Gündullischken

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Version vom 19. Dezember 2009, 11:01 Uhr von Kaukas (Diskussion • Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<!-- Bitte die Überschriften der Vorlage drinlassen, ggf. ausklammern --> <!-- bzw. durch Entfernen der Klammern Überschriften hinzunehmen. --> <!-- Es k...“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version • aktuelle Version ansehen (Unterschied) • Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe unten links Collaten auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Gündullischken aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden

Hierarchie

Regional > Litauen > Gündullischken

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Gündullischken


Einleitung

Gündullischken, 1253 Calaten, 1785 Collathen, Kollaten, Kreis Memel, Ostpreußen.

Name

Der Name dürfte auf einen urbar gemachten, aus dem Wald herausgeschlagenen Wohnplatz, möglicherweise auf einen Schmied deuten. Peteraitis deutet nach baltisch "kal-as" im Sinne von "šviesus, baltas": leuchtend, hell, weiß.

  • prußisch "kalti" = schlagen
  • "kolas" = Pfosten, Pfahl
  • "kalt" = schmieden
  • preußisch-litauisch "kalatoti" = schlagen, hämmern, müde und matt werden

Geschichte

Nach der grundlegenden Änderung des Stadtrechts im Jahre 1475 gab es anschließend fast jedes Jahr Neuverleihungen zu Kulmischem Recht in der Umgebung von Memel. Im einzelnen sind folgende Landverleihungen bekannt:

  • 1483 Martin Strebull erhält Land im Dorf Kollaten scharwerkfrei unter der Bedingung, die Ordenspost nach Labiau zu besorgen und zugunsten des Ordens ein Pferd zu halten,
  • 1483 Hermann Schlaneth und Martin Strebull erwerben ein zusätzliches Stück Acker bei Kollaten, [1]


Laut Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig 1922

  • Luise Thieß, 51 ha

Einzelnachweise

  1. Gerhard Willoweit, Die Wirtschaftsgeschichte des Memelgebiets, Marburg (Lahn) 1969


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Gündullischken gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Gündullischken gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Zugehörige Ortschaften

Gündullischken gehörte 1888 zum Standesamt Plucken Martin. Nach 1897 wurde der Standesamtbezirk Plucken Martin nach Collaten verlegt.


Zum Standesamt Gündullischken gehörten 1907 folgende Ortschaften:

Alszeiken Jahn, Brusdeilienen, Charlottenhof, Gündullischken, Darguszen, Gedwill Paul, Grabben, Groß Tauerlauken, Gündullen, Hohenflur, Jagutten, Jankeiten, Karkelbeck, Klauswaiten, Peskojen, Purmallen, Rund Görge, Szodeiken Jonell, Wessat Hermann.

Standesamtsregister

Eine wertvolle Hilfe angesichts der fehlenden Kirchenbücher der Jakobus- oder Landkirche stellen die Zweitbücher des Standesamtes Collaten dar, die im Standesamt I in Berlin lagern. Verfilmungen sind auch bei den "Mormonen" vorhanden.

  • Geburten 1898-1912, 1914-1938.
  • Heiraten 1898-1913, 1915-1938.
  • Sterbefälle 1898-1938.

Weitere Standesamtregister vor 1898 findet man unter Plucken Martin.


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung KOLTENKO05NS
Name
  • Kollaten Quelle (${p.language})
  • Kalotė (1923) Quelle Seite 1087 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • nima:-2615222
  • geonames:598519
Karte
   

TK25: 0292

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Kollaten, Kalotė ( GutsbezirkLandgemeindeGemeinde) Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.156/157

Memel, Memel Land (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.156/157

Kretingalės seniūnija, Kretingalė (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum