Schustern
Hierarchie
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Einleitung
Schustern, Kreis Ragnit, Ostpreußen.
Quellen:
- ↑ Preußisches Urmesstischblatt 1861 © Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Name
Der Name weist auf ein Handwerk das für die Produktion Wärme braucht (nicht der Schuster/ Schuhmacher). Vermutlich handelt es sich um eine Gerberei, die mit Temperaturen ab 62 Grad arbeitet, denn der Alternativname Pagentschei deutet auf Vieh oder Jagd.
- preußisch-litauisch "šustereti" = ein wenig schmoren, schwitzen
- "šusti" = brühen, schmoren, schwitzen, faulen, das Verschießen von Farben
- preußisch-litauisch "paginimas" = das Treiben des Viehs, das erfolgreiche Nachsetzen
- "pagyneti" = ein wenig treiben
Politische Einteilung
1940 ist Schustern eine Gemeinde mit den Dörfern Nettschunen und Schustern
und
1940 ist Schustern eine Revierförsterei des Forstamtes Wischwill Jura .
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Schustern gehörte 1912 zum Kirchspiel Szugken, vor 1900 aber zum Kirchspiel Wischwill.
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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