Kattkus

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Hierarchie

Regional > Litauen > Kattkus

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Kattkus


Einleitung

Kattkus, Jagutten, 1591 Jagutte Schirwal, 1785 auch Szwirblen Jagutten und Jagutten Szwirblen, Kreis Memel, Ostpreußen.

  • In den Amtsrechnungen von Clemmenhof wird 1763 nördlich von Jagutten der Chatoulort Kattkus erwähnt.
  • Der Begriff Chatouller oder Schatullbauer bezieht sich auf den Wertfond der Forsten und auf die persönliche Schatullkasse der preußischen Kurfürsten, in die die Zinsen der Schatullbauern flossen. Diese Besitze entstanden im 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts durch Besiedlung von Wäldern. Die Schatullgüter waren wie die königlichen Domänengüter vorbildliche Einrichtungen um der Verelendung der leibeigenen (adligen) Bauern entgegenzuwirken und dem Adel vorzuleben, dass Bewirtschaftung auch ohne Ausbeutung möglich ist, was den zu mächtigen ostpreußischen Adel jedoch kaum beeindruckte. Besitzer eines Chatoul-Cölmischen Gutes waren freie Landeigentümer, die über ihre Güter frei disponieren und sie sogar verkaufen konnten. Sie waren zu keinerlei Scharwerk verpflichtet außer zu den königlichen Vorwerken und zu den Kriegs- und Passfuhren. Schatuller waren Waldbauern. Zeitweise hießen diese Ansiedler auch „Berahmunger“ nach der Berahmung genannten Besitzurkunde.

Name

Der Name weist auf Wildkatzen.

  • preußisch-litauisch "katytis" = kleine junge Katzen

Politische Einteilung

Am 13.01.1896 mit Cassareggen Niclaus zur Gemeinde Jagutten vereinigt.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Jagutten gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Deutsch Crottingen.

Katholische Kirche

Kattkus gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Kattkus gehörte 1888 zum Standesamt Truschellen und 1907 zum Standesamt Kollaten. Wann die Zugehörigkeit sich wechselte ist noch nicht bestimmt.

Bewohner



Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung JAGTENKO05OT
Name
  • Jagutten Quelle (${p.language})
  • Jogučiai (1923) Quelle Seite 1086 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • geonames:598846
Karte
   

TK25: 0193

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Paul-Narmund, Normantai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Jagutten, Jogučiai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Deutsch-Crottingen, Krottingen (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.156/157

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.156/157

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum