Paaschken

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Paaschken
(c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
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Siehe oben rechts an der Grenze auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000

Hierarchie Regional > Litauen > Paaschken

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Paaschken


Einleitung

Paaschken oder Paaschken Grütz, Paschken Grütz, Grütz Paschken, Grytsch Niclas, Grytsch Kagell, 1785 auch Lilischken, Kreis Memel, Ostpreußen.

Name

Der Name Paaschken dürfte ein Spitzname sein. Der Name Lilischken beschreibt einen schlanken großgewachsenen vornehmen Mann, kann aber auch das Krankheitsbild verstärken.

  • preußísch-litauisch "pažekseti" = das Schlucken haben, aufstoßen
  • preußisch-litauisch „lieliša“ = Milzstich, Seitenstechen (vehemens intestinorum dolor)
  • lettisch „leelsmanis“ = der Vornehme
  • „leelisks“ = großartig, in hohem Grade
  • „liels“ = groß, vornehm
  • „leelmahte“ = die Frau des adligen Grundbesitzers
  • „leelskungs“ gnädiger Herr, die Anrede für den adligen Gutsbesitzer
  • „leelmaniba“ = der Hochmut

vgl. dazu

  • litauisch "leilas" = schlank, dünn, schmal, elastisch, auch dünn geworden


Politische Einteilung

1940 ist Paaschken ein Dorf in der Gemeinde Aglohnen.


Kirchliche Zugehörigkeit

Evangelische Kirche

Paaschken gehörte 1912 zum Kirchspiel Wannaggen, vor 1903 aber zum Kirchspiel Prökuls.

Katholische Kirche

Paaschken gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt

Paaschken gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten und 1907 zum Standesamt Wannaggen. Wann die Zugehörigkeit sich gewechselt hat ist noch nicht bestimmt.


Geschichte

1711


Quellen:
Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen


Verschiedenes

Karten

Datei:Lilischken bei Gellzinnen SCHK002.jpg
Lilischken bei Paaschken auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Zufallsfunde

Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.

Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

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