Friedrich Everhard von Mering
Dr. phil. Friedrich Everhard von Mering (* 17. März 1795 Köln; † 29. September 1861 ebenda), war ein deutscher Historiker. Sein Vater Everhard Oswald von Mering war in Köln als vermögender Kunstsammler wohlbezeugt. Er hat wie ein Patrizier gelebt und eine adelige Gutsbesitzerstochter, Elisabeth von Wecus zur Mühlen, geheiratet, deren schöner Wohnsitz auf den Sohn überging. Der Großvater Mathias Heinrich von Mering war churkölnischer Hofrat, Droste, Geheimrat und Herr zu Herl gewesen.
Gleich nach der Neugründung des königlich Preussischen Heroldamtes 1827 beantragt Friedrich Everhard von Mering, ein damals verarmter 28jähriger Mann, die Aufnahme in das Verzeichnis des Rheinischen Adels. Diesem Antrag wird sofort stattgegeben. Niemand konnte bei dieser Abstammung und diesem Lebensstil an der Zugehörigkeit zum Rheinischen Adelsstand zweifeln. Der Freiherrntitel allerdings, den Friedrich Everhard auch noch gern gehabt hätte, wird ihm nach längerer Diskussion abgeschlagen.
Als Historiker machte er sich dann aber einen Namen:
Literatur
- Geschichte der Burgen, Rittergüter, Abteien und Klöster in den Rheinlanden und den Provinzen Jülich, Cleve, Berg und Westphalen / nach archivarischen und anderen authentischen Quellen ges. und bearb.
- Bd I.: Drachenfels, Schloß und Burggrafschaft mit Bezug auf Heisterbach und Königswinter. Die Burg Rheineck. Hammerstein, Burg und Dorf.Altenberg. Lechenich. Godesberg. Rolandseck und Nonnenwerth. Das Schloß und die Stadt Brühl. Die Isenburgen, mit Bezug auf die Geschichte der Grafen von Wied und das Haus Baldeney. Der Rittersitz Schallmaur. Der Rittersitz Herl. Die Herrlichkeiten Kreil und Suelz.
- Bd II.: