn von 111 T. 18 Schil. und 6 3/5 Pf. Außer den Steuern bestanden damals die staatlichen Abgaben aus 7 T. 2 Schil. 1 1/5 Pf. Kavallerieverpflegungsgeld, 4 T. 15 Schil. 11 Pf. Neujahrsgeld, Maigeld, Herbstschatz und Heugeld und 2 Hühnern.

1826 leistete der Erbe Ernst Henrich Wilbrand Wessling die Auffahrt mit seiner Braut Margaretha Maria Meyer zu Wackum. Die Schulden des Hofes betrugen 1.000 T. Mit der Markenteilung 1833 vergrößerte sich der Hof um 18 ha 3 Mg. und 110 Qr. Um 1850 erwarb Wessling die Markkötterei Tebker, die sich an der Stelle der heutigen Eper Sportplätze befand. 1876 umfaßte der Hof Wessling 52 Parzellen Land mit einer Größe von 59,1582 ha.

Nach den Ablösungsgesetzen von 1833 konnte sich der Hof nach und nach von den Abgaben und Diensten freikaufen.[3] Im Jahre 1836 erfolgte die Ablösung der ungewissen Gefälle (Leibeigenschaft) mit 300 T. 1838 wurden einige gutsherrliche Gefälle mit 30 T. 23 gGr. 9 Pf. und 1839 der wöchentliche Spanndienst mit 250 T. abgelöst[4]. 1840 erfolgte die Ablösung der gutsherrlichen Korngefälle (Pacht) mit 814 T. 10 Pf. und 1875 die Ablösung des Richterkorns mit 6 T. 10 Sgr. 6 Pf. Erst 1907 konnte Alwine Stüve die Kirchenpflicht mit 61,97 M. ablösen.

Ernst Wessling ließ die Wiesen zwischen dem Hof und Dallmann ebnen und anlegen. Aus mündlicher Überlieferung ist noch bekannt, daß er bei der wöchentlichen Auszahlung der Arbeiter das Geld in einer Schürze trug. Klagte einer der Arbeiter über familiäre Not oder über andere Schwierigkeiten, so kam es vor, daß er zum Lohn noch ein Geldstück dazu legte. Wann immer von Wessling die Rede war, so sprach man vom reichen Wessling. 1895 lag die Größe des Hofes bei 60,3847 ha. Die beiden Kinder von Ernst Wessling, die Töchter Linchen und Hannchen, blieben unverheiratet. Nach mündlicher Überlieferung heiratete oder verlobte sich eine zwar auf den Hof Wahrhaus in Wackum, während die andere einen Sohn des gleichen Hofes heiraten und Wesslings Erbe antreten sollte, doch kam diese Vereinbarung nicht zustande, weil die erstgenannte Tochter, aus welchen Gründen auch immer, nach Epe zurückkehrte.

Nach dem Tod von Ernst Wessling wurde der Hof in zwei gleichgroße Pachtstellen geteilt und verpachtet. Während die beiden Töchter lediglich einige Zimmer im Erbwohnhaus belegten, wohnte der eine Pächter in den restlichen Räumen des Erbwohnhauses und der andere in der sog. Scheune auf dem Hof. Pächter waren ein Brüggemann gebürtig aus Engter, und Hermann Rehling. Nach früheren Erzählungen verstand sich Brüggemann sehr gut mit der einen Tochter von Wessling. Deshalb sollte er den Hof erben. Es wurde ein Testament aufgesetzt, das Brüggemann als Zeuge unterschrieb und damit ungültig machte.

Als 1906 Johanne Wessling starb, fiel der Hof im Erbgang an Alwine Stüve in Venne. Sie wurde 1889 als Tochter von Gerhard Heinrich Stüve und dessen Ehefrau Dorothea Lisette geb. Groß Huxel aus Kalkriese in Venne geboren. Ihr Neffe Heinrich Stüve erhielt noch zu Lebzeiten seiner Tante einige Grundstücke und ein Heuerhaus des Hofes Wessling (Görtemöller) geschenkt, die er später verkaufte. Dazu gehörten auch die Waldteile im Ahrensfeld und Wittenfeld. Erbe der Alwine Stüve wurde der Bruder des Heinrich Stüve, der Rechtsanwalt Jürgen Stüve, der auch einen Teil der geschenkten Grundstücke seines Bruders erwarb und so den Hof in Epe weitgehend erhielt. 1933 ist eine Größe von 57,4545 ha und 1957 eine Größe von 57,4585 ha verzeichnet.

Hermann Rehling und seine Frau Johanna geb. Schuhmacher aus Achmer kamen um 1882 nach Epe auf den Hof Horstmann. Mit Verpachtung des Hofes Wessling übernahmen sie einen Teil dieses Hofes und ließen die Scheune als Wohnung vergrößern. Der Sohn Gustav Rehling, verheiratet mit Marie geb. Schröder aus Bühren, übernahm im Oktober 1909 den bisher von Brüggemann gepachteten Teil des Hofes Wessling. Somit teilten sich nun Vater und Sohn die Pacht des Hofes. Während Otto Rehling und seine Frau Elli geb. Meyer aus Kalkriese die Pacht des Vaters fortführten, heiratete die Schwester seines Vaters einen Risau, der nun die andere Hälfte bewirtschaftete. Nach dem 2. Weltkrieg nahm der Hof die Flüchtlingsfamilien Steinke, Reibuschat und zwei Familien Beck auf.

1973 endete die Bewirtschaftung des Hofes Wessling. Die Ländereien wurden verpachtet und das Haus mit zwei Wohnungen vermietet.


Gebäude und Bewohner:

Nach der Karte von 1785 stand das damalige Erbwohnhaus mit dem Giebel zur Hauptstraße und weiter zur Hase hin. Das 1831 errichtet Gebäude befand sich an der Stelle des heutigen. Am 3. September 1871, am Tag der Engter Kirmes, brannte das Haus durch Blitzschlag ab. Im Heimatroman "Herminnerk" beschreibt Georg Wermert ausführlich den Brand. Während das strohgedeckte Wohnhaus, der Schweinestall und die Wagenremise ein Raub der Flammen wurden, blieben die Scheune, der Schafstall und das Backhaus verschont. Auch einige Kühe sowie Hühner und Katzen verbrannten. Nach dem Brand erweiterte man das Backhaus um einen Anbau und wohnte hier bis zur Fertigstellung des neuen Erbwohnhauses. Das heutige Erbwohnhaus wurde 1872 in Bruchstein errichtet. Eine Steintafel im Giebel besagt: "Gelobet sei der Herr täglich! Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. Psalm 68,20 Herr Gott, Vater behüt dieses Haus, Und Alle, so gehen ein und aus. Lass deiner lieben Engel Heer Sich um dasselbe lagern her. Wend ab durch dein allmächt'ge Hand Den Blitzstrahl, Fluthen, Sturm u. Brand. Geh'selber mit uns ein und aus, Und segne gnädig dieses Haus. Ernst. Heinrich. Wilbrandt Wesseling Margarethe. Marie Wessling gb. Meyer Errichtet d. 23. Mai 1872 das vorige Haus zündete der Blitz am 3. Sept. 1871. Es hatte 40 Jahre gestanden". Die beiden Kaminsteine des Hauses tragen die Inschrift: "E. H. W. Wessling M. M. Wessling gb. Meyer 1872". Das Bauernhaus ist mit seinen 39,5 m Länge und 15 m Breite wohl das größte in der Gemeinde Epe. Erzählt wird, daß Ernst Wessling zunächst die Länge des Kiesekampschen Erbwohnhauses nachmaß, um dann etwas größer zu bauen. Auf der Diele hatten fünf beladene Heuwagen hintereinander Platz und der Dreschkasten konnte auf der Diele gewendet werden. Um seine Pferde zu füttern benutzte der Pächter Rehling regelmäßig die Fahrräder, die oben auf der Diele standen. Mitte der 1970er Jahre wurden im Haus zwei Wohnungen eingerichtet und vermietet. Bewohner: Familien: Kurt Postler (seit 1975); Bischof (1978 - 1980); Benekom (1981 - 1983); Eckhard Postler (seit 1984).

Ein kleiner Sandstein, der früher in der den Hof umgebenden Bruchsteinmauer, direkt neben der Einfahrt, eingemauert war, trägt die Inschrift: "HH.W.L HLM.GM IN SOLO DEO GLORIA 1792 D 24 APRIL" übersetzt:(H(ermann) H(einrich) W(ess)L(ing) H(e)L(ene) M(aria) G(reve)M(eyer) Zu deinem Ruhme 1792 den 24. April).

1896/97 wurde eine Wagenremise und 1903 ein Schweinestall gebaut.

Leibzucht, nicht mehr vorhanden: Die 1628 erstmals genannte Leibzucht befand sich offenbar auf dem Hofplatz. Die Karte von 1785 verzeichnet ein entsprechendes Gebäude an der Hauptstraße. Bewohner: Familien: Albert Schröder und Taleke geb. Wessling (1704); Herman Gerdt Wessling und Elsabein geb. Eckelmann (1705); Franz Dallmann (1752); Henrich Meyer (1772); Johan Herman Endebrock aus Schleptrup, Witwer der Anna Catharina Elisabeth geb. von Bühren, und seine zweite Frau Catharina Adelheit geb. Wesselings (1772, 1776); Johan Ludewig Meyer aus Ostercappeln und Maria Adelheit geb. Freudenborgs (1776).

Backhaus: Ein Backhaus wird erstmals 1659 erwähnt. An der Nordseite des heutigen Backhauses, zur Straße nach Dallmann hin, ist ein alter Torbalken als senkrechter Fachwerkbalken verarbeitet. Bei der sehr schwer zu entziffernden Inschrift handelt es sich um einen christlichen Spruch der mit den Worten "...Jesus Christ" und mit dem unvollständigen Datum "A... 1744 Den 19 M..." endet. Leider ist der Balken gekürzt worden, so daß ein Teil der Inschrift fehlt. Möglicherweise stammt dieser Balken aus dem 1831 abgebrochenen Erbwohnhaus. Dann müßte das Backhaus nach 1831 neu entstanden sein. Bewohner: Catharina Margaretha geb. Fischer, Witwe des Johan Dirk Dinkelman aus Sögeln (1772, 1776).

Scheune, Malgartener Str.109: Um 1780 wurde die frühere Scheune, das östliche Gebäude auf dem Hofplatz, an der Straße nach Dallmann errichtet. Ein Dielentorbalken, zu dieser Straße hin, trägt die Inschrift: "Margar... Maria Tor Horst jtzo Weßlings Witwe MiBM". Wann diese Scheune bewohnbar gemacht wurde, ist nicht bekannt, doch scheint dies mit Verpachtung des Hofes an zwei Familien 1884 geschehen zu sein. Um 1975 wurde das Gebäude vom Mieter Meyer umgebaut und renoviert. Bewohner: Familien: Hermann Rehling und Johanne geb. Schuhmacher (1884); Risau (1970); Fritz Meyer (seit 1975).

Heuerhaus, Malgartener Str.90/92: Die Karte von 1835/51 verzeichnet erstmals dieses Gebäude, das im Laufe der Jahre mehrfach um- und ausgebaut wurde. Bewohner: Familien: Hermann Niemann (1861); Hermann Eggemann (1885, 1907); August Rehling und Frau geb. Eggemann (1907); Wilhelm Schröer aus Pente und Frau geb. Rehling (1950); Heinrich Schomborg aus Engter und Elise geb. Niemann (1960); Adolf Stuckenberg (1993); Paul Stanik und Anna geb. Stuckenberg (1993).

Heuerhaus, Haus Görtemöller, Am Zuschlag 25: Dieses Gebäude muß nach 1833 auf ehemaligem Markengrund entstanden sein und wurde in den 1930er Jahren massiv erneuert. Der letzte Heuermann August Görtemöller erwarb 1962 das Haus mit 1 ha Land von Stüve und errichtete daneben 1963 ein neues Wohnhaus. Seitdem wird das alte Haus lediglich als Stall genutzt. Bewohner: Familien: Heinrich Schwegmann und Elise geb. Hartmann aus Schleptrup (1909); August Görtemöller und Hermine geb. Schwegmann (1924); August Görtemöller jun. und Dora geb. Schmidt aus Deutschendorf in Ostpreußen (1951, 1993).

Ob die Gebäude der um 1850 erworbenen Markkötterei Tebker zunächst als Heuerhäuser des Hofes Wessling dienten, ist nicht bekannt. Das Erbwohnhaus und die Leibzucht Tebker waren jedoch 1873 nicht mehr vorhanden.

Weitere Heuerleute: Familien: F. In der Stroht (1885 - 1901); Dienstknecht Decker aus Belm (1853).


Darstellung und Quellen der Hofgeschichten sind auf Seite Epe (Bramsche)/Höfe - Darstellung und Quellen erläutert.


Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich hier.


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  1. Totenbuch des Klosters, KaM
  2. StAO Rep.100 Absch.338d Nr.21
  3. StAO Rep.556 Nr.2274
  4. StAO Rep.555 Nr.145