Issleib (Familienname)
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Herkunft und Bedeutung
- Herkunftsname zum Ortsnamen Eisleben bzw. Eßleben
Varianten des Namens
- weitere Formen: Issleib, Ißleib(er), Isbleib
Geographische Verteilung
| Relativ | Absolut |
|---|---|
Relative Verteilung des Namens Issleib (1996)Direkt zur Karte Die Farbskala zeigt die Anzahl von "Issleib" bezogen auf je 1 Million Einträge. |
Absolute Verteilung des Namens Issleib (1890)Direkt zur Karte Absolute Verteilung des Namens "Issleib" um 1890 im damaligen Deutschen Reich Sie können die Karte innerhalb des Fensters zoomen und verschieben. |
Bekannte Namensträger
Sonstige Personen
- In Geschwenda können wir die erste Dorfschule zurückverfolgen bis ins Jahr 1616 mit dem Schulmeister Simon Becker von Mulberg (Mühlberg). Die Schulmeister waren auch in unserem Heimatort Angestellte der Kirche, sie waren zunächst Kantor und Organist. Da diese Tätigkeit zu wenig Beschäftigung und Einkommen bot, unterrichteten sie außerdem die Kinder. Im ältesten im Gemeindearchiv befindlichen Register von 1660 schreibt der damalige Lehrer Issleiber, Friedrich: „ Folget ernstlich des Schulmeisters Bestallung. Den 9. Oktober 1651 ist der Schulmeister Frederico Issleiber, gewesener Hoforganist zu Schmalkalden anhero nach Geschwenda kommen, sein Prob mit Singen und Orgelschlagen gethan, von den Junkern als Kirchenpatron mit Bewilligung des Herrn Pfarrers Nikolai Pauschert und der ganzen Gemeinde zu einem Schuldiener und Organist angenommen worden. Seine Verrichtung ist, daß er den Seiger (Uhr) warten und das Geläut (Kirchenglocken), wozu man es braucht, gleich selbst oder durch Schulknaben, so dero vorhanden, verrichten. Das Singen, so oft der Gottesdienst gehalten wird, muss er verrichten auf die Festtage, Sonntage, Brautmessen muss er singen und das Orgelwerk zugleich mit einschlagen. In der Schule muss er die Kinder im Gebet und Katechismo, im Lesen, Schreiben, Rechnen und Singen treulich unterrichten. Die Kirchen- und Gemeinderegister muss er halten und zur Rechnung verfertigen. So oft er von der Gemeinde erfordert wird, muss er erscheinen und was notwendig über Ein- und Ausgabe zu Papier und Rechnung bringen. Die Kirche muss er reinlich halten und durch Schulkinder beizeiten kehren lassen. Wenn die Gemeinde um gewisse Ursachen zusammengehet, wird auf Anzeigung ein Puls mit der großen Glocke geläutet." Dann folgt im Register eine ausführliche Aufstellung seiner mageren Besoldung, die sich auch in Naturalien und einem "Flecklein Wiese" bzw. Schulacker ausdrückt. In welchem Gebäude die Kinder damals unterrichtet wurden, ist nicht bekannt. Die erste urkundlich erwähnte Schule befand sich in der Kirchgasse zwischen Pfarrhaus und Kirche. Sie wurde 1743 durch den Einsturz des Kirchturms völlig zerstört.
Geographische Bezeichnungen
Umgangssprachliche Bezeichnungen
Literaturhinweise
Daten aus FOKO
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