Dautzkur Narmund
Hierarchie
Regional > Litauen > Dautzkur Narmund
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Memel > Dautzkur Narmund
Einleitung
Dautzkur Narmund, 1540 Dautzkur Narmundt, 1687 Dautzker Narmundt, oder Grausden oder Graußen oder Kallnuwehnen, 1785 Dautzkurren Narmund oder Callnuwehnen oder Callnuwöhnen, Kalnuwöhnen Grausden, Kreis Memel, Ostpreußen.
Name
Der Name besagt, dass der Kure David (Daucis, Dautz, Dautsien, Daussen) ein Erbteil hat. Der Alternativname Grausden weist auf Brandrodung. Der Alternativname Kallnuwehnen weist auf einen Wohnplatz im Hügelland.
- preußisch-litauisch "nor" = gering, wenigstens
- "monta, manta" = Erbteil
- "grauzdeti" = schwelen, glimmen
- "kalnas" = Berg, Hügel, Anhöhe
Politische Einteilung
Am 08.05.1897 mit Kerren Gerge unter dem Namen Kerndorf vereinigt.
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Dautzkur Narmund gehörte 1888 zum Kirchspiel Dawillen, vor 1854 allerdings zum Kirchspiel Memel Land.
Katholische Kirche
Dautzkur Narmund gehörte 1888 zum katholischen Kirchspiel Memel.
Standesamt
Dautzkur Narmund gehörte 1888 zum Standesamt Dawillen.
Verschiedenes
Karten