Der Name bezieht sich auf den Kauke (Fluss), später Kucker-Fluss. Die Kauke war ein Verbindungsflüsschen zwische Ruß (Fluss) und Gilge (Fluss). Weil zuviel Wasser von der Gilge abgeleitet wurde und diese zu versanden drohte, wurde die Verbindung 1472 unterbrochen.
prußisch "kauk" = heulen
preußisch-litauisch "kaukesys" = das Geheul, das Weinen
Die Kirchenbücher von Kuckerneese sind nur noch als Verfilmungen des Reichsippenamtes erhalten, die heute in Leipzig lagern (Sächsisches Staatsarchiv Leipzig). Vorhanden sind als Verfilmungen:
Taufen 1668-1824, 1828-1844, 1848, 1859-1874
Heiraten 1750-1848, 1863-1874
Sterbefälle 1749-1762, 1767-1848, 1863-1874
Geschichte
1532 erste urkundliche Erwähnung: Herzog Albrecht verleiht einem Jakob Born einen Krug mit 8 Hufen
Heinrich Ehrentreich von Halle, kurfüstlicher Förster, erhält Ländereien vom Großen Kurfürsten, Ansiedlung von Holländern und Mennoniten aus dem Danziger Werder
1678/79 Hauptquartier des schwedischen Feldmarschalls Horn
1709 – 1711 nach der Großen Pest mennonitische Ansiedler aus der Kulmer Gegend und der Weichselniederung
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.