Tauerlaugken

aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Version vom 21. Dezember 2009, 18:10 Uhr von Kaukas (Diskussion • Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „<!-- Bitte die Überschriften der Vorlage drinlassen, ggf. ausklammern --> <!-- bzw. durch Entfernen der Klammern Überschriften hinzunehmen. --> <!-- Es k...“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version • aktuelle Version ansehen (Unterschied) • Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000
Partie an der Dange

Hierarchie

Regional > Litauen > Tauerlaugken

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Tauerlaugken


Einleitung

Tauerlaugken, auch Adlig Tauerlaugken (1540 Tauerlauken, 1785 Tauerlaugken oder Bommels), Kreis Memel, Ostpreußen.

  • Mit "Adlig" wird ein adliger Gutsbesitzer mit den entsprechenden adligen Vorrechten bezeichnet: hohe und niedere Gerichtsbarkeit, Jagd- und Fischereirecht, Patronat, Brauerei-, Brennerei-, Verlagsgerechtigkeiten, Herrschaftsrecht gegenüber dem Personal. Selbst der König konnte in diese Rechte nicht eingreifen. Ab 1800 wurden die adligen Güter Rittergüter genannt.
  • Zu Groß Tauerlauken gehörte das unweit der Dange (Fluss) liegende ehemalige Gasthaus Grünthal (Memel).

Name

Der Name bedeutet "Wisent-Feld". Der Ort liegt in der Nähe der Dange (Fluss). Der Alternativname Bommels bezieht sich auf den Besitzer (oder seinen Nachkommen), den Holländer Herrmann van Bommeln, auch Bombel, Bommel, Boemel genannt, der 1539/40 unter Herzog Albrecht angeworben wurde. In Memel siedelten drei Holländer.

  • litauisch "tauras" = Auerochs, Ur, Stier, Wisent

+ baltisch "laukas" = Feld, Acker, Hof


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Tauerlaugken gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Memel Land.

Katholische Kirche

Tauerlaugken gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Tauerlaugken gehörte 1888 zum Standesamt Plücken Martin und 1907 zum Standesamt Kollaten. Die Zugehörigkeit wechselte 1898.


Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung GROKENKO05NS
Name
  • Groß Tauerlauken Quelle (${p.language})
  • Tauralaukiai (1923) Quelle Seite 1088 (${p.language})
Typ
  • Gut (Gebäude) (- 1944) Quelle
  • Wohnplatz (1944 -)
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0292

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Hohenflur, Glaudynai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Memel, Memel Land (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.160/161

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.160/161

Groß Tauerlauken, Tauralaukiai (- 1939-04-30) ( Gutsbezirk) Quelle Quelle

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum