Haus Ittlingen

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Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Münster > Kreis Coesfeld > Ascheberg (Kreis Coesfeld) > Herbern > Haus Ittlingen

Datei:Ittlingen1863.jpg
Haus Ittlingen vor 1863, Sammlung Duncker

Lage 19. Jhdt.

Einleitung

Das im Kirchspiel Herbern gelegene Gut Ittlingen ge¬hörte nach den ältesten über dasselbe vorhandenen Nach¬richten im vierzehnten Jahrhunderte der Familie von Herbern (de Heriborne, Herborne) und ist wahrscheinlich noch erheblich früher ein Sitz dieses einst in mehreren Zweigen verbreiteten Geschlechtes gewesen, als deren ältestes bekanntes Mitglied uns im Jahre 1223 Engelbert von Herbern begegnet.

  • 15.04.1511 Adriaen van Herberen und Ehefrau Anna geloben dem Johann van Münster ton Boesler Schadloshaltung wegen seiner Bürgschaft gegenüber dem Stift St. Ludgeri in Münster zu behuf der Obedienz Ossenbecke für eine Rente aus dem Hof to Vorsthovell und Lomans Erbe im Ksp. Herbern Bauerschaft Vorsthovell, wofür sich auch Wilhem van Elvervelde verbürgt hat.

Familie von Nagell

Ende des sechszehnten Jahrhunderts brachte Mecheln (Mathilde) von Herbern als Erbin von Ittlingen dieses Gut an ihren Gemahl Georg von Nagel, Drosten zu Sassenberg, aus der zu Königsbrück ansässigen Linie dieses ravensbergischen Geschlechtes. Während die ältere Linie zu Königsbrück bald nachher ausstarb, pflanzte der jüngere Zweig zu Ittlingen das Geschlecht zu Vornholz, Loburg etc. fort

  • 15.03.1606 Urteil der päpstlichen Rota in Sachen Georg von Nagel zu Ittlingen und seiner Frau Michaela v. Herberen

Da die Ehe Georgs von Nagel mit Mecheln (Mathilde) von Herbern kinderlos war, gelangte Ittlingen nach ihm in den Besitz seines Bruderssohnes Adolf Nagel zu Ittlingen, Drost zu Stromberg oo Anna von Galen (1626 Witwe), bei dessen Nachkommen es weiterhin blieb. Besitzer vor 1863 war Ernst Anton Freiherr von Nagel, vermählt mit Franziska Ferdinandine Freiin von Twickel.

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